Archive for the 'Aktuelles' Category

Jul 06 2011

Klettersteig-Lehrpfad am Tegelberg

Wieder etwas Neues !   Kletter-Training vor der Haustüre. In Rieden im DAV-Kletterzentrum geht das ja schon länger. Jetzt haben wir die Cabrioform – unter freiem Himmel am Tegelberg. Dort hat vor kurzem das Bergsportzentrum neu eröffnet.

Tafel 1 Klettersteig 120x 80Den Familien-Klettersteig Gelbe-Wand haben sie zum Klettersteig-Lehrpfad umfunktioniert. Sobald man den drauf hat, kann man den neu versicherten Tegelberg-Steig angehen. Ein wunderschöner Steig mit Blick auf den Forggensee und Schloss Neuschwanstein, der aber nicht ohne sein soll. Er soll ganz schön auf die Arme gehen. Vielleicht setzen sie ja noch ein paar Trittbügel. Laut Bergsportzentrum gilt er als mittelschwer.

Am neuen Infozentrum an der Talstation der Tegelbergbahn gibt es kleine Kletterfelsen und Infotafeln zu den Steigen. Ab 16. Juli bis September jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr und donnerstags von 18 bis 19 Uhr informieren erfahrene Bergführer über die Steige und die sonstigen alpinen Sportmöglichkeiten.

Hätte nicht gedacht, dass wir hier gleich drei verschiedene Klettersteigrouten bekommen. Es sind noch nicht alle fertig, aber bis zum Herbst soll der „Fingersteig” als schwerste Route auch zu gehen sein. Da werde ich wohl noch etwas länger in der Halle trainieren. Mukis sind da gefragt. Fast die Hälfte meiner Freunde klettert auch. Eine echt coole Sache mitten im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen. Aber Naturschutz geht vor. Deshalb ist der Tegelberg-Steig von November bis Mai gesperrt.

Krass ist, dass viele nicht an die richtige Ausrüstung denken. Das geht gar nicht. Klettersteigset, Helm und feste Bergschuhe müssen einfach sein und die Info unten im Bergsportzentrum schadet auch nicht. Und bei Regen kann man sich erst in Rieden fit machen. Die Elisabeth und die Christiane von der Rezeption sollen das unseren Gästefamilien auch gleich mit auf den Weg geben. Kein „Gemaule” mehr, wenn die Eltern nur zum Wandern wollen und die Kinder lieber Action hätten. Kann man prima verbinden!  :-)

Ihr Koch-Azubi Thomas

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Jun 22 2011

Arbeitsplatz mit Perspektive

Liest sich wie eine Stellenbeschreibung. Es ist viel mehr – eine Liebeserklärung an meinen Freiluft-Arbeitsplatz!

Die Wette, um Deutschlands schönsten Arbeitsplatz würde ich diesen Sommer definitiv gewinnen! Warum? Weil wir die Wellness- und SPA-Anwendungen jetzt im Sommergarten des Rübezahl anbieten – mit direktem Schlossblick versteht sich! Natürlich haben wir uns zu diesem Angebot nicht wegen uns entschieden. Wir haben uns in Ihre Lage als Wellnessgast versetzt.

Sommer, Sonne und Outdoor-Wellness im Rübezahl.

massage103Seien Sie doch mal ehrlich: wo möchten Sie bei Sonne und 25 Grad im Schatten eine Massage bekommen? Unter Kunstlicht oder draußen im Wellnessgarten? Natürlich gut abgeschirmt gegen Blicke Unbeteiligter und dafür mit freier Sicht von der Massageliege aufs Märchenschloss Neuschwanstein und Hohenschwangau!

Keine Frage, Outdoor-Wellness ist Wohlgefühl für alle Sinne. Um wie viel entspannender ist eine Rücken-Aroma-Massage wenn gleichzeitig frisch gemähtes Heu duftet, der Bachlauf plätschert und eine wohlig warme Brise über den Rücken streicht. Dann blinzelt man verträumt und muss sich beim Blick auf das majestätisch-kühle Weiß von Neuschwanstein besinnen: träum ich oder wach ich?

Übrigens sind wir in der Outdoor-Wellness wirklich ganz ungestört von unliebsamen Blicken. Darauf haben wir bei der Gestaltung größten Wert gelegt. Nehmen Sie mich beim Wort und meine Erfahrung als Kneipp-Therapeutin in Anspruch. Diese Erfahrung ist auch der Grund, warum wir zwei Wellnessanwendungen nur drinnen anbieten: Abhyanga und Lomi Lomi. Alle anderen, von der Prana Stone bis zur entschlackenden Veda Me Massage passen sehr gut unter freien Himmel.

Ihre Gabi

PS.: Yoga und Pilates finden natürlich auch draußen statt – eine Etage höher auf dem Panoramadeck.

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Jun 16 2011

Kunst und Handwerk im neuen Garten und Wellnessbereich

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Inzwischen plätschert der Bachlauf zuverlässig, der Brunnen befeuchtet die Sonnenterrasse so, wie er soll. Ja er ist fertig, der neue Garten und die Gartenterrasse, das Pooldeck nach Süden sowieso. Die technischen Details haben uns doch noch ein paar Tage länger in Atem gehalten, als gedacht. Vor allem, weil wir noch eine Zusatzaufgabe bekommen haben: einige Kunstobjekte eines Allgäuer Künstlers , Herr Bernhard Czeschlick wollten wir als Leihgabe in den Garten integrieren. Eines, ein lebensgroßer Engel, mit Beleuchtung, war nicht gleich unter Strom. Aber inzwischen leuchtet er dezent am abendlichen Bachlauf.

eigenart100Eine kunstvolle Bank für Zwei wird wohl auf Dauer hier bleiben. Gäste und auch unsere Chefs haben sich in das romantische Möbel verliebt. So manches findet sich seit dem Frühling zwischen Pflanzen, Büschen und Blumen, was zum überraschenden Blickfang wurde. 

Mann kann auch seine Werkstatt und Galerie in Marktoberdorf (ca. 25 Autominuten von uns entfernt) besuchen.  Öffnungszeiten der Galerie: Donnerstag und Freitag von 14 – 18 Uhr  und  Samstag von 9 – 12 Uhr - Mehr Infos über den Künstler Bernhard finden Sie hier:  www.galerie-eigenart.eu

 

Das trifft auch auf eine andere Lokation ganz nah bei uns zu.  Am Wochenende ist Kunsthandwerkermarkt am Kurhaus in Schwangau. Nicht irgendeiner, sondern einer, das muss man den Veranstaltern lassen, der seinen Namen auch verdient. Deshalb bin ich am Sonntag sicher für einen Abstecher dort. Die Tourist-Information verspricht Aussteller aus ganz Bayern und dem benachbarten Ausland. Neben einem äußerst vielfältigen Angebot Künstlerischem aus Schneckenhäusern, Allerlei aus Holz, Puppenstübchen, Marionetten, Spiegeln und Windlichtern, werden auch Filzarbeiten in sämtlichen Variationen, Köstlichkeiten für den Körper, filigrane Keramik, Patchwork, Floristik, Vogelhäuschen, Airbrushbilder und Vieles mehr angeboten.

Vielleicht sieht man sich danach auf einen Cappuccino oder eine leckere Torte auf der Terrasse mit Schlossblick ?!  Ja , ich habe mich gut eingelebt an meinem Arbeitsplatz im Rübezahl – fiel auch nicht schwer, bei so netten Kollegen und der Traumverpflegung  ;-)

Man sieht sich !   Ihr Artur

eigenart111

Engel in gold-schwarz-kupfer

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Jun 10 2011

Leinen los für die weiße Flotte

Es ist einfach reizend. Kein Mensch denkt beim Thema Allgäu an Schifffahrt sondern nur an Berge. Immer wieder erlebe ich verwunderte Blicke, wenn ich unseren Gästen als Tipp eine kombinierte Schiff- und Radtour empfehle. Doch das kann man guten Gewissens.

luft_musicalSchließlich übertrifft der Forggensee mit 12 Kilometern Länge und 3 Kilometern Breite alle anderen Seen im Allgäu. 16 km² Fläche heißt, er ist der viertgrößte See Bayerns.  Obwohl er vor über 60 Jahren als Stausee gebaut wurde, geht er heute, bei vollem Wasserstand glatt als Natursee durch.

Ja Wasserstand ist heute mein Stichwort. Wir haben heuer länger drauf gewartet, dass er endlich voll wird. Am 04.06. war es so weit: Leinen los für die MS Allgäu und die MS Füssen. Seitdem sind schon die ersten Gäste von uns an Bord gegangen und haben dem Bordpersonal einfach die Karte gezeigt. Nicht die rote, sondern die KönigsCard. Und das ist ja das geniale, mit ihr hat man gleich auf drei Seen freie Schifffahrt: am Forggen-, Heiterwanger- und Plansee.

Die drei auf einen Streich gehören für mich zu den einzigartigen Gebirgsseen. Giftgrün oder stahlblau, je nach Witterung und Sonneneinstrahlung! 

Hier vom Rübezahl aus kann man entweder direkt in Waltenhofen oder Brunnen an Bord gehen, mit und ohne Rad übrigens. Je weiter man sich vom südlichen Seeufer entfernt, desto großartiger wird der Blick auf die Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und die Füssener Stadtsilhouette.

schifffahrtVielleicht will ja jemand auf dem Forggenseeradweg nur ein Stück lang in die Pedale treten und sich dann zurückschippern lassen. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Das trifft übrigens auf die KönigsCard auch zu. Sie hat inzwischen fast 200 Leistungen zwischen Allgäu, Oberbayern und Tirol, die jeder unserer Gäste auch am An- und Abreisetag in Anspruch nehmen kann.

Die Resonanz ist verständlicherweise gut. Dabei höre ich immer wieder, dass es nicht nur die Kostenersparnis ist, die gefällt. Selbst langjährige Stammgäste finden durch die Karte noch Angebote und Erlebnisse, die sie noch nicht kannten oder ganz einfach noch nicht wahrgenommen haben. Vielleicht will es ja jemand in den Pfingstferien mit Familie testen.

Also bis dann und schöne Pfingsten für alle
Eure Gabi

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Jun 02 2011

Keine Handwerkerhände

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Vor zwei Wochen hat sich unser neuer Hausmeister mit uns bekannt gemacht, Oliver Radke. Mein erster Eindruck: Er passt so gar nicht ins „Schema”. Und seit gestern weiß ich auch warum. Seine feingliedrigen Hände sind mir gleich aufgefallen. Gesprochen hat er über sich eher wenig, dafür vom ersten Moment an überall angepackt, wo praktische Hilfe nötig war. Er ist ein Freund von Familie Thurm, macht sonst ganz was anderes und leistet hier im Hotel stundenweise echte Freundschaftshilfe.

bodenEigentlich ist er, ich hab meinen Ohren kaum getraut, gelernter Geigenbaumeister! Tolle Sache, dachte ich und bohrte vorsichtig weiter. Dann kam im Gespräch ganz unaufgeregt und ohne jede Eitelkeit noch mehr Erstaunliches zum Vorschein. Oliver betreibt in Füssen seine eigene Geigenbauerwerkstatt und ist selbst ein leidenschaftlicher und gefragter Kontrabassist. So kam auch der Kontakt zu meiner Chefin, Giselle Thurm zustande, die selbst hobbymäßig Musik macht.

Ja, und Oliver ist in der freiberuflichen Lage, sich seine Zeit frei einteilen zu können. Und so pendelt er zwischen zwei Welten hin und her: Hier ist er, als studierter Elektrotechniker, für die gesamte Haus- und Schwimmbadtechnik verantwortlich, schraubt, organisiert, macht eben alles, was ein Handwerker so macht.

In Füssen arbeitet er als Meister des Geigenbaus, baut neue Instrumente und restauriert alte. Auf seiner Homepage habe ich, weiblicher Neugierde sei Dank, entdeckt, dass er schon als Fachberater bis in China, Korea und jahrelang in den USA tätig war, mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde und, ja, fast unvorstellbar, hier ein ganz normaler Kollege ist. Toll, wenn Menschen mehr sind als sie scheinen!

Vielleicht können wir ihn ja dazu bewegen, seine Klassik- und Jazzleidenschaft hier im Rübezahl beim Candle-Light-Dinner unter Beweis zu stellen. Eines hat er mir jedenfalls schon versprochen: Kunst- und Kulturinteressierten Gästen darf ich seine Geigenbau-Werkstatt zur Besichtigung empfehlen. Dann nimmt er sich Zeit, berichtet über seine Erfahrung als Restaurator von hochwertigen Streichinstrumenten. Aber auch von seinen neuen Instrumenten, die gar nicht so neu klingen.

Er geht ja selbst in den Wald, wählt Holz aus, schlägt es und trocknet es über Jahre ganz schonend. Das sei zwingend nötig, um die akustischen Anforderungen der obersten Liga zu erfüllen. Selbst die Lacke stellt er nach traditionellen Rezepturen eigens her. Eine Wahnsinns-Arbeit, die Geduld und Achtsamkeit braucht. Die bringt er auch hier im Rübezahl mit, schaut genau hin, hört zu und handelt dann zügig und professionell.

Ein Mann für alle Fälle – schön, dass wir diesen „neuen Kollegen” bei uns haben.
Eure Elisabeth von der Rezeption

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Mai 26 2011

Der Mythos lebt weiter

Was steckt dahinter, fragen wir uns oft. Warum hat König Ludwig auch 125 Jahre nach seinem Todestag noch solche Anziehungskraft? Ist es der Mythos um seinen Tod? Ist es Neuschwanstein? Sein exzentrisches Leben? Diese Antwort mag jeder selbst finden.

ludwigDie Antwort für Schwangau können wir geben. Hier ist man bis heute tief mit „unserem Kini” verbunden. Die Wirtschaftskraft des königlichen Hauses, seine gute Hand als Arbeitgeber haben sich über die Generationen erhalten. Kein Wunder, dass wir Schwangauer auch den 125. Todestag vielfältig begehen.

Traditionell lodert am 12. Juni nach Einbruch der Dunkelheit am Tegelberg ein Bergfeuer. Am 13. steht eine Gedenkmesse mit Trachtenträgern, Kirchenchor und Blaskapelle in St. Coloman im Kalender. Der grandiose Blick aus der Kirchentür direkt auf Neuschwanstein inklusive. Manche bezeichnen uns deshalb als „königstreu”. Wir nehmen es hier gelassen und sportlich und starten bereits am Sonntag, 29.05. eine Radtour. Start und Ziel der königlichen Runde durch die Allgäuer Landschaft ist die Tegelberg-Talstation.

Wer den Termin verpasst, kann sie übrigens auf unseren Leih-Rädern gerne auf eigene Faust nachfahren. Die, die lieber zu Fuß unterwegs sind, begeben sich auf Schusters Rappen auf Spurensuche. Geführte Wanderungen zu den Themen „Ludwigs Kinder- und Jugendjahre” und „Mord oder Selbstmord” dürften von Juni bis August die Besucher anziehen. Und am 26. August erklingt auf Neuschwanstein königliche Abendmusik, während Familien sich den 27.August um 19.30 Uhr in den Kalender schreiben sollten – dann ist Familienführung.

Unabhängig von all diesen Terminen haben Sie immer wieder Gelegenheit an abendlichen Sonderführungen teilzunehmen. Wir sind zum Glück so nah dran am Schloss, dass unsere Gäste immer wieder in diesen besonderen Genuss kommen, das Märchenschloss geruhsamer und ruhiger zu erleben, als es während der Sommer-Öffnungszeiten der Fall sein kann. Denn es ist wirklich so, dem Mythos “Ludwig II” verfallen jährlich mehr als 1, 3 Millionen Besucher von Neuschwanstein. Da ist es manchmal geruhsamer, sich dem Königstraum relaxt am Sonnendeck des Rübezahl zu nähern. Denn der Blick von hier ist allein schon traumhaft!

Ihre Giselle Thurm

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Mai 11 2011

Was haben Steinmännle mit dem Panoramadeck unseres Hauses zu tun?

steinmaennleDiese Frage habe ich meinem Sohn gestellt, als er gerade dabei war, im Poolgarten Steine nach dem Vorbild der alpinen Steinmännle-Wegweiser aufzuschichten. Direkt am Teich und im weiteren Bachverlauf hat er sie „haltbar”, wie er sagt, in Szene gesetzt.

Alexander meint, Gäste die sich im Ruhebereich des SPA aufhalten oder vom Panoramadeck aus herabschauen, werden neugierig. Oder sie wüssten beim Anblick schon, dass es sich um praktische Wegweiser im Gebirge handelt. Die Steinmännle sollen als Inspiration dienen, nicht nur den Blick weit über die Allgäuer und Ammergauer Alpen schweifen zu lassen.

Schließlich könne sich jeder bei Daniel Huber eine Bergbrotzeit zusammenstellen lassen und auf sicheren Bergwegen die Region erkunden. Wie Recht er hat. Denn anschließend sitzt man mit einem ganz neuen Gefühl vor der bildfüllenden Kulisse auf der Gartenterrasse.  Beim Plätschern des Bachlaufs oder des Steinsäulen-Brunnens erinnert man sich an die Gebirgsbäche.  Und Kaffee, Kuchen oder Erfrischungsgetränke schmecken nach einer Bergtour besonders gut. Auch dann, wenn man es sich mit einer Bergbahn-Fahrt leichter gemacht hat. Wozu haben unsere Gäste schließlich die KönigsCard!

Doch zurück zur Gartenterrasse. Wir decken sie inzwischen vom Frühstück, über den Mittagssnack bis zum Abenddinner ein – so warme, schöne Tage wollen genutzt sein. Und erfreulich wenige stören sich daran, dass die Blumen, Sträucher und Bäume noch „taufrisch” aussehen und ihre volle Pracht erst in den nächsten Wochen und Monaten entfalten werden. Vielleicht liegt es daran, dass sich Hotelgäste, aber auch Radler, Biker und a la Carte Gäste abgelenkt sind verwundert die Augen reiben: sie sehen von hier aus drei Schlösser, nicht nur die zwei, Neuschwanstein und Hohenschwangau - richtig, Schloss Bullachberg auf seinem Burghügel ist im Vordergrund ebenfalls zu sehen.  Und davor das Allgäuer Braunvieh, das geruhsam im Grünen grast.

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Klingt fast kitschig, sind aber reine Tatsachen und wir freuen uns jeden Tag drüber !

Ihre Giselle und Alexander Thurm

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Mai 09 2011

Kundenbewertungen gefragter denn je!

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tripadvisor_logoKaum ein Kunde erkundigt sich nicht vor einem Kauf über Produkte oder Dienstleistungen. Ob Digitalkamera, Versandapotheken, Versicherungen oder Hotels – Kundenbewertungen sind ausschlaggebend, ob etwas gekauft wird oder eben nicht. Das gilt auch oder besonders für die Hotellerie.

 

Jedes Haus ist an der Meinung seiner Gäste interessiert, nimmt Lob als Motivation und Tadel zur Qualitätssteigerung. Verschiedene Bewertungsportale geben künftigen Gästen Auskunft und Einblick in Service, Freundlichkeit, Personal, Essen, Komfort, Sauberkeit und so weiter. Eine Entwicklung, die stetig zunimmt, für beide Seiten viele Vorteile beschert und laut Handelsblatt für die Portale selbst ordentlich Geld bringt. Denn: immer häufiger werden dort auch Reisen gebucht bzw. die Buchung initiiert.

holidaycheck6185-org_1_01_25ba5ce574Und dieses Geschäft scheint hochprofitabel: Laut dem Quartalsbericht der Mutter Expedia verzeichnete Tripadvisor im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 90 Millionen Euro (plus 13 Prozent) und einen operativen Gewinn von 52 Millionen Dollar. Das entspricht einer Marge von 57 Prozent.  Hierzulande bestimmt Marktführer HolidayCheck das Geschäft während Tripadvisor, eine Tochter des Online-Reisebüros Expedia, international der Marktführer ist. Und nicht nur Kunden, auch wir Hoteliers nutzen die Bewertungsportale für die aktive Kommunikation zu Gästebewertungen.

Dass hier Lachen und Weinen manchmal sehr nah beieinander liegen, mussten wir aktuell erfahren. In ein und demselben Zeitraum wurden wir auf einem Portal mit voller Punktzahl gewertet, im anderen fielen wir mit einer 4,8 glatt durch. Die Gesamttendenz dort: 96 % Kundenzufriedenheit. Allein diese Diskrepanz zeigt einerseits die individuelle und subjektive Bewertung von jedem einzelnen. Die Kritik darauf zu reduzieren, wäre trotzdem zu kurz gesprungen. Jeder Hinweis hilft, bringt uns weiter in Angebotsentwicklung, Serviceoptimierung und Qualitätssicherung. Und trotzdem liegt es manchmal am „wie”, nicht am „dass” kritisiert wird. Frei nach dem Motto „kleine Ursache, große Wirkung”. Es sind immer Momentaufnahmen, die man als Gast erfährt. Ein Mitarbeiter hat einen schlechten Tag, die Gemüselieferung ist nicht ganz so frisch, wie sonst, Personal erkrankt und eine Servicelücke entsteht. „Es menschelt überall”, sagt man im Allgäu dazu. Und schon ist die, zu Recht hohe, Erwartung enttäuscht.

Gibt es ein Gegenmittel? Ja, gibt es aus unserer Sicht. Nämlich direkt miteinander zu sprechen, erklären, Abhilfe schaffen und Verständnis erzeugen. Dabei sind negative Bewertungen im Grunde nichts Schlechtes. Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass die Online-Bewertungen nicht gefaked sind und gehören genauso zum Geschäft, wie das Salz in der Suppe…

Und trotzdem rauben sie einem buchstäblich den Schlaf, verunsichern. Da helfen auch Klassifizierungen, Auszeichnungen, 16-Stunden-Arbeitstage und das Gros an sehr guten Kommentaren nur bedingt. Eine negative Botschaft muss schlicht durch sieben positive wieder „ausgebügelt” werden. Wie auch immer: wer selbst Bewertungen schreibt, sollte allein aus Gründen der Fairness auf Sachlichkeit achten. Ob ein Bett zu hart ist oder nicht, ist meist Geschmackssache und so kann man den subjektiven Charakter durchaus auch in die Bewertung mit einfließen lassen. Allzu plakative (und reißerisch negative) Darstellungen können Schaden in unvermuteter Höhe anrichten, statt das zu tun, wozu sie wirklich da sind: Schwachstellen aufdecken und beheben.

In diesem Sinne freuen wir uns auch künftig auf Ihre wertvolle Meinung.

Ihre Familie Giselle und Erhard Thurm

Hotel Rübezahl

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Apr 30 2011

Zeigt her Eure Füße

Published by under Aktuelles,Spa & Wellness

Sie sind ein Wunderwerk, unsere Füße. Und jetzt bricht ihre beste Zeit an. Chice.Peeptoes, der Flamenco-Pumps, setzt unsere Beine richtig in Szene. Nieten und Ösen glänzen an den neuen Sandaletten um die Wette. Und alle beide lassen Luft und Licht an unsere Füße. Wohl dem, der vorgesorgt hat mit Frühlingsfitter Pediküre, bunten Lackfarbe – mit Pflege eben.

Dabei machen wir uns allesamt mehr Gedanken um die Optik unserer Füße, als um ihr wirkliches Wohlbefinden. Mein Blick auf Wikipedia hat mich staunen lassen. 98 % aller Kinder kommen mit gesunden Füßen auf die Welt. Aber nur noch 20% der Erwachsenen in Deutschland haben, aktuellen Studien zufolge, wirklich gesunde Füße. Und das kommt nicht nur vom Laufen. In Mitteleuropa sind es täglich zwei bis drei Kilometer. Wenn ich die Kollegen im Service hier anschaue, reicht das bei Weitem nicht, was die jeden Tag zwischen den drei Restaurants und der neuen Gartenterrasse so runterspulen. Ja, der Homo Sapiens steht mit beiden Beinen im Leben, aber er ist alles andere als gut zu Fuß. Eingesperrt, gefoltert und verbogen ist dieses biomechanische Wunderwerk zuweilen.

Dabei verstecken sich in unseren Füßen rund 200.000 Nervenenden, bis zu 33 Muskeln, 28 Knochen, 19 Bänder – einfach perfekt, um damit zu laufen. Übrigens kommen 70% der Informationen, die unser Gehirn benötigt, um Bewegung in Gang zu setzen, von den Nerven Ihrer Fußsohlen. Also sollten wir jede Gelegenheit nutzen, unsere Schuhe abstreifen und barfuss die Welt spüren.

800x0s1Ganz gut möglich im Morgentau in unserem sichtgeschützten Saunagarten - frei nach Sebastian Kneipp. Von ihm stammen auch die Fuß-Wechselbäder, kalt und heiß. Diese Ordnungstherapie fördert die Durchblutung und wirkt Wunder an unseren treuen Gliedmassen. Dafür ist auch eine ausgedehnte Fussmassage gut. Man sollte es sich öfter gönnen: eine richtige SPA -Wohlfühl-Pediküre, mit Nagelpflege, Peeling, vielleicht einer feuchtigkeitsspendenden Packung und einer Bein-Haarentfernung. Danach eine ausgedehnte Fußmassage und zuletzt der richtige Farbtupfer für sommerfrischen Zehen.

Machen Sie diesen Schritt! Ich lauf danach jedenfalls wie auf Wolke sieben und meine neuen trendigen Schaftsandaletten sehen noch mal so gut aus.

Eure Gabi

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Apr 26 2011

Inspektion

Alles ist in Ordnung: Wir haben ihn auf Öl, Wasser, Batterie testen lassen, dem Mechaniker dabei genau über die Schulter gesehen. Gestern war es so weit und er durfte sein trockenes Winterquartier gegen die Hebebühne tauschen, wurde wieder heruntergelassen und sorgsam nach Hause chauffiert.

Letzte Spritzwassertropfen mit weichem Lappen entfernen, liebevoll über die ausladenden Kotflügel streichen und polieren. Ja keine moderne Waschanlage! Chrom und silbergrau-Metallic strahlten anschließend mit der Frühlingssonne fast um die Wette – aber nur so weit, wie es sich für einen echten Oldtimer seiner Klasse geziemt. Jetzt ist unser Barockengel wieder startklar, fast jedenfalls.

Alexander besteht auf einer Inspektionsfahrt mit mir. Fast ein Wunder für einen 15-jährigen. Aber er hat sein Herz genauso an die BMW-Legende aus der TV-Serie „Isar12″ verloren (wie ich). Obwohl er den Funkspruch „Isar 12 bitte kommen” nur von alten Videos aus meiner Sammlung kennt. Vielleicht gerade deshalb hat er sich mit mir zusammen in dieses finanzielle „Abenteuer” gestürzt.

Kurz und gut – wir nutzen das schöne Wetter noch aus und sind anschließend 100 Prozent sicher, dass sich unsere Gäste nicht nur in einen schönen Wagen, sondern sich damit in ein sicheres und zuverlässiges Auto setzen.
Die strahlenden Gesichter sehe ich jetzt schon wieder vor mir, bei der Fahrt zum Standesamt, auf dem Weg zum verschwiegenen Picknickplatz. Und immer ergeben sich nette Gespräche, kommen Anekdoten zum Vorschein, sobald ich mit den Gästen im Fond des Wagens über die geruhsamen Landstraßen gleite. Ja gleite, denn in unserem Barockengel fährt man nicht Auto, man reist höchstens im Wagen! Oder gleitet durch die Landschaft.

alex

Ihr Erhard und Alexander Thurm

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