Archiv für die Kategorie „Aktuelles“

Des Königs Geburtstag

Freitag, 13. August 2010

Erinnern Sie sich? Im Juli haben wir über die Königs-Gala berichtet. Sie ist eine von drei Veranstaltungen, die sich rund um den Geburtstag von Ludwig II. ranken.

img04555Warum man hier auch 165 Jahre nach seiner Geburt das Datum noch so hoch hält, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Der „Königswinkel” und seine Menschen haben seit jeher eine andere Beziehung zu den Wittelsbachern gehabt. König Ludwig II. war zwar ein scheuer Monarch, doch die Bevölkerung hat zu allen Zeiten fürs Schloss gearbeitet und viele spürten seine wohltätige Hand. Das wirkt bis heute.

Außerdem verschweigt hier auch niemand, dass das kühne Bauwerk über der Pöllatschlucht der touristische Magnet der Region ist. Kürzlich las ich eine Umfrage über die beliebtesten Regionen Deutschlands. Keine Frage, Neuschwanstein war auf den vordersten Rängen zu finden. Noch weit vor der Metropole München. Doch was macht die Faszination, die Strahlkraft aus? Ich glaube immer noch fest, dass wir uns alle über die Einzigartigkeit des Bauwerks, die extrem schöne Lage und den Mythos um das Leben und Sterben von Ludwig II. Gedanken machen. Er ist einfach einzigartig in einer heute sonst so austauschbaren Welt.

Deshalb bekommt er auch am 26.08., einen Tag nach seinem 165. Geburtstag, wieder ein besonderes Andenken. Das Schloss öffnet sich abends zur „Königlichen Abendmusik”. Der Erlös wird für die Kinderkrebshilfe Königswinkel gespendet. Dieser Abend ist kein Konzertabend im herkömmlichen Sinn - eher eine musikalische Schloss-Begehung. Zu Beginn heißt der „Schlossherr” und Schlossverwalter alle Gäste im oberen Hof Willkommen.

Bei Fackelschein ertönen Begrüßungsfanfaren. Anschließend werden im oberen Schlosshof die Besucher in Gruppen eingeteilt und durch ausgewählte Räume des Märchenschlosses geführt. Schlossführer geben historische Einblicke in das Leben von König Ludwig II. Musikalische Einlagen greifen die Atmosphäre der Räume auf und verstärken sie. Im Sängersaal treffen alle Besucher wieder zusammen. Dort genießen sie dann die etwa einstündige königliche Abendmusik. So berichtet die Tourist Information.

Janet Chvatal und Marc Gremm, beide aus dem Ludwig Musical bekannt, werden den musikalischen Part der Abendmusik leiten. Mit dabei sind der Tölzer Knabenchor, John Artur Westerdoll und „Die Alp-Hörner”. Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf bei der Tourist Information Schwangau. Preis: 36 €, ein Bustransfer ist eingerichtet.

Danach können Sie in aller Ruhe hier noch mit einem schönen Glas Champagner auf „unseren Kini” und seinen Geburtstag anstoßen. Ich finde diesen Anlasse einfach bezaubernd. Übrigens, was bezaubert Sie an Neuwschwanstein?

Ihre Giselle Thurm

Der König kehrt an seinen Schauplatz zurück

Freitag, 23. Juli 2010

So könnte der Titel für die beliebte “Des Königs Musical Gala” titeln, die bisher im Festspielhaus Füssen veranstaltet wurde.

c1083090c5Am 21. August stehen Janet & Marc in ihren beliebten Musical Rollen der “Kaiserin Sissi” und des “König Ludwigs II.” diesmal auf der Bühne des Kurhauses Schwangau.

Quasi nur einen Steinwurf weit weg vom Originalstandort des „Kini”, Hohenschwangau und Neuschwanstein.

Als musikalische Gäste wurden Nils-Holger Bock, der im Musical “Ludwig²” in der Rolle des “König Ludwig II.” und des “Schattenmanns” mitwirkte und momentan als “Johnny Cash” im gleichnamigen Musical zu bewundern ist, und Axel Herrig, der das Musical-Publikum mit seiner verblüffend originalgetreuen Darstellung der Wiener Legende “Falco” im Musical “Falco Meets Amadeus” faszinierte, eingeladen.

Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass König Ludwig diesen öffentlichen Auftritt seiner Person nicht geschätzt hätte, so zurückgezogen, wie er lebte. Doch bei aller Ehrerbietung für den „Schöpfer” unseres Königswinkels, ich finde die Gala herzergreifend, romantisch - einfach schön.

Nicht umsonst haben wir die Musik des legendären Ludwig-Musicals in unsere “1.001 Nacht orientalischer Raum” integriert. Dort zelebrieren wir ein königliches Bad für zwei in Rosenblüten. Selbst auf der Zunge zergeht das Romantikangebot König-Ludwig. Franz Ehritz, unser Küchenchef legt beim vier-Gänge-König-Ludwig-Menü ziemliche Raffinesse an den Tag.

Übrigens sind für die Königs-Gala Überraschungsgäste aus der Region angekündigt. Ich tippe auf ein Ludwig-Double aus Füssen, mein Mann favorisiert einen Ludwig-Darsteller mit ausgebildeter Stimme. Wir sind gespannt!

PS.: Eintrittskarten besorgen wir für unsere Gäste natürlich gerne.

Ihre Giselle Thurm

Erfrischende Abwechslung, Alpsee und Co.

Samstag, 17. Juli 2010

alpsee10Die Gemeindearbeiter haben Wort gehalten. Innerhalb von zwei Tagen setzten sie den Wanderweg rund um den Alpsee wieder in Stand.

Habe mich am vergangenen Freitag davon überzeugt. Warum? Weil der Weg, gerade bei Hitze super Cool ist. In dreifachem Sinn. Der See ist so super zwischen den beiden Schlössern in Wald eingebettet, dass immer ein kühles Lüftchen weht. Und er sieht nicht nur romantisch aus, er wirkt auch ziemlich kühl in seinem Grünblau. Na ja, jetzt hat er bestimmt seine 20 Grad.

Also immer noch eine echte Abkühlung, Gebirgswasser eben. Und das Beste: keine 100 Meter vom trubeligen Parkplatz in Hohenschwangau herrscht hier eine gelassene Ruhe. Und das an einem der Lieblingsplätze des „Kini”! Ein paar Leute waren mit dem Holzkahn, den man dort mieten kann, unterwegs, ein paar Schwimmer und natürlich Nordic Walker.

Ganz anders dagegen mein zweiter Lieblingssee- klein und fein präsentiert sich der Hegratsrieder See. Eine Mini-Kapelle am Nordufer, die beschauliche Stimmung mit direktem Blick auf den Königswinkel - das hat auch was! Dürfte unseren Gästen gut gefallen. Sie können ab sofort in der Zweisitzerkutsche eine Ausfahrt dorthin unternehmen.

Die Freundin unserer Chefin hat dazu extra die Kutscherprüfung gemacht. Mit dem Picknickkorb im Gepäck, einem Haflinger vorgespannt und die Sonne im Gesicht- eine super Sache.

Manchmal möchte ich hier selbst Feriengast sein!

Eure Karina vom Service

Die KönigsCard als Königsweg?

Donnerstag, 1. Juli 2010

DruckGratis aber nicht umsonst sind sie alle. Wie sie auch heißen, von der SalzburgCard bis zur nagelneuen KönigsCard. Die „Mehrwert-Chipkarten” von Destinationen, Orten, grenzüberschreitenden Verbünden kommen im Tourismus immer stärker, werden von Gästen nachgefragt und von den beteiligten Dienstleistern scharf kalkuliert.

Dass sie gut sind, vor allem die neue ganzjährige KönigsCard, für das Ostallgäu, das Ausserfern und die Ammergauer Alpen zusammen, steht außer Frage. So lautet auch das Editorial im Reiseführer der Card: „Zahlst Du noch oder hast Du schon die KönigsCard?”.

Doch im Ernst, sie ist sehr attraktiv, verbindet 150 Freizeiteinrichtungen (ganzjährig) und setzt sie, für den Gast kostenlos, auf eine gemeinsame Chipkarte.

Natürlich wird die Urlaubsplanung für den Endverbraucher dadurch leichter kalkulierbar, die Kosten überschaubarer.  Denn zufriedene, gut entertainte Kunden bzw. Gäste kommen wieder. 

Deshalb werden auch wir Partner ab Oktober 2010 !  Dann nehmen Gäste des Rübezahl von der ersten bis zur letzten Minuten sämtliche Freizeiteinrichtungen von den Bergbahnen, über Frei-, Hallen- und Erlebnisbäder, die Forggenseeschifffahrt, eben nahezu alles zwischen Neuschwanstein, der Wieskirche, Zugspitze und der Naturparkregion Reutte kostenlos in Anspruch. Wohl gemerkt Sommer und Winter.

Die meisten vergleichbaren Cards von Mitbewerbern sind nur auf den (günstigeren) Sommer ausgelegt. Ja eben das ganzjährige Angebot macht sie für uns als Dienstleister teurer und für unsere Gäste wertvoller. Das denken wir zumindest und sind gespannt, wie Sie darüber denken.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihr Erhard Thurmkoenigscard10

„Isar 12–bitte kommen“–der BMW Barockengel im Rübezahl

Samstag, 26. Juni 2010

oldie31Wenn der Ruf  “Isar 12 - bitte kommen!” ertönte, konnten sich Fernsehzuschauer auf eine knappe halbe Stunde spannender Unterhaltung einrichten. Die Krimiserie “Funkstreife Isar 12″ lief bei der ARD ab 1961 im Vorabendprogramm und brachte es bis 1963 auf immerhin 35 Folgen.

Sie scheint bis heute nachzuwirken - schon allein wegen dem schnittigen Streifenwagen “Isar 12″, einem BMW “Barockengel”. Immerhin wiederholte der Bayerische Rundfunk die Serie ab 2006 noch mal.

Und spätestens beim Wiedersehen mit dem unvergessenen flaschengrünen Auto, einem BMW 501, der seiner runden Form wegen auch “Barockengel” hieß, war für mich klar - so ein Wagen würde sich in unserem Haus sehr gut machen.

Für die 140 PS unter seiner Haube fuhr er für damalige Verhältnisse rasante 180 Stundenkilometer, und beim Anblick des Barockengels schlagen die Herzen aller Oldtimerfans höher. Meins auch, aber nicht nur.

Zu meiner absoluten Überraschung unterstützte Alexander, unser 14-jähriger Sohn, von Anfang an meine Idee, einen BMW 502 als Hotel-Oldtimer anzuschaffen. Gesagt, getan, seit Kurzem ist ein eleganter silberfarbener Barockengel unser gemeinsames Eigentum.

Vater und Sohn sind Anteilseigner! Die ersten Wochen waren allerdings nicht ganz störungsfrei mit unserer neuen Liebe. Undichte Gummilippen an Front- und Heckscheibe, eine gerissene Öldruckleitung auf dem Weg zum Autosattler und noch ein paar Kleinigkeiten stellten unsere Begeisterung auf eine harte Probe. Inzwischen längst vergessen - die Bilder entstanden bei unserer ersten gemeinsamen Ausfahrt nach Neuschwanstein und auf dem Weg zur Wieskirche.

Jetzt schnurrt die alte Dame zuverlässig und sehr nobel bei individuellen Gästeausfahrten mit Chauffeur oder bei der Fahrt zum Standesamt. Ganz besonders kann man sie für den schönsten Tag im Leben, die kirchliche Hochzeit ausstaffieren. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn zu besonderen Anlässen der Engel aus den bayerischen Motorenwerken einen glänzenden Auftritt haben wird.

Ihr Erhard Thurm

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Löws Team scheitert in Südafrika erst im WM-Finale

Donnerstag, 10. Juni 2010

Dieser Onlineartikel hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Denn damit dürfen wir uns als deutsch-brasilianische Familie auf heiße Zeiten einstellen.

“Bei der Fußball-WM in Südafrika erreicht Deutschland das Finale. Das hat eine Gruppe von Wissenschaftlern errechnet. Der Studie zufolge soll diesmal Brasilien den WM-Pokal gewinnen. Deutschland kommt bei der Fußball-Weltmeisterschaft ins Finale - das will ein Tübinger Uni-Professor in einer wissenschaftlichen Studie errechnet haben. Er habe nicht nur sportliche Aspekte, sondern auch Faktoren aus der Wirtschaft, Religion und Geografie als Rechengrundlage genommen, sagte der Politikwissenschaftler Josef Schmid in Tübingen.

Im Endspiel ziehe Deutschland dann aber den Kürzeren und scheitere wie schon im Jahr 2002 an Brasilien. Die Wahrscheinlichkeit der Prognose des sechsköpfigen Wissenschaftler-Teams um Professor Schmid liege bei 75 Prozent.”

Finale 2002: Brasilien X Deutschland

Finale 2002: Brasilien X Deutschland

Na ja, alle vier Jahre dasselbe. Schon 2002 (siehe Foto) habe ich mich bemüht, als Brasilianerin nicht zu sehr zu jubeln, obwohl ich kein Hehl aus meinem Favoriten, Brasilien, mache.

Mein Mann mag meine Heimatmannschaft ja eigentlich auch, doch wenn Deutschland wieder gegen Brasilien antreten sollte, dann steht er voll und ganz hinter Schwarz-Rot-Gold.  Alexander hat es da einfacher (oder schwieriger).

Mein Sohn (14 J.) ist ein cleveres Kerlchen. Er könnte ja diplomatisch sein Fähnchen nach der erfolgreicheren Mannschaft hängen. Trotzdem hat er sich bisher immer für Brasilien entschieden :-)

Jetzt bleibt uns nur abzuwarten, wie Deutschland und Brasilien in die Vorrunde starten.

Wir werden jedenfalls alle zusammen mit unseren Gästen vor dem Flat-TV im Wintergarten im Hotel Rübezahl zittern und bangen, für Brasilien und für Deutschland - mal sehen, wie realistisch die Wissenschaft vorausgerechnet hat.

Ihre Giselle Thurm

Reden wir über’s Wetter…

Freitag, 21. Mai 2010

Die Eisheiligen sind vorüber.  „Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.” Dieser und andre Sprüche rund um Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, also die „Eisheiligen” Mitte Mai, haben sich heuer wirklich von Nord nach Süd sehr deutlich bemerkbar gemacht. Zum Wettertief kam so manches Stimmungstief hinzu…

regenbogen

Webcam vom Hotel Rübezahl - Regenbogen

Jeden Morgen tut es mir dann schon in der Seele weh, wenn ich den Wetterbericht für die Morgenpost downloade. Ich gebe mir besondere Mühe, wetterfeste Ziele in und um Schwangau als Tagestipp herauszusuchen. Gerade in den letzten Tagen, vor die Sonne, so wie jetzt zum Glück gerade, wieder durchspitzelt, fiel mir dabei auf: es gibt so viel zu sehen, zu erleben, was man bei schönem Wetter einfach außer Acht lässt.

Zum Beispiel das wunderschöne Allgäumuseum im Kemptner Kornhaus. Es äußert sich über vier Etagen, interaktiv mit Kinderpfad, sehr zeitgemäß und lebhaft zur Allgäuer Kultur. Oder ein ausgiebiger (fauler) Tag in der Kristalltherme, das würde ich persönlich mir dann gönnen. Der Ausflug zur Wieskirche und zum Welfenmünster in Steingaden und ein Bummel durch die Innenstädte von Füssen und Kempten sind auch nur ein paar Autominuten entfernt. Ach ja und warum sollte eigentlich für die Alpen nicht das gleiche gelten, was an der See selbstverständlich ist - bei „Schiietwetter” zieht man sich wetterfest an und stellt plötzlich fest: die Natur ist auch bei Regen schön, die Luft klar und man hört und sieht ganz andere Dinge, als bei Sonnenschein.

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Ehrlich, davon bin ich überzeugt, ein Versuch lohnt sich. Geht aber schwer, die nächsten Tage sind Sonne und Temperaturen um 21 Grad angesagt - Pfingsten kann kommen.

Eure Lisa von der Rezeption & Service

Haarige Zeiten in Oberammergau

Montag, 17. Mai 2010

Die Bärte sprießen, die Haare wachsen auf stattliche Länge - seit Februar 2009 haben die Friseure in und um Oberammergau ihre ganz persönliche Wirtschaftskrise. Doch sie ist abzusehen. Mit dem Ende der diesjährigen, 41., Passionsspiele schlägt sie um in einen “Run auf die Coiffeure” des Passionsortes.

img_4327Doch bis dahin wird es Oktober sein. Gestern (15.Mai 2010) war Start auf der riesigen, weltberühmten Freilichtbühne um das Leben und Sterben Jesu. Erstmals wurde Christus dann zu später Nachtstunde ans Kreuz geschlagen.

Spielleiter Christian Stückl verlegte den Höhepunkt seiner Inszenierung in den späten Abend, um das Hereinbrechen der Nacht dramaturgisch nutzen zu können.

Doch auch am Tag traut man teilweise seinen Augen nicht - vom Polizisten bis zum Bürgermeister, vom Hauptamtsleiter bis zum Allgemeinarzt - (fast) alle tragen Bart und lange Haare. Buchstäblich kein Mann ist in Oberammergau mit korrektem Haarschnitt und frisch rasiert zu finden. Die, die es sind, gehören nicht zu den echten Einheimischen. Denn das ist Grundvoraussetzung. Nur die „echten” Oberammergauer Männer, Frauen und Kinder, immerhin 2.400, befinden sich für „ihre Passion” im Ausnahmezustand.

Das Spektakel geht auf ein Gelübde aus dem Jahr 1633 zurück, als in der Gegend die Pest wütete. Die Einwohner versuchten in ihrer Verzweiflung einen Deal mit Gott: Verschon uns und du bekommst alle zehn Jahre ein Passionsspiel. Der Herrgott hielt sich der Legende nach an die Abmachung - die Oberammergauer auch. Ausgefallen ist die Passion nur zweimal: 1770 wurde es von Amts wegen verboten, weil es nicht in den Geist der Aufklärung passte; 1940 fand es Kriegsbedingt nicht statt.

Für mich hat die Passion nichts an Faszination verloren. Auch, oder gerade weil Christian Stückls neue Inszenierung so viel bunter ist. Bleibt abzuwarten was die rund 500.000 Besucher meinen, die Oberammergau heuer erwartet. Dort rechnet man heuer mit „nur” 85 Prozent Auslastung, durch eine geringere Nachfrage aus Übersee. Also durchaus reelle Chancen, von hier aus der Nachbarschaft noch kurzfristig Karten zu bekommen. Ich denke, wir können dem ein oder anderen interessierten Gast im Haus dabei noch behilflich sein…

Christian Gallist (Passionsspiel-Darsteller) und ich

Christian Gallist (Passionsspiel-Darsteller) und ich

Und wer nur einen Abstecher über die Wieskirche nach Oberammergau macht, wird sich dem Flair der Passionsspielzeit mit den “bärtig wilden Gesichtern” wohl auch nicht entziehen können. So wie meine Familie und ich vergangene Woche -

Ihre Giselle Thurm


PS: Danke an Christian Gallist , der übrigens ein Reisebüro im Oberammergau hat…


Klatsch über Proms

Donnerstag, 13. Mai 2010

Bei uns im Haus bleiben oft Zeitschriften fast ungelesen liegen. Vor allem die über die Reichen, die Schönen.

Neues über Frederic und Mary, Victoria, Maxima… und all die anderen hebt mich ab vom Alltag. Wenn ich dann noch aus dem Fenster schau, dann kann´s schon mal meine Konzentration weg sein.

Schloss Hohenschwangau

Schloss Hohenschwangau

Ich stell mir vor, wie Felipe von Spanien mit seiner Letitia auf Hohenschwangau vorfährt. Ja kitschig, schon, aber ziemlich schön. Und Klatsch und Tratsch um die Königsfamilie gabs ja schon immer, auch bei Ludwig und seiner Family.

Vielleicht bringen ja die Abendführungen auf Hohenschwangau mal ein paar Botschaften zum Thema? Schön ist es auf alle Fälle abends, wenn es ruhiger wird einmal durchs Familienschloss zu streifen.loss

Am 21. Mai starten die Sonderführungen wieder, jeden Freitag und Samstag, eigentlich zum Thema Geschichte und Geschichten rund um die Wandgemälde der Bayerischen Königsfamilie. Auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, die eigene Fantasie wieder laufen zu lassen. Ich versteh sowieso nicht, warum das warme, gelbe Schloss im Schatten von Neuschwanstein steht. Für mich ist es viel romantischer. Falls Ihr hingeht, achtet mal drauf, wo überall Schwäne in den Gartenanlagen dekoriert sind und dass man bei allen Gebrauchsspuren von Sesseln, Tischen, Teppichen genau weiß, hier haben sie wirklich als Familie gelebt.

Eure Monique vom Frühstücks-Service

PS: Ein Package inkl. Schlossbesichtung gibt es auch bei uns…hier

Gute Tourismuszahlen sind gut für meinen Arbeitsplatz

Samstag, 1. Mai 2010

Schwangau ist ein besonderer Platz für mich - Arbeiten und Leben, wo andere Urlaub machen - das ist echt so und kein Fake für mich !

Wenn man dann noch liest, dass auch im gesamten Ort Schwangau, nicht nur beim eigenen Arbeitgeber, die Übernachtungszahlen um fast sechs Prozent nach oben gehen, ist das ein gutes Gefühl. Besonders, anderswo stehen Entlassungen an. Deshalb hier und heute mein Statement für einen wundervollen Platz zum Leben und Geld verdienen.

Deshalb bin ich auch positiv neugierig, wie das mit dem Um- und Neubau bei uns wird (ab 3.Oktober 2010 !). Ist zwar sicher zusätzliche Arbeit, wenn in zwei Monaten bis zur Weihnachtssaison alles neu und Tip Top sein soll.

Jetzt kommt erst mal die schönste Zeit (für mich) - der Löwenzahn macht alles gelb und oben am Säuling blinkt der letzte Schnee in der Sonne. Einfach gut, hier zu sein.

Im Mai und Juni hat man hier gleich zwei Jahreszeiten auf einmal !

Ihre Karina vom Service

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