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Vom Gewinnen auf Facebook

Dienstag, 23. August 2011

images13Manche, die unseren Blog lesen, werden vielleicht auch unsere Hotel-Seite auf Facebook kennen und wissen, dass wir dort am vergangenen Dienstag unser erstes Gewinnspiel gestartet haben. Hinter dieser Promotion, exklusiv für die Facebook-Freunde des Hauses, steckt eine Menge Arbeit und es gibt viele Fragen, die man beantworten muss.

Beispielsweise, welchen Preis ich ausloben möchte. In allen Ecken im Internet liest man dazu, dass ein I-Pad oder I-Phone die beste Möglichkeit sei, um möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, auf den berühmten „Gefällt images10mir”-Knopf zu drücken. Ich bin aber der Meinung, dass nicht nur die Anzahl unserer Fans wichtig ist, sondern auch, dass wir Menschen auf Facebook finden, für die unser Hotel interessant sein könnte und die uns treu bleiben, als Facebook-Freunde und als Gäste, mit denen man auch abseits des Urlaubs in Kontakt bleiben kann. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, einen Gratisaufenthalt zu verschenken.

Zusätzlich möchten wir das Gewinnspiel nutzen, um unser Hotel von neuen imagesGästen testen zu lassen. Deswegen unterhalten wir uns mit den Gewinnern und werden ihre Eindrücke auch entweder hier im Blog oder auf Facebook kommunizieren. Ich finde, dass das eine gute und transparente Art der Kundenbefragung ist.

Gleichzeitig möchten wir über die Aktion neue, potentielle Gäste ansprechen und sie über das Haus auf dem Laufenden halten: deshalb müssen die Gewinnspielteilnehmer einwilligen, dass wir ihnen unseren Hotel-Newsletter per Mail zuschicken dürfen, den sie selbstverständlich auch wieder abbestellen können. Ich bin der Meinung, dass man letztlich nur mit Qualität überzeugen kann. Dass aber überhaupt jemand von unserem schönen Hotel erfährt, dafür braucht es die ganze Bandbreite an Kommunikationswegen in die weite Welt hinaus. Facebook ist sicher einer davon, der mir übrigens sehr viel Spaß macht. Aber nun zurück zu unserem Gewinnspiel.

Wir waren natürlich schon etwas nervös als das Gewinnspiel live geschaltet wurde. Eine Freundin des Hauses meldete sich auch gleich und sagte, dass sie mit dem I-Phone das Gewinnspiel auf der Facebook-Seite gar nicht sehen könne. Das ist leider ein Problem von Facebook. Denn individuell programmierte Seiten und image11Anwendungen wie unser Gewinnspiel können auf mobilen Geräten noch nicht angezeigt werden. Zu allem Überfluss musste Facebook genau in dem Moment, als wir unser Gewinnspiel veröffentlicht haben im Hintergrund an der Software basteln. Das wird von Facebook nicht angekündigt und das Problem ist, dass dann viele Anwendungen wie unser Gewinnspiel nicht funktionieren. Zunächst hat sich gar nichts getan am Dienstag. Aber seit wir dann auf unserer Pinnwand einen Hinweis geschaltet und einen Tag später auch auf unserem Twitter-Kanal über das Gewinnspiel gezwitschert haben, können wir uns über die Resonanz nicht beklagen.

Innerhalb von ein paar Tagen stieg die Anzahl unserer Fans von 240 auf 390! Das freut uns und vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mitgemacht haben! Jetzt werden wir mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Momentan scheint die erste „Infowelle” über unser Gewinnspiel auf Facebook etwas abgeebbt zu sein. Aber das Schöne an Social Media ist, dass man immer viele Möglichkeiten hat, auf etwas aufmerksam zu machen.

Ihre Giselle Thurm

Einen Monat früher

Donnerstag, 18. August 2011

Es riecht nach Herbst, mit langen, klaren Sonnentagen und einem Bergpanorama, das nur die trockene Herbstluft schafft – ja, ob Sie es glauben oder nicht, heuer haben sich die Jahreszeiten hier im Allgäu buchstäblich vier Wochen nach vorn verlagert. Woran ich das festmache? Unter anderem an der super Steinpilz- und Pfifferlingsausbeute der letzten Tage.

dscn3923Ja, heute steht die Pilzzeit in meinem Fokus. Doch wann ist Pilzzeit, wo sammelt man, wie geht man mit der Auswahl um und wie schmecken die unterschiedlichen Arten? Soviel vorweg: Pilze sammeln geht nur mit offen Augen und der nötigen Portion Skepsis. Und jetzt scheint die beste Zeit, obwohl normalerweise erst Ende August bzw. Anfang September unsere Pilzplätze gut bestückt sind – heuer ist das schon seit Anfang August so. Vergangenen Mittwoch, an unserem freien Tag, waren Alexander und ich wieder unterwegs – wo? Das ist das einzige, was ich hier im Blog nicht beschreibe.  ;-)

Denn Pilze sammeln ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung vieler Menschen, da sie dreierlei ermöglicht: Bewegung an frischer Waldluft, eine leckere Pilzmahlzeit und viel Spaß am Sammeln. Doch Pilze benötigen besondere Bedingungen für gutes Gedeihen.  Die passende Witterung ist Regen und Wärme in moderater Form, damit empfindliche Pilze nicht schimmeln oder durch zu große Hitze das Myzel austrocknet. Der Steinpilz zum Beispiel benötigt 15 – 18,5 °C im Monatsmittel. Bliebe es längere Zeit kühler als 15 °C, gäbe es auch mit reichlichen Niederschlägen keine gute Ernte. Na ja, momentan ist es eher zu warm, gestern waren es 29 Grad, heute soll es über 30 Grad warm werden.

Unser morgendlicher „Beutezug” jedenfalls war sehr erfolgreich, man kann die frischen Herbstboten förmlich riechen. Und natürlich sehen. Einsammeln sollte man Wildpilze allerdings nur, wenn man seiner Sache sicher ist und sich vorher kundig gemacht hat. Unsere Plätze und die Bestimmung habe ich von meinem Vater übernommen und gebe sie zu meiner Freude gerade an Sohn Alexander weiter. Der echte Steinpilz findet bei uns in Schwangau beste Bedingungen - wächst er doch unter Nadelbäumen.

Mit unserem Küchenchef haben wir uns so verständigt, dass die frische Ernte als Besonderheit auf der Tageskarte erscheint. Und wer zuerst kommt, hat Glück. Denn die Mengen sind unterschiedlich und ich achte streng darauf, dass genügend stehen bleibt. In der Umsetzung der Pilzgerichte hat Daniel Huber nicht nur freie Hand sondern auch tausend Ideen.

dscn3927Ich dachte immer, ein ausgefuchster Pilzliebhaber zu sein – er hat mir noch ganz neue Varianten für einen Pilzgourmet gezeigt. Apropos zeigen, mit Gästen unseres Hauses unternehme ich schon mal einen Waldspaziergang – anschließend bringen wir die wertvollen Stücke in die Küche, lassen uns zeigen, wie sie geputzt und verarbeitet werden und genießen sie manchmal auch gemeinsam. Bin gespannt, wie lange die Pilzsaison heuer dauert und ob mein Gefühl stimmt – es gibt einen langen, trockenen Herbst hier vor den Allgäuer Bergen.

Ihr Erhard Thurm

Herzlich willkommen Carolin Hackenberg

Montag, 8. August 2011

Attraktiv, hoch professionell, belastbar, Auslandserfahrung im Beruf, jung und dynamisch. Klingt nach idealer Stellenbeschreibung. Nur Wunschvorstellung von Arbeitgebern an Mitarbeiter? Nicht ganz. Bei uns im Rübezahl weht seit kurzem frischer Wind, seit unsere neue F & B Managerin ihre Stelle angetreten hat.

carolin-1Für die gebürtige Allgäuerin Carolin ist das so etwas wie die Rückkehr zu den Wurzeln. Für uns bedeutet es im Rübezahl viel mehr, als die klassische Stellenbeschreibung eines Hotelbetriebswirtes mir Spezialisierung Speisen- und Getränke.

Er, in unserem Falle sie, leitet die für Speisen und Getränke (food and beverage) zuständigen Hauptabteilungen im Hotel. Dazu gehören die Bereiche Küche, Restaurant, Bankettbereich, Etagenservice, Keller, Einkauf, Magazin und Service. Eine neu geschaffene Stelle für das „kleine Rübezahl”. Warum? Weil wir uns dazu entschlossen haben, den Abteilungsleitern den Rücken frei zu halten, damit sie sich voll und ganz ihren Aufgaben widmen können.

Das bedeutet weitere Qualitätssteigerung und – Sicherung, die wir vor unserem Um- und Erweiterungsbau versprochen haben. Den Gästen, aber auch unserem langjährigen Mitarbeiterteam.

In der Person Carolin Hackenberg haben wir eine junge, dynamische Allrounderin gefunden, die über den Lehrberuf Hotelfachfrau, die Fachhochschulreife bis zum Europäischen Management Diplom alle Voraussetzungen mitbringt, die für unseren hochservicierten Qualitätsbetrieb wichtig sind.

Zusatzausbildungen für Teambildung, und vor allem Seminare zu den Themen Champagner, Cognac, Tee und Kaffee lassen auf fundierte Kenntnisse schließen, die uns wichtig sind: Speisen und Getränke nicht nur im gebotenen Rahmen anzubieten, sondern so auszuwählen, dass sie rundum zum Gourmetereignis beitragen.

Außerdem kommt sie viersprachig unserer internationalen Gästeschaft, direkt bei den Schlössern, sehr entgegen. Und last but not least ist sie im besten Sinne ein global worker, eine Frau, die es nach Stationen in Fünf-Sterne-Häusern in Deutschland, England, in der Dominikanischen Republik und in Peru wieder ins Allgäu gezogen hat. Auch dafür ein „herzliches Willkommen”, frei nach dem Motto” fest verwurzelt in der Herkunft und mit einer modernen, freien Einstellung allem Neuen gegenüber.

Parallelen zum Rübezahl. Auch bei uns gilt, auf der traditionellen, alpinen Basis des Königswinkels moderne, zeitgemäße Gastlichkeit mit viel Liebe zum Detail zu leben. „Wir freuen uns auf den frischen, international gesammelten Wind”.

Ihre Giselle Thurm

111.111 mal alles inklusive

Freitag, 5. August 2011

Vor wenigen Tagen wurde die 111.111te All-Inklusive-Karte, die in den Ammergauer Alpen, im Außerfern und im Allgäu gültig ist, an einen Stammgast ausgegeben. Anlass für eine kleine Feier im Hotel Rübezahl

koenigscard

„Schade, dass es die KönigsCard erst jetzt gibt. Die hätte ich vor zehn Jahren für mich und meine Familie auch schon gerne genutzt.” Spontan hat der Pensionär Wolfgang Knappstein die familientauglichen Seiten der All-Inklusiv-Karte während einer kleinen Feierstunde im Hotel Rübezahl kommentiert.  Unser Stammgast war der 111.111 ! -  der in den ersten 20 Monaten seit Einführung die rund 200 Leistungen nutzen kann.

Bis Dezember 2010, innerhalb des ersten Projektjahres, wurden rund 34.000 Karten bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,4 Tagen ausgegeben. Die Verdreifachung der Karten- und damit Gästezahl hat sich parallel mit einer Leistungssteigerung von 80 auf 200 Angebote bis heute rasant entwickelt.

Deshalb ließ es sich der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft nicht nehmen, den Schwangau-Insider aus dem Sauerland, der seit 50 Jahren ins Ostallgäu kommt, selbst zu begrüßen und mit einem Blumenstrauß zu überraschen.

Martin Kumbrink unterstrich dabei den generations- und interessensübergreifenden Einsatz der Karte. „Die Leistungen sind von den Bergbahnen über die Schifffahrt bis zu namhaften Museen so vielseitig, dass jeder seine persönlichen Highlights findet“.

Wolfgang Knappstein sei dafür ein gutes Beispiel. Er nutzt, wie viele seines Alters, die Bergbahnen und die Forggensee-Schifffahrt als Alternative, um kraftsparend in den Genuss einiger der schönsten Seiten am Urlaubsort zu kommen. Außer seine Enkelkinder würden ihn begleiten, räumt er ein. Dann stünden Kletterwald, Rodelbahn und Erlebnisbäder auf dem Programm.

Auch von Gastgeberseite habe sich die Kooperation gelohnt. Nach längerer Kalkulation habe man sich dort pro Karte, und damit richtig, entschieden. Die Aufenthaltsqualität und die Kundenbindung an die Region als Gesamtdestination seien spürbar gestiegen.

Zu Gast bei König Ludwig

Donnerstag, 21. Juli 2011

ludwigmusicalAm Freitagabend hatten wir, die “Rezeptionsmädels”, Christiane, Elisabeth und Frau Thurm ein Date mit dem Märchenkönig.
Verabredungstreffpunkt: die BigBox in Kempten  - Um 20 Uhr gings los mit „LUDWIG 2″ – Das Musical.

Wir hatten bereits im Vorfeld einige Kritiken (nicht immer die Besten) und Meinungen über das Stück gehört. Trotzdem haben wir uns schon Wochen zuvor auf diesen kleinen Ausflug gefreut. Nach einer nur 20 minütigen Autofahrt im flotten Mini-Sport waren wir auch schon da, und haben den Abend erst einmal mit einem schönen Gläschen Prosecco Aperol eingeleutet.

Und dann, auf die Plätze, fertig, los: Obwohl das Musical nur so kurz gespielt wird (07.07. – 28.08.) haben sich die Verantwortlichen mit dem Bühnenbild große Mühe gemacht. Vor allem die Szene im Rosengarten wurde sehr schön dargestellt. Da wir bereits schon im Festspielhaus Füssen das Musical gesehen haben, kannten wir die Lieder. Die Künstler haben diese sehr toll vorgetragen und unsere Christiane hatte immer wieder Gänsehaut ;-) .

Ich persönlich fand Sybille (Ludwigs Erzieherin) gesungen von Suzan Zeichner und den Schattenmann am besten. Auch die Kostüme waren sehr hübsch und farbenfroh gehalten.  Unser Resümee aus diesem Abend: Das Musical ist in jedem Falle sehenswert.  An dieser Stellen nochmals vielen Dank an Frau Thurm !

Nach diesem schönen Abend schätzen wir unsere wundervolle märchenhafte Umgebung noch mehr, und sind uns sicher, der Mythos König Ludwig lebt!

Eure Lisi von der Rezeption

Jetzt aber mal schnell – wer zuerst kommt, kann die Frage auch beantworten:

Samstag, 16. Juli 2011

Was haben Königliche Abendmusik und das Taj Mahal gemeinsam?

konzertDie Gelegenheiten sind rar. Konzertabende mit „musikalischer” Führung werden auf Neuschwanstein äußerst selten angeboten.

Doch heuer ist es, neben den Schlosskonzerten im September (17.9. – 25.9.2011),   am 26. und 27. August wieder so weit.

Am Freitag kommen die erwachsenen Liebhaber von Mozart, Dvorak und Wagner zum Zug. Der Samstag steht dann unter dem Zeichen der Familie. Finde ich übrigens klasse, dass man über den Märchenkönig und eine kindgerechte Umsetzung die nächste Generation an Klassik heranführt. Respekt an die Veranstalter! Mit zwei Moderatoren des ARD-Kinderkanals dürfte das eine super Sache werden.

Doch jetzt zu Taj Mahal in Indien: der Thronsaal auf Neuschwanstein hat eine extrem rare Besonderheitein sieben Sekunden langes Echo. Und genau das teilt er mit dem indischen Taj Mahal.

Finde ich absolut super und die Idee, schon im Schlosshof in der Abenddämmerung von einem Bläser-Ensemble begrüßt zu werden, lässt mich eine Gänsehaut bekommen. Später geht es dann rauf in den Sängersaal zu klassischen und geistlichen Werken von Mozart, Dvorak und Wagner. Im Programm werden „Weitere musikalische Überraschungen und besondere akustische Eigenschaften erwarten die Gäste in weiteren Ecken des Schlosses” angekündigt. Ich bin so was von gespannt.  (Tickets bestellen kann man hier )

Meinem Kollegen Joschi, unserem Barkeeper, habe ich versprochen, egal wie spät, ich komme danach noch auf einen Absacker in die Hotelbar und erzähl ihm alles „brühwarm”. Solche Events hat man schließlich nicht jeden Tag.

Eure Christiane von der Rezeption

Klettersteig-Lehrpfad am Tegelberg

Mittwoch, 6. Juli 2011

Wieder etwas Neues !   Kletter-Training vor der Haustüre. In Rieden im DAV-Kletterzentrum geht das ja schon länger. Jetzt haben wir die Cabrioform – unter freiem Himmel am Tegelberg. Dort hat vor kurzem das Bergsportzentrum neu eröffnet.

Tafel 1 Klettersteig 120x 80Den Familien-Klettersteig Gelbe-Wand haben sie zum Klettersteig-Lehrpfad umfunktioniert. Sobald man den drauf hat, kann man den neu versicherten Tegelberg-Steig angehen. Ein wunderschöner Steig mit Blick auf den Forggensee und Schloss Neuschwanstein, der aber nicht ohne sein soll. Er soll ganz schön auf die Arme gehen. Vielleicht setzen sie ja noch ein paar Trittbügel. Laut Bergsportzentrum gilt er als mittelschwer.

Am neuen Infozentrum an der Talstation der Tegelbergbahn gibt es kleine Kletterfelsen und Infotafeln zu den Steigen. Ab 16. Juli bis September jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr und donnerstags von 18 bis 19 Uhr informieren erfahrene Bergführer über die Steige und die sonstigen alpinen Sportmöglichkeiten.

Hätte nicht gedacht, dass wir hier gleich drei verschiedene Klettersteigrouten bekommen. Es sind noch nicht alle fertig, aber bis zum Herbst soll der „Fingersteig” als schwerste Route auch zu gehen sein. Da werde ich wohl noch etwas länger in der Halle trainieren. Mukis sind da gefragt. Fast die Hälfte meiner Freunde klettert auch. Eine echt coole Sache mitten im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen. Aber Naturschutz geht vor. Deshalb ist der Tegelberg-Steig von November bis Mai gesperrt.

Krass ist, dass viele nicht an die richtige Ausrüstung denken. Das geht gar nicht. Klettersteigset, Helm und feste Bergschuhe müssen einfach sein und die Info unten im Bergsportzentrum schadet auch nicht. Und bei Regen kann man sich erst in Rieden fit machen. Die Elisabeth und die Christiane von der Rezeption sollen das unseren Gästefamilien auch gleich mit auf den Weg geben. Kein „Gemaule” mehr, wenn die Eltern nur zum Wandern wollen und die Kinder lieber Action hätten. Kann man prima verbinden!  :-)

Ihr Koch-Azubi Thomas

Arbeitsplatz mit Perspektive

Mittwoch, 22. Juni 2011

Liest sich wie eine Stellenbeschreibung. Es ist viel mehr – eine Liebeserklärung an meinen Freiluft-Arbeitsplatz!

Die Wette, um Deutschlands schönsten Arbeitsplatz würde ich diesen Sommer definitiv gewinnen! Warum? Weil wir die Wellness- und SPA-Anwendungen jetzt im Sommergarten des Rübezahl anbieten – mit direktem Schlossblick versteht sich! Natürlich haben wir uns zu diesem Angebot nicht wegen uns entschieden. Wir haben uns in Ihre Lage als Wellnessgast versetzt.

Sommer, Sonne und Outdoor-Wellness im Rübezahl.

massage103Seien Sie doch mal ehrlich: wo möchten Sie bei Sonne und 25 Grad im Schatten eine Massage bekommen? Unter Kunstlicht oder draußen im Wellnessgarten? Natürlich gut abgeschirmt gegen Blicke Unbeteiligter und dafür mit freier Sicht von der Massageliege aufs Märchenschloss Neuschwanstein und Hohenschwangau!

Keine Frage, Outdoor-Wellness ist Wohlgefühl für alle Sinne. Um wie viel entspannender ist eine Rücken-Aroma-Massage wenn gleichzeitig frisch gemähtes Heu duftet, der Bachlauf plätschert und eine wohlig warme Brise über den Rücken streicht. Dann blinzelt man verträumt und muss sich beim Blick auf das majestätisch-kühle Weiß von Neuschwanstein besinnen: träum ich oder wach ich?

Übrigens sind wir in der Outdoor-Wellness wirklich ganz ungestört von unliebsamen Blicken. Darauf haben wir bei der Gestaltung größten Wert gelegt. Nehmen Sie mich beim Wort und meine Erfahrung als Kneipp-Therapeutin in Anspruch. Diese Erfahrung ist auch der Grund, warum wir zwei Wellnessanwendungen nur drinnen anbieten: Abhyanga und Lomi Lomi. Alle anderen, von der Prana Stone bis zur entschlackenden Veda Me Massage passen sehr gut unter freien Himmel.

Ihre Gabi

PS.: Yoga und Pilates finden natürlich auch draußen statt – eine Etage höher auf dem Panoramadeck.

Kunst und Handwerk im neuen Garten und Wellnessbereich

Donnerstag, 16. Juni 2011

Inzwischen plätschert der Bachlauf zuverlässig, der Brunnen befeuchtet die Sonnenterrasse so, wie er soll. Ja er ist fertig, der neue Garten und die Gartenterrasse, das Pooldeck nach Süden sowieso. Die technischen Details haben uns doch noch ein paar Tage länger in Atem gehalten, als gedacht. Vor allem, weil wir noch eine Zusatzaufgabe bekommen haben: einige Kunstobjekte eines Allgäuer Künstlers , Herr Bernhard Czeschlick wollten wir als Leihgabe in den Garten integrieren. Eines, ein lebensgroßer Engel, mit Beleuchtung, war nicht gleich unter Strom. Aber inzwischen leuchtet er dezent am abendlichen Bachlauf.

eigenart100Eine kunstvolle Bank für Zwei wird wohl auf Dauer hier bleiben. Gäste und auch unsere Chefs haben sich in das romantische Möbel verliebt. So manches findet sich seit dem Frühling zwischen Pflanzen, Büschen und Blumen, was zum überraschenden Blickfang wurde. 

Mann kann auch seine Werkstatt und Galerie in Marktoberdorf (ca. 25 Autominuten von uns entfernt) besuchen.  Öffnungszeiten der Galerie: Donnerstag und Freitag von 14 – 18 Uhr  und  Samstag von 9 – 12 Uhr - Mehr Infos über den Künstler Bernhard finden Sie hier:  www.galerie-eigenart.eu

 

Das trifft auch auf eine andere Lokation ganz nah bei uns zu.  Am Wochenende ist Kunsthandwerkermarkt am Kurhaus in Schwangau. Nicht irgendeiner, sondern einer, das muss man den Veranstaltern lassen, der seinen Namen auch verdient. Deshalb bin ich am Sonntag sicher für einen Abstecher dort. Die Tourist-Information verspricht Aussteller aus ganz Bayern und dem benachbarten Ausland. Neben einem äußerst vielfältigen Angebot Künstlerischem aus Schneckenhäusern, Allerlei aus Holz, Puppenstübchen, Marionetten, Spiegeln und Windlichtern, werden auch Filzarbeiten in sämtlichen Variationen, Köstlichkeiten für den Körper, filigrane Keramik, Patchwork, Floristik, Vogelhäuschen, Airbrushbilder und Vieles mehr angeboten.

Vielleicht sieht man sich danach auf einen Cappuccino oder eine leckere Torte auf der Terrasse mit Schlossblick ?!  Ja , ich habe mich gut eingelebt an meinem Arbeitsplatz im Rübezahl – fiel auch nicht schwer, bei so netten Kollegen und der Traumverpflegung  ;-)

Man sieht sich !   Ihr Artur

eigenart111

Engel in gold-schwarz-kupfer

Leinen los für die weiße Flotte

Freitag, 10. Juni 2011

Es ist einfach reizend. Kein Mensch denkt beim Thema Allgäu an Schifffahrt sondern nur an Berge. Immer wieder erlebe ich verwunderte Blicke, wenn ich unseren Gästen als Tipp eine kombinierte Schiff- und Radtour empfehle. Doch das kann man guten Gewissens.

luft_musicalSchließlich übertrifft der Forggensee mit 12 Kilometern Länge und 3 Kilometern Breite alle anderen Seen im Allgäu. 16 km² Fläche heißt, er ist der viertgrößte See Bayerns.  Obwohl er vor über 60 Jahren als Stausee gebaut wurde, geht er heute, bei vollem Wasserstand glatt als Natursee durch.

Ja Wasserstand ist heute mein Stichwort. Wir haben heuer länger drauf gewartet, dass er endlich voll wird. Am 04.06. war es so weit: Leinen los für die MS Allgäu und die MS Füssen. Seitdem sind schon die ersten Gäste von uns an Bord gegangen und haben dem Bordpersonal einfach die Karte gezeigt. Nicht die rote, sondern die KönigsCard. Und das ist ja das geniale, mit ihr hat man gleich auf drei Seen freie Schifffahrt: am Forggen-, Heiterwanger- und Plansee.

Die drei auf einen Streich gehören für mich zu den einzigartigen Gebirgsseen. Giftgrün oder stahlblau, je nach Witterung und Sonneneinstrahlung! 

Hier vom Rübezahl aus kann man entweder direkt in Waltenhofen oder Brunnen an Bord gehen, mit und ohne Rad übrigens. Je weiter man sich vom südlichen Seeufer entfernt, desto großartiger wird der Blick auf die Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und die Füssener Stadtsilhouette.

schifffahrtVielleicht will ja jemand auf dem Forggenseeradweg nur ein Stück lang in die Pedale treten und sich dann zurückschippern lassen. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Das trifft übrigens auf die KönigsCard auch zu. Sie hat inzwischen fast 200 Leistungen zwischen Allgäu, Oberbayern und Tirol, die jeder unserer Gäste auch am An- und Abreisetag in Anspruch nehmen kann.

Die Resonanz ist verständlicherweise gut. Dabei höre ich immer wieder, dass es nicht nur die Kostenersparnis ist, die gefällt. Selbst langjährige Stammgäste finden durch die Karte noch Angebote und Erlebnisse, die sie noch nicht kannten oder ganz einfach noch nicht wahrgenommen haben. Vielleicht will es ja jemand in den Pfingstferien mit Familie testen.

Also bis dann und schöne Pfingsten für alle
Eure Gabi