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Zu Gast bei König Ludwig

Donnerstag, 21. Juli 2011

ludwigmusicalAm Freitagabend hatten wir, die “Rezeptionsmädels”, Christiane, Elisabeth und Frau Thurm ein Date mit dem Märchenkönig.
Verabredungstreffpunkt: die BigBox in Kempten  - Um 20 Uhr gings los mit „LUDWIG 2″ – Das Musical.

Wir hatten bereits im Vorfeld einige Kritiken (nicht immer die Besten) und Meinungen über das Stück gehört. Trotzdem haben wir uns schon Wochen zuvor auf diesen kleinen Ausflug gefreut. Nach einer nur 20 minütigen Autofahrt im flotten Mini-Sport waren wir auch schon da, und haben den Abend erst einmal mit einem schönen Gläschen Prosecco Aperol eingeleutet.

Und dann, auf die Plätze, fertig, los: Obwohl das Musical nur so kurz gespielt wird (07.07. – 28.08.) haben sich die Verantwortlichen mit dem Bühnenbild große Mühe gemacht. Vor allem die Szene im Rosengarten wurde sehr schön dargestellt. Da wir bereits schon im Festspielhaus Füssen das Musical gesehen haben, kannten wir die Lieder. Die Künstler haben diese sehr toll vorgetragen und unsere Christiane hatte immer wieder Gänsehaut ;-) .

Ich persönlich fand Sybille (Ludwigs Erzieherin) gesungen von Suzan Zeichner und den Schattenmann am besten. Auch die Kostüme waren sehr hübsch und farbenfroh gehalten.  Unser Resümee aus diesem Abend: Das Musical ist in jedem Falle sehenswert.  An dieser Stellen nochmals vielen Dank an Frau Thurm !

Nach diesem schönen Abend schätzen wir unsere wundervolle märchenhafte Umgebung noch mehr, und sind uns sicher, der Mythos König Ludwig lebt!

Eure Lisi von der Rezeption

Jetzt aber mal schnell – wer zuerst kommt, kann die Frage auch beantworten:

Samstag, 16. Juli 2011

Was haben Königliche Abendmusik und das Taj Mahal gemeinsam?

konzertDie Gelegenheiten sind rar. Konzertabende mit „musikalischer” Führung werden auf Neuschwanstein äußerst selten angeboten.

Doch heuer ist es, neben den Schlosskonzerten im September (17.9. – 25.9.2011),   am 26. und 27. August wieder so weit.

Am Freitag kommen die erwachsenen Liebhaber von Mozart, Dvorak und Wagner zum Zug. Der Samstag steht dann unter dem Zeichen der Familie. Finde ich übrigens klasse, dass man über den Märchenkönig und eine kindgerechte Umsetzung die nächste Generation an Klassik heranführt. Respekt an die Veranstalter! Mit zwei Moderatoren des ARD-Kinderkanals dürfte das eine super Sache werden.

Doch jetzt zu Taj Mahal in Indien: der Thronsaal auf Neuschwanstein hat eine extrem rare Besonderheitein sieben Sekunden langes Echo. Und genau das teilt er mit dem indischen Taj Mahal.

Finde ich absolut super und die Idee, schon im Schlosshof in der Abenddämmerung von einem Bläser-Ensemble begrüßt zu werden, lässt mich eine Gänsehaut bekommen. Später geht es dann rauf in den Sängersaal zu klassischen und geistlichen Werken von Mozart, Dvorak und Wagner. Im Programm werden „Weitere musikalische Überraschungen und besondere akustische Eigenschaften erwarten die Gäste in weiteren Ecken des Schlosses” angekündigt. Ich bin so was von gespannt.  (Tickets bestellen kann man hier )

Meinem Kollegen Joschi, unserem Barkeeper, habe ich versprochen, egal wie spät, ich komme danach noch auf einen Absacker in die Hotelbar und erzähl ihm alles „brühwarm”. Solche Events hat man schließlich nicht jeden Tag.

Eure Christiane von der Rezeption

Kunst und Handwerk im neuen Garten und Wellnessbereich

Donnerstag, 16. Juni 2011

Inzwischen plätschert der Bachlauf zuverlässig, der Brunnen befeuchtet die Sonnenterrasse so, wie er soll. Ja er ist fertig, der neue Garten und die Gartenterrasse, das Pooldeck nach Süden sowieso. Die technischen Details haben uns doch noch ein paar Tage länger in Atem gehalten, als gedacht. Vor allem, weil wir noch eine Zusatzaufgabe bekommen haben: einige Kunstobjekte eines Allgäuer Künstlers , Herr Bernhard Czeschlick wollten wir als Leihgabe in den Garten integrieren. Eines, ein lebensgroßer Engel, mit Beleuchtung, war nicht gleich unter Strom. Aber inzwischen leuchtet er dezent am abendlichen Bachlauf.

eigenart100Eine kunstvolle Bank für Zwei wird wohl auf Dauer hier bleiben. Gäste und auch unsere Chefs haben sich in das romantische Möbel verliebt. So manches findet sich seit dem Frühling zwischen Pflanzen, Büschen und Blumen, was zum überraschenden Blickfang wurde. 

Mann kann auch seine Werkstatt und Galerie in Marktoberdorf (ca. 25 Autominuten von uns entfernt) besuchen.  Öffnungszeiten der Galerie: Donnerstag und Freitag von 14 – 18 Uhr  und  Samstag von 9 – 12 Uhr - Mehr Infos über den Künstler Bernhard finden Sie hier:  www.galerie-eigenart.eu

 

Das trifft auch auf eine andere Lokation ganz nah bei uns zu.  Am Wochenende ist Kunsthandwerkermarkt am Kurhaus in Schwangau. Nicht irgendeiner, sondern einer, das muss man den Veranstaltern lassen, der seinen Namen auch verdient. Deshalb bin ich am Sonntag sicher für einen Abstecher dort. Die Tourist-Information verspricht Aussteller aus ganz Bayern und dem benachbarten Ausland. Neben einem äußerst vielfältigen Angebot Künstlerischem aus Schneckenhäusern, Allerlei aus Holz, Puppenstübchen, Marionetten, Spiegeln und Windlichtern, werden auch Filzarbeiten in sämtlichen Variationen, Köstlichkeiten für den Körper, filigrane Keramik, Patchwork, Floristik, Vogelhäuschen, Airbrushbilder und Vieles mehr angeboten.

Vielleicht sieht man sich danach auf einen Cappuccino oder eine leckere Torte auf der Terrasse mit Schlossblick ?!  Ja , ich habe mich gut eingelebt an meinem Arbeitsplatz im Rübezahl – fiel auch nicht schwer, bei so netten Kollegen und der Traumverpflegung  ;-)

Man sieht sich !   Ihr Artur

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Engel in gold-schwarz-kupfer

Ausflugstipp: Die Wieskirche in Steingaden

Freitag, 3. Juni 2011

Erst kürzlich habe ich den Brettlesweg - einer der schönsten Zugänge zur Wieskirche – ausgekundschaftet. Es handelt sich hierbei um einen gemütlichen Spaziergang von ca. 3 Stunden ohne große Steigungen.Von Steingaden - dort kann man das Welfenmünster besichtigen – führt uns der Weg durch ein herrliches Hochmoorgebiet über einen Bohnenweg, den so genannten „Brettlesweg”. Am Marktplatz Steingaden geht es rechts durch den Torbogen, dann am Sägewerk vorbei und am Mühlbach entlang bis zur B17.

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Nach ca. 150 m biegen wir nach links ab und wandern immer gemütlich am Bach entlang. Leicht ansteigend weiter bis wir einen Forstweg erreichen, der später ansteigend bis zu einer Abzweigung führt. Hier biegen wir rechts ab, dem Hinweisschild »Brettlesweg-Wies« folgend. Der Brettlesweg ist auch ein Teil des Prälatenwegs. Er führt uns durch ein wunderschönes Hochmoor (ca. 30 Minuten). Nach der Durchquerung des Moors geht es nach links weiter über Wiesen bis zur Wieskirche.

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Die Wieskirche wird auch die Wallfahrtskirche „Zum gegeißelten Heiland auf der Wies” genannt. Sie ist als Weltkulturerbe inzwischen international bekannt. Die Gebrüder Zimmermann haben mit ihr ein Meisterwerk des Rokoko geschaffen. Im Sommer finden immer wieder festliche Konzerte dort statt.

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Der Rückweg kann natürlich auch wieder über den Brettlesweg erfolgen, oder aber man läuft über die Landvolkshochschule Wies und den Ortsteil. Litzau weiter auf einer Teerstraße bis zum Gagrasweiher. Ein steiler Weg führt uns bergab zum Sägewerk und kurz darauf sind wir wieder am Marktplatz, unserem Ausgangspunkt angekommen.

Eine schöne Tour wünscht

Ihre Brigitte von der Rezeption

Keine Handwerkerhände

Donnerstag, 2. Juni 2011

Vor zwei Wochen hat sich unser neuer Hausmeister mit uns bekannt gemacht, Oliver Radke. Mein erster Eindruck: Er passt so gar nicht ins „Schema”. Und seit gestern weiß ich auch warum. Seine feingliedrigen Hände sind mir gleich aufgefallen. Gesprochen hat er über sich eher wenig, dafür vom ersten Moment an überall angepackt, wo praktische Hilfe nötig war. Er ist ein Freund von Familie Thurm, macht sonst ganz was anderes und leistet hier im Hotel stundenweise echte Freundschaftshilfe.

bodenEigentlich ist er, ich hab meinen Ohren kaum getraut, gelernter Geigenbaumeister! Tolle Sache, dachte ich und bohrte vorsichtig weiter. Dann kam im Gespräch ganz unaufgeregt und ohne jede Eitelkeit noch mehr Erstaunliches zum Vorschein. Oliver betreibt in Füssen seine eigene Geigenbauerwerkstatt und ist selbst ein leidenschaftlicher und gefragter Kontrabassist. So kam auch der Kontakt zu meiner Chefin, Giselle Thurm zustande, die selbst hobbymäßig Musik macht.

Ja, und Oliver ist in der freiberuflichen Lage, sich seine Zeit frei einteilen zu können. Und so pendelt er zwischen zwei Welten hin und her: Hier ist er, als studierter Elektrotechniker, für die gesamte Haus- und Schwimmbadtechnik verantwortlich, schraubt, organisiert, macht eben alles, was ein Handwerker so macht.

In Füssen arbeitet er als Meister des Geigenbaus, baut neue Instrumente und restauriert alte. Auf seiner Homepage habe ich, weiblicher Neugierde sei Dank, entdeckt, dass er schon als Fachberater bis in China, Korea und jahrelang in den USA tätig war, mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde und, ja, fast unvorstellbar, hier ein ganz normaler Kollege ist. Toll, wenn Menschen mehr sind als sie scheinen!

Vielleicht können wir ihn ja dazu bewegen, seine Klassik- und Jazzleidenschaft hier im Rübezahl beim Candle-Light-Dinner unter Beweis zu stellen. Eines hat er mir jedenfalls schon versprochen: Kunst- und Kulturinteressierten Gästen darf ich seine Geigenbau-Werkstatt zur Besichtigung empfehlen. Dann nimmt er sich Zeit, berichtet über seine Erfahrung als Restaurator von hochwertigen Streichinstrumenten. Aber auch von seinen neuen Instrumenten, die gar nicht so neu klingen.

Er geht ja selbst in den Wald, wählt Holz aus, schlägt es und trocknet es über Jahre ganz schonend. Das sei zwingend nötig, um die akustischen Anforderungen der obersten Liga zu erfüllen. Selbst die Lacke stellt er nach traditionellen Rezepturen eigens her. Eine Wahnsinns-Arbeit, die Geduld und Achtsamkeit braucht. Die bringt er auch hier im Rübezahl mit, schaut genau hin, hört zu und handelt dann zügig und professionell.

Ein Mann für alle Fälle – schön, dass wir diesen „neuen Kollegen” bei uns haben.
Eure Elisabeth von der Rezeption

Eine Idee schießt ins Kraut

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wir haben einen Kräutergarten entworfen” – sagte unser Sohn Alexander

Über die exakte Planung und klare Vorstellung für die momentan 50 Gewürz- und Gartenkräuter habe ich nicht schlecht gestaunt. Natürlich ist ein eigener Küchengarten für eine gute Küche ein „must have“. Dass man sich dabei weitestgehend an traditionelle Kräuterpflanzen gehalten hat, überraschte für den Moment.

Doch die Weit-und Weltläufigkeit unserer Küche sei das eine, der alpine Standort dieser Beete, das andere, erklärte mir das Küchen-Team. Und außerdem sollte man sich im Kräutergarten auf die Arten beschränken, die man auch wirklich viel verwendet. Der Standort war leicht gefunden. Die meisten Kräuterpflanzen bevorzugen einen lockeren und durchlässigen Boden und überwiegend schöne, sonnige Standplätze. Bis auf die klassisch heimischen Kräuter, wie Bärlauch oder Waldmeister, die mögen es lieber im Halbschatten stehen.

Die neue Gartenterrasse und der angrenzende Poolgarten waren gerade fertig – lockerer Boden, Schaufel und Rechen lehnten noch an der Hauswand. Wie schön sich die Anordnung einfügt, sieht man auf den Bildern nur zum Teil. Steht man mittendrin, fühlt man sich im liebevoll gepflegten Kräutergarten, direkt vor der Küchentüre, von wo aus man praktisch ernten kann. Was?

Die Klassiker wie Liebstöckel, Koriander, Kerbel, Thymian (auch Zitronenthymian), Brunnenkresse. Und mindestens sieben Sorten von Minze, Schoko, Orange, Ananas und so weiter. Basilikum natürlich auch, gehört er doch zu den beliebtesten Kräutern aus dem Mittelmeerraum.

Es ist Gewürz- und Heilkraut zugleich und wird beim Kochen zur Verfeinerung von Soßen, Salaten und zur Herstellung von Pesto verwendet. Lavendel wächst hier auch, etwas abgesetzt von den anderen, er mag das, sagt Alexander fachmännisch. Er wird beim Kochen als Würzmittel für Fisch-, Fleisch- und Eintopfgerichte verwendet. Warum so viel Minze? Sie eignet sich gut als Würzmittel bei Fisch- und Fleischgerichten, wird gerne als Tee getrunken und ist als Deko im Dessertbereich unverzichtbar.

Oregano habe ich für den Moment auf den Schildern aus brasilianischem Naturstein nicht gelesen, ist aber als beliebtestes Würzkraut überhaupt, bestimmt auch angepflanzt. Es war mir auch neu, dass Oregano während der Blüte geerntet werden sollte, da das intensive Aroma in getrockneter Form bewahrt werden kann.

Die meisten Würz- oder Gewürzkräuter haben außerdem eine medizinische Wirkung. Sie tragen allein durch ihre Würzstoffe zum Wohlbefinden bei. Vielleicht noch ein Quäntchen mehr, wenn man weiß, mit wie viel Liebe das Küche-Team und Alexander geplant haben und Arthur (unser guter Geist aus der Küche) die zarten Pflänzchen gesetzt hat.

Ihre Giselle Thurm

Kundenbewertungen gefragter denn je!

Montag, 9. Mai 2011

tripadvisor_logoKaum ein Kunde erkundigt sich nicht vor einem Kauf über Produkte oder Dienstleistungen. Ob Digitalkamera, Versandapotheken, Versicherungen oder Hotels – Kundenbewertungen sind ausschlaggebend, ob etwas gekauft wird oder eben nicht. Das gilt auch oder besonders für die Hotellerie.

 

Jedes Haus ist an der Meinung seiner Gäste interessiert, nimmt Lob als Motivation und Tadel zur Qualitätssteigerung. Verschiedene Bewertungsportale geben künftigen Gästen Auskunft und Einblick in Service, Freundlichkeit, Personal, Essen, Komfort, Sauberkeit und so weiter. Eine Entwicklung, die stetig zunimmt, für beide Seiten viele Vorteile beschert und laut Handelsblatt für die Portale selbst ordentlich Geld bringt. Denn: immer häufiger werden dort auch Reisen gebucht bzw. die Buchung initiiert.

holidaycheck6185-org_1_01_25ba5ce574Und dieses Geschäft scheint hochprofitabel: Laut dem Quartalsbericht der Mutter Expedia verzeichnete Tripadvisor im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 90 Millionen Euro (plus 13 Prozent) und einen operativen Gewinn von 52 Millionen Dollar. Das entspricht einer Marge von 57 Prozent.  Hierzulande bestimmt Marktführer HolidayCheck das Geschäft während Tripadvisor, eine Tochter des Online-Reisebüros Expedia, international der Marktführer ist. Und nicht nur Kunden, auch wir Hoteliers nutzen die Bewertungsportale für die aktive Kommunikation zu Gästebewertungen.

Dass hier Lachen und Weinen manchmal sehr nah beieinander liegen, mussten wir aktuell erfahren. In ein und demselben Zeitraum wurden wir auf einem Portal mit voller Punktzahl gewertet, im anderen fielen wir mit einer 4,8 glatt durch. Die Gesamttendenz dort: 96 % Kundenzufriedenheit. Allein diese Diskrepanz zeigt einerseits die individuelle und subjektive Bewertung von jedem einzelnen. Die Kritik darauf zu reduzieren, wäre trotzdem zu kurz gesprungen. Jeder Hinweis hilft, bringt uns weiter in Angebotsentwicklung, Serviceoptimierung und Qualitätssicherung. Und trotzdem liegt es manchmal am „wie”, nicht am „dass” kritisiert wird. Frei nach dem Motto „kleine Ursache, große Wirkung”. Es sind immer Momentaufnahmen, die man als Gast erfährt. Ein Mitarbeiter hat einen schlechten Tag, die Gemüselieferung ist nicht ganz so frisch, wie sonst, Personal erkrankt und eine Servicelücke entsteht. „Es menschelt überall”, sagt man im Allgäu dazu. Und schon ist die, zu Recht hohe, Erwartung enttäuscht.

Gibt es ein Gegenmittel? Ja, gibt es aus unserer Sicht. Nämlich direkt miteinander zu sprechen, erklären, Abhilfe schaffen und Verständnis erzeugen. Dabei sind negative Bewertungen im Grunde nichts Schlechtes. Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass die Online-Bewertungen nicht gefaked sind und gehören genauso zum Geschäft, wie das Salz in der Suppe…

Und trotzdem rauben sie einem buchstäblich den Schlaf, verunsichern. Da helfen auch Klassifizierungen, Auszeichnungen, 16-Stunden-Arbeitstage und das Gros an sehr guten Kommentaren nur bedingt. Eine negative Botschaft muss schlicht durch sieben positive wieder „ausgebügelt” werden. Wie auch immer: wer selbst Bewertungen schreibt, sollte allein aus Gründen der Fairness auf Sachlichkeit achten. Ob ein Bett zu hart ist oder nicht, ist meist Geschmackssache und so kann man den subjektiven Charakter durchaus auch in die Bewertung mit einfließen lassen. Allzu plakative (und reißerisch negative) Darstellungen können Schaden in unvermuteter Höhe anrichten, statt das zu tun, wozu sie wirklich da sind: Schwachstellen aufdecken und beheben.

In diesem Sinne freuen wir uns auch künftig auf Ihre wertvolle Meinung.

Ihre Familie Giselle und Erhard Thurm

Hotel Rübezahl

Inspektion

Dienstag, 26. April 2011

Alles ist in Ordnung: Wir haben ihn auf Öl, Wasser, Batterie testen lassen, dem Mechaniker dabei genau über die Schulter gesehen. Gestern war es so weit und er durfte sein trockenes Winterquartier gegen die Hebebühne tauschen, wurde wieder heruntergelassen und sorgsam nach Hause chauffiert.

Letzte Spritzwassertropfen mit weichem Lappen entfernen, liebevoll über die ausladenden Kotflügel streichen und polieren. Ja keine moderne Waschanlage! Chrom und silbergrau-Metallic strahlten anschließend mit der Frühlingssonne fast um die Wette – aber nur so weit, wie es sich für einen echten Oldtimer seiner Klasse geziemt. Jetzt ist unser Barockengel wieder startklar, fast jedenfalls.

Alexander besteht auf einer Inspektionsfahrt mit mir. Fast ein Wunder für einen 15-jährigen. Aber er hat sein Herz genauso an die BMW-Legende aus der TV-Serie „Isar12″ verloren (wie ich). Obwohl er den Funkspruch „Isar 12 bitte kommen” nur von alten Videos aus meiner Sammlung kennt. Vielleicht gerade deshalb hat er sich mit mir zusammen in dieses finanzielle „Abenteuer” gestürzt.

Kurz und gut – wir nutzen das schöne Wetter noch aus und sind anschließend 100 Prozent sicher, dass sich unsere Gäste nicht nur in einen schönen Wagen, sondern sich damit in ein sicheres und zuverlässiges Auto setzen.
Die strahlenden Gesichter sehe ich jetzt schon wieder vor mir, bei der Fahrt zum Standesamt, auf dem Weg zum verschwiegenen Picknickplatz. Und immer ergeben sich nette Gespräche, kommen Anekdoten zum Vorschein, sobald ich mit den Gästen im Fond des Wagens über die geruhsamen Landstraßen gleite. Ja gleite, denn in unserem Barockengel fährt man nicht Auto, man reist höchstens im Wagen! Oder gleitet durch die Landschaft.

alex

Ihr Erhard und Alexander Thurm

Innsbruck wir kommen !

Donnerstag, 31. März 2011

Am Dienstag, den 22.03.2011 war es so weit. Nach der Wintersaison hieß es im Rübezahl: „Betriebsausflug für alle…”

Nach langem Überlegen und vielen Vorschlägen haben wir uns für eine Tour nach Innsbruck entschieden. Zum Glück der ein oder anderen, war eine schöne Bergtour ganz hinten bei den Vorschlägen gelandet. ;)

Nachdem alle unsere Gäste am Dienstag morgen verpflegt und für den Tag ausgestattet waren, gings pünktlich um 10 Uhr los. Geschniegelt und gestriegelt saßen wir alle im Bus, der uns heile nach Innsbruck chauffierte und uns gleich wieder bei Swarowski aussetzte.

team1Wie sagt man so schön „Diamonds are the girls best friend“. Die Ausstellung war wirklich toll. Es wurde viel mit Lichteffekten und verschiedenen Mustern gearbeitet, und die Kristalle wurden richtig schön in Szene gesetzt. Danach hieß es ganz schnell durch den Shop, nicht das man noch was schönes findet. (Gell Gabi der Drache für €15.000 war schon ganz nett)

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Wieder im Bus, ging es nach Innsbruck, wo wir direkt am Inn in einem gemütlichen Restaurant das Büffet plünderten. Anschließend haben wir am Landestheater noch ein Käffchen getrunken und dabei auf unsere Stadtführerin gewartet. Dann gings los, quer durch die Stadt und rein in den St. Jakobs Dom.

Kurzerhand wurde die Stadtführung unterbrochen, als wir an einem Original Sacher Café vorbeigingen, und die Mädels „HIER” schrien. Zum Leid unseres Hüftspecks hat Herr Thurm uns dann gleich noch eine schöne Sachertorte spendiert. Danach gings noch kurz zum „goldenen Dachl” wo uns die Stadtführerin die Geschichte dazu erzählte. Zuletzt hatten wir noch etwas freie Verfügung, was die einen zum Shoppen und Sightseeing nutzten, andere sich lieber in ein gemütliches Café setzten.

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Als wir wieder am Rübezahl ankamen, hatten unsere Chefs bereits einen Tisch in einem tollen Restaurant am “Alatsee” reserviert, wo unser Team mit leckerem Essen und Wein dann noch den Abend ausklingen lassen konnte. So ging unser Betriebsausflug zu Ende.

Hiermit möchte sich das gesamte Team nochmals ganz herzlich bei Familie Thurm für den wunderschönen Tag bedanken.

Eure Lisi

Pöllat und Partnach – jetzt tosen sie wieder

Dienstag, 29. März 2011

Jedes Frühjahr dieselbe Szenerie: Schneeschmelze in den Bergen haben tosende Wassermassen am Lechfall und in der Pöllatschlucht, fast vor unserer Haustüre zur Folge. Und jedes Jahr ist es wieder faszinierend, diese Urgewalt zu beobachten. Auf dem gesicherten Steig das Rauschen, Tosen und Gischten zu hören und zu sehen erdet und verbindet mit der Natur, mit der Region.

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Ein Schauspiel, das für uns als „KönigsCard_ler” nun noch mehr Naturbühnen dieser Art beschert. Es ist erstaunlich, wie sich der eigene Fokus durch die Partnerschaft mit den Ammergauer Alpen und den Tiroler Nachbarn in der Naturparkregion Reutte weitet. Was sich für uns im tagtäglichen Arbeitsumfeld sonst manchmal auf die unmittelbare Umgebung verengt, machen uns begeisterte Gäste mit ihren Erzählungen wieder deutlich – die KönigsCard verbindet wirklich Erlebnisse aus drei Regionen: Allgäu-Oberbayern und Tirol rücken so mit einer Wahnsinns Erlebnisvielfalt zusammen.

Es ist ja auch ein Katzensprung von der Pöllat vor der Schwangauer Haustüre hinüber zur Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen. Das gleiche gilt für die Bauernhofmuseen, die Burgruinen und allen voran ganz neu: für die Residenz in Kempten und das Schloss Schachen bei Garmisch. Im Radius von einer Autostunde sind die kostenlosen Erlebnisse mit der königlichen Karte auf über 180 angewachsen – in einem Jahr!

Wir sind inzwischen überzeugt, mit dieser Investition die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Resonanz unserer Gäste ist jedenfalls mehr als zufriedenstellend. Zumal die Card auch am An- und Anreisetag noch volle Gültigkeit behält. Ostern wäre ein guter Zeitpunkt, sie zu testen….

Ihr Erhard Thurm