Der Farbenrausch beginnt

3. September 2010

alpseeSeit heute Nacht läuft der Count Down für ein natürliches Farbspektakel. Erfahrungsgemäß, sobald die Nachttemperaturen um die 0 Grad Celsius haben, beginnt sich der Mischwald rund um unser Hotel zu verfärben.

Entsprechend klar ist der heutige Morgen, stahlblauer Himmel und eine Bergsicht, wie sie nur der beginnende Herbst hinbekommt. Das heißt nicht, dass es jetzt kalt bleibt, ganz im Gegenteil. Der Spätsommer und beginnende Herbst hat hier meist sehr viele angenehm, milde Sonnentage.

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An so einem Tag müssen auch die Bilder von Neuschwanstein entstanden sein, die buchstäblich um die ganze Welt gehen, Kalenderblätter zieren und bei meinem Freund Jack in Arizona sogar als Fototapete hängen!
Dass die Realität schöner ist, sehe ich momentan an meinem Arbeitsplatz. Der Rasen braucht einen neuen Schnitt und ich werf immer wieder einen Blick rüber zu den beiden Schlössern, wann sie jetzt im ersten rot-goldenen Bergwald erscheinen. Das ist auch die beste Zeit, in Richtung Bleckenau zu wandern, am Alpsee vorbei übers Königssträßchen zum Schluxen zu laufen oder das Ganze mit dem Bike zu unternehmen.

Herbst-Wandern, Radler-Pauschale und Tage zum Joggen sind darauf eingestellt. Falls Sie zusätzlich Tipps brauchen - die Kolleginnen von der Rezeption kennen sich ganz gut aus und sonst fragen Sie einfach mich.

Ihr Hausmeister Norbert

Zwischen Romantik und Liebesblödheit

27. August 2010

Was ist bloß aus der Romantik geworden? Sich fallen lassen, taumeln, lodern, liebesblöd sein - das bedeutet für eine Gesellschaft, die es gerne hübsch nüchtern und geordnet hat, nichts mehr.

Romantische Gefühle mögen unzeitgemäß sein und sind im Supermarkt nicht zu kaufen. Aber sie bleiben dennoch: unersetzlich. So schrieb WELT-online vor Kurzem und ich war versucht, mit einem Leserbrief darauf zu antworten. Stattdessen habe ich mich für unsere Blog entschieden.

Die Botschaft ist dieselbe. Meine Erfahrungen mit romantischen Hochzeitspaaren in unserem Haus einfach nur positiv. Sie sind ganz einfach verliebt, romantisch, wie das reizende Pärchen in der vergangenen Woche. Sie haben sich ein Picknick für Zwei mit Schlossblick gewünscht.

Franz Ehritz , der Küchenchef bestückte den Picknickkorb mit allerlei Leckerem, vom Kuchen über Obst bis zu heimischem Käse und Schinken, Sekt und Selters.

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Da es ziemlich heiß war an diesem Tag habe ich die beiden als Chauffeur im BMW-Barockengel an eine einsame Stelle nahe der Pöllat gebracht, habe mich verabschiedet und in der Zwischenzeit selbst eine geruhsame Runde in unserem Oldtimer gedreht.

Nach rund zwei Stunden sollte ich sie abholen, fand sie, malerische auf einer Sandbank, im kühlen Flussbett wieder. Leider wollten sie nicht fotografiert werden, wäre sehr romantisch rübergekommen!

Anschließend machten wir noch einen Abstecher durch die Altstadt von Füssen. Ich hielt, ganz Chauffeur, direkt am Stadtbrunnen. Die beiden gönnten sich ein hervorragendes Eis und wohl auch die Blicke, die sie im ungewöhnlichen Fahrzeug auf sich zogen. Rührend, wie sich beide anschließend bei mir bedankten. Und romantisch, die Blicke, die beide tauschten.

Es ist also keine Frage des Geschlechts, ob man Romantik zulässt. Wer sich traut, in unseren selbstinszenierenden Zeiten Gefühle und wahre Romantik zuzulassen, wird schnell merken - sie sind unersetzlich, auch nicht durch noch so schöne Filme. Die Realität toppt alles, sagten auch die beiden von letzter Woche !

Ihr Erhard Thurm

Streng geheim und heiß begehrt

20. August 2010

pilzEs ist Pilz-Zeit! Wohl dem, der gerade jetzt zur Steinpilz-Hochzeit die streng geheimen Fundorte des geschätzten und aromatischen Speisepilzes kennt. Darüber mache ich mir, ehrlich gestanden, keine Sorgen. Denn unser langjähriger Pilzfreund und -Kenner Peter kennt die Wälder rund um Schwangau wie seine Westentasche.

Gestern brachte er nach dreistündiger Suche eine so große Ausbeute mit, dass wir ihn auf die Abendkarte setzen konnten.

Sein Aroma, das von den Gerüchen des Waldes durchdrungen ist, verzückt Feinschmecker geradezu - auch unseren Chef! Es tut gut, wenn der eigene Chef in die Küche kommt und einen Nachschlag von der Steinpilzrahmsuppe an Blätterteig-Croutons möchte, oder?

Aber ganz im Ernst, Peter beliefert uns seit Jahr und Tag zuverlässig in Qualität, Frische und sicherer Bestimmung der heimischen Pilze. Dabei achtet er streng darauf, nie zu viel von einem Standort zu nehmen, damit immer genügend Pilze nachwachsen können. Er erklärt auch jedes Mal unseren Gästen wieder lachend, warum der Steinpilz Steinpilz heißt.

Nein, er wachse nicht auf Steinen, wie der Name vielleicht suggerieren mag. Steinpilze haben ein härteres Fleisch als andere Pilze und werden nicht weich, wenn man sie zubereitet. Man kann sie problemlos schmoren, braten, trocknen oder zu Risotto verarbeiten. Übrigens wachsen sie vorzugsweise in der Nähe von bestimmten Bäumen - sie sind sogenannte Mykorrhiza-Pilze von bestimmten Bäumen, das heißt, sie leben in Partnerschaften mit ihnen. Das machen auch die Namen der Steinpilze deutlich. Denn es gibt nicht nur den einen Steinpilz, sondern verschiedene Arten, wie den Fichtensteinpilz, den Kiefernsteinpilz oder den Eichensteinsteinpilz, auch Sommersteinpilz genannt.

Wir behandeln sie sorgfältiger als die sprichwörtlichen rohen Eier. Sie sollten nicht gewaschen werden, deshalb putzen wir sie mit einem Pinsel sorgfältig ab, befreien sie von Resten des Allgäuer Waldbodens, Fichten- und Tannennadeln. Dann tupfen wir sie vorsichtig mit Küchenpapier ab, bevor wir sie in Rahm anrichten, gebraten mir Rührei servieren, oder als Bett für ein zartes Kalbsschnitzel dekorieren.

In diesem Sinne guten Appetit an alle Pilzliebhaber.
Ihr Küchenchef Franz Ehritz

Des Königs Geburtstag

13. August 2010

Erinnern Sie sich? Im Juli haben wir über die Königs-Gala berichtet. Sie ist eine von drei Veranstaltungen, die sich rund um den Geburtstag von Ludwig II. ranken.

img04555Warum man hier auch 165 Jahre nach seiner Geburt das Datum noch so hoch hält, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Der „Königswinkel” und seine Menschen haben seit jeher eine andere Beziehung zu den Wittelsbachern gehabt. König Ludwig II. war zwar ein scheuer Monarch, doch die Bevölkerung hat zu allen Zeiten fürs Schloss gearbeitet und viele spürten seine wohltätige Hand. Das wirkt bis heute.

Außerdem verschweigt hier auch niemand, dass das kühne Bauwerk über der Pöllatschlucht der touristische Magnet der Region ist. Kürzlich las ich eine Umfrage über die beliebtesten Regionen Deutschlands. Keine Frage, Neuschwanstein war auf den vordersten Rängen zu finden. Noch weit vor der Metropole München. Doch was macht die Faszination, die Strahlkraft aus? Ich glaube immer noch fest, dass wir uns alle über die Einzigartigkeit des Bauwerks, die extrem schöne Lage und den Mythos um das Leben und Sterben von Ludwig II. Gedanken machen. Er ist einfach einzigartig in einer heute sonst so austauschbaren Welt.

Deshalb bekommt er auch am 26.08., einen Tag nach seinem 165. Geburtstag, wieder ein besonderes Andenken. Das Schloss öffnet sich abends zur „Königlichen Abendmusik”. Der Erlös wird für die Kinderkrebshilfe Königswinkel gespendet. Dieser Abend ist kein Konzertabend im herkömmlichen Sinn - eher eine musikalische Schloss-Begehung. Zu Beginn heißt der „Schlossherr” und Schlossverwalter alle Gäste im oberen Hof Willkommen.

Bei Fackelschein ertönen Begrüßungsfanfaren. Anschließend werden im oberen Schlosshof die Besucher in Gruppen eingeteilt und durch ausgewählte Räume des Märchenschlosses geführt. Schlossführer geben historische Einblicke in das Leben von König Ludwig II. Musikalische Einlagen greifen die Atmosphäre der Räume auf und verstärken sie. Im Sängersaal treffen alle Besucher wieder zusammen. Dort genießen sie dann die etwa einstündige königliche Abendmusik. So berichtet die Tourist Information.

Janet Chvatal und Marc Gremm, beide aus dem Ludwig Musical bekannt, werden den musikalischen Part der Abendmusik leiten. Mit dabei sind der Tölzer Knabenchor, John Artur Westerdoll und „Die Alp-Hörner”. Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf bei der Tourist Information Schwangau. Preis: 36 €, ein Bustransfer ist eingerichtet.

Danach können Sie in aller Ruhe hier noch mit einem schönen Glas Champagner auf „unseren Kini” und seinen Geburtstag anstoßen. Ich finde diesen Anlasse einfach bezaubernd. Übrigens, was bezaubert Sie an Neuwschwanstein?

Ihre Giselle Thurm

Märchenhaftes hat er dort erlebt

7. August 2010

castleDas sagt einer, der vier Jahr Herr über Neuschwanstein war - Rudolf Reiser. Jetzt hat er zum 01.08. das Flaggschiff in der bayerischen Flotte von 45 Schlössern, wie es der Präsident der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung Neuschwanstein umschrieb, an einen Allgäuer übergeben.

Hubert Nikol, der neue Hausherr wird künftig unser Ansprechpartner sein, wenn wir uns persönlich um „besondere Besichtigungstermine” bemühen.

Ich staune immer wieder, dass selbst langjährige Gäste des Rübezahl dem „Kini”, wie König Ludwig in Bayern liebevoll genannt wird, immer wieder die Referenz erweisen. Dann besorgen wir für unsere Gäste die dreißigminütige Führung. Praktisch dabei, die Uhrzeit ist vorgegeben, Wartezeiten sind damit kein Thema.

Etwas mehr Vorlauf brauchen wir, wenn eine Führung außerhalb der Öffnungszeiten gewünscht wird. Dann stimmen wir uns mit der Schlösserverwaltung telefonisch oder persönlich ab, lassen uns Datum und Uhrzeit, abends nach 18 Uhr, bestätigen. So kann man exklusiv ab zwei Personen eine ausführliche, zweistündige Führung durch Deutschlands bekanntestes und beliebtestes Schloss bekommen. Zugegeben nicht ganz billig, aber ohne Besucherströme, mit viel Ruhe, noch mehr Fachwissen und Anekdoten durch den Schlossführer und mit einem wunderbar-romantischen Ausklang.  Ein Candle-Light-Dinner bei uns im Restaurant.

candle201Den Blick auf das weiß beleuchtete Neuschwanstein gerichtet, schwelgt man in Gourmetkreationen meines Kollegen und genialen Küchenmeisters Franz Ehritz. Man gönnt sich ja sonst nichts, oder?

Ihre Christiane

Regentage machen schön

30. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, warum für eine Reise an Nord- und Ostsee selbstverständlich Regensachen zum Urlaubsgepäck gehören. In den Bergen scheint Regen weniger beliebt. Dabei haben Regentage sehr schöne Zeiten, für Haut und Haar und für die Seele. Wenn tiefe Wolken an den Berggipfeln streifen, dicke Tropfen aus dem Himmel platschen, dann atmet die Natur auf.

Flora und Fauna brauchen die Feuchtigkeit, wir auch. Deshalb unternehmen wir auch an Regentagen unsere Wanderungen, folgen den Spuren des Wassers vom Regentropfen, über das Rinnsal am Wegrand bis zum plätschernden Bach und zum ruhig dahin strömenden Lech. Dabei habe ich bisher nur begeisterte Menschen erlebt.

Zugegeben, es braucht Überwindung ins Kühle rauszugehen. Doch dann fängt einen eine stille, reine Natur ein. Geräusche hören sich mit Regen anders an, mystischer Nebel dampft über dem Alp- und Schwansee. Und plötzlich sieht die gewohnte Umgebung ganz anders, ja neu, aus.

Ruhe und Gelassenheit legt sich über jede Wandergruppe, die ich bisher durch den erfrischenden Allgäuer Regen geführt habe. Und anschließend weiß jeder das Grün des Allgäus und die Klarheit von Bächen und Seen viel mehr zu schätzen.

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PS.: Der Teint liebt solche Streifzüge, wird klar und frisch. Danach noch ein entspannendes Bad in der Therme Romana, eine wohltuende Massage und Körper und Seele sind wie neu geboren - versuchen Sie es - natürlich mit passender Regenkleidung!

Ihre Wellness-Gabi

Der König kehrt an seinen Schauplatz zurück

23. Juli 2010

So könnte der Titel für die beliebte “Des Königs Musical Gala” titeln, die bisher im Festspielhaus Füssen veranstaltet wurde.

c1083090c5Am 21. August stehen Janet & Marc in ihren beliebten Musical Rollen der “Kaiserin Sissi” und des “König Ludwigs II.” diesmal auf der Bühne des Kurhauses Schwangau.

Quasi nur einen Steinwurf weit weg vom Originalstandort des „Kini”, Hohenschwangau und Neuschwanstein.

Als musikalische Gäste wurden Nils-Holger Bock, der im Musical “Ludwig²” in der Rolle des “König Ludwig II.” und des “Schattenmanns” mitwirkte und momentan als “Johnny Cash” im gleichnamigen Musical zu bewundern ist, und Axel Herrig, der das Musical-Publikum mit seiner verblüffend originalgetreuen Darstellung der Wiener Legende “Falco” im Musical “Falco Meets Amadeus” faszinierte, eingeladen.

Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass König Ludwig diesen öffentlichen Auftritt seiner Person nicht geschätzt hätte, so zurückgezogen, wie er lebte. Doch bei aller Ehrerbietung für den „Schöpfer” unseres Königswinkels, ich finde die Gala herzergreifend, romantisch - einfach schön.

Nicht umsonst haben wir die Musik des legendären Ludwig-Musicals in unsere “1.001 Nacht orientalischer Raum” integriert. Dort zelebrieren wir ein königliches Bad für zwei in Rosenblüten. Selbst auf der Zunge zergeht das Romantikangebot König-Ludwig. Franz Ehritz, unser Küchenchef legt beim vier-Gänge-König-Ludwig-Menü ziemliche Raffinesse an den Tag.

Übrigens sind für die Königs-Gala Überraschungsgäste aus der Region angekündigt. Ich tippe auf ein Ludwig-Double aus Füssen, mein Mann favorisiert einen Ludwig-Darsteller mit ausgebildeter Stimme. Wir sind gespannt!

PS.: Eintrittskarten besorgen wir für unsere Gäste natürlich gerne.

Ihre Giselle Thurm

Erfrischende Abwechslung, Alpsee und Co.

17. Juli 2010

alpsee10Die Gemeindearbeiter haben Wort gehalten. Innerhalb von zwei Tagen setzten sie den Wanderweg rund um den Alpsee wieder in Stand.

Habe mich am vergangenen Freitag davon überzeugt. Warum? Weil der Weg, gerade bei Hitze super Cool ist. In dreifachem Sinn. Der See ist so super zwischen den beiden Schlössern in Wald eingebettet, dass immer ein kühles Lüftchen weht. Und er sieht nicht nur romantisch aus, er wirkt auch ziemlich kühl in seinem Grünblau. Na ja, jetzt hat er bestimmt seine 20 Grad.

Also immer noch eine echte Abkühlung, Gebirgswasser eben. Und das Beste: keine 100 Meter vom trubeligen Parkplatz in Hohenschwangau herrscht hier eine gelassene Ruhe. Und das an einem der Lieblingsplätze des „Kini”! Ein paar Leute waren mit dem Holzkahn, den man dort mieten kann, unterwegs, ein paar Schwimmer und natürlich Nordic Walker.

Ganz anders dagegen mein zweiter Lieblingssee- klein und fein präsentiert sich der Hegratsrieder See. Eine Mini-Kapelle am Nordufer, die beschauliche Stimmung mit direktem Blick auf den Königswinkel - das hat auch was! Dürfte unseren Gästen gut gefallen. Sie können ab sofort in der Zweisitzerkutsche eine Ausfahrt dorthin unternehmen.

Die Freundin unserer Chefin hat dazu extra die Kutscherprüfung gemacht. Mit dem Picknickkorb im Gepäck, einem Haflinger vorgespannt und die Sonne im Gesicht- eine super Sache.

Manchmal möchte ich hier selbst Feriengast sein!

Eure Karina vom Service

Ein Traum geht in Erfüllung

6. Juli 2010

es war Liebe auf dem ersten Blick!

es war Liebe auf dem ersten Blick!

Ein- oder Zweispännig in der Zweisitzerkutsche durch Ludwigs Märchenland zu fahren, ist schon lange mein Traum. Zugegeben, es klingt kitschig, ich oute mich trotzdem, weil die Freude so groß ist.

Über eine Anzeige bekam ich den Hinweis, in der Nähe von Stuttgart würde genau so ein „Gaiwägelchen”, zum Verkauf angeboten, wie ich es mir seit Jahren wünsche. Und tatsächlich es war Liebe auf den ersten Blick !

Inzwischen haben wir das gute Stück per Anhänger ins Allgäu gebracht und festgestellt, dass wir es noch gehörig aufmöbeln müssen. Schließlich soll es ja Tipp-Topp sein, damit unsere Gäste ihre romantischen Ausfahrten auch wirklich genießen können.

Mein Mann Erhard hat die Idee gehabt, den Schuster Griessmann aus Schwangau zu fragen ob er uns helfen kann… Er ist gerade dabei, dem guten Stück ein lederbespanntes Verdeck maßgeschneidert anzupassen. Dabei hilft ihm unser Sohn Alexander mit Begeisterung. Für die farbliche Gestaltung hat der Maler Herbert Peter gesorgt !

Anschließend haben wir zusammen mit unserer Freundin Sabine, (die dafür extra die gesetzlich vorgeschriebene Kutscherprüfung gerade absolviert), die erste Ausfahrt unternommen. Das Pferd Niko übrigens gehört ihr auch !

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

Meine Freundin  (im richtigen Leben ist sie Buchhalterin) wird sich künftig viel Zeit nehmen, unsere Gäste individuell, mal mit, mal ohne Picknick, über stille Wege und Straßen mit ein- bzw. zwei PS zu kutschieren. Gibst was Lässigeres?

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

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PS.: Übrigens heißt so eine kleine Kutsche im Bayerischen „Gaiwagen” (oder “Gäuwagen”). Kennt jemand die genaue Bedeutung dieses Begriffs? Auf Wikipedia hab ich dazu nichts gefunden.

Hier können Sie unsere neue Kutsche einbuchen
Ihre Giselle Thurm

Die KönigsCard als Königsweg?

1. Juli 2010

DruckGratis aber nicht umsonst sind sie alle. Wie sie auch heißen, von der SalzburgCard bis zur nagelneuen KönigsCard. Die „Mehrwert-Chipkarten” von Destinationen, Orten, grenzüberschreitenden Verbünden kommen im Tourismus immer stärker, werden von Gästen nachgefragt und von den beteiligten Dienstleistern scharf kalkuliert.

Dass sie gut sind, vor allem die neue ganzjährige KönigsCard, für das Ostallgäu, das Ausserfern und die Ammergauer Alpen zusammen, steht außer Frage. So lautet auch das Editorial im Reiseführer der Card: „Zahlst Du noch oder hast Du schon die KönigsCard?”.

Doch im Ernst, sie ist sehr attraktiv, verbindet 150 Freizeiteinrichtungen (ganzjährig) und setzt sie, für den Gast kostenlos, auf eine gemeinsame Chipkarte.

Natürlich wird die Urlaubsplanung für den Endverbraucher dadurch leichter kalkulierbar, die Kosten überschaubarer.  Denn zufriedene, gut entertainte Kunden bzw. Gäste kommen wieder. 

Deshalb werden auch wir Partner ab Oktober 2010 !  Dann nehmen Gäste des Rübezahl von der ersten bis zur letzten Minuten sämtliche Freizeiteinrichtungen von den Bergbahnen, über Frei-, Hallen- und Erlebnisbäder, die Forggenseeschifffahrt, eben nahezu alles zwischen Neuschwanstein, der Wieskirche, Zugspitze und der Naturparkregion Reutte kostenlos in Anspruch. Wohl gemerkt Sommer und Winter.

Die meisten vergleichbaren Cards von Mitbewerbern sind nur auf den (günstigeren) Sommer ausgelegt. Ja eben das ganzjährige Angebot macht sie für uns als Dienstleister teurer und für unsere Gäste wertvoller. Das denken wir zumindest und sind gespannt, wie Sie darüber denken.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihr Erhard Thurmkoenigscard10