Denken Sie jetzt an White Christmas, das meist verkaufte Weihnachtslied aller Zeiten? Die 1947 veröffentlichte Version mit Bing Crosby, gilt mit geschätzten 50 Millionen verkauften Singles als das meistgehörte und bekannteste Weihnachtslied.
Falsch geraten. Weiße Weihnachten heißt für mich hier, dass ein Stück Kindheit auflebt. Wenn plötzlich Schneeflocken fallen und die Welt draußen stiller wird. Wie in Watte gepackt. Dann kommt so ein Gefühl von Weihnachten in mir auf, so wie es sein sollte und früher war. Mit Schlitten fahren, durch den tiefen Schnee stapfen.
Heute als Erwachsene nenne ich es lieber Alpine Gesundheit. Intakte Natur, klare frische Luft und eben diese gedämpfte Geräuschkulisse – das hilft, ziemlich schnell von den Touren runterzukommen. Klar weiß man, Bergurlaub ist gesundheitsfördernd. Was überrascht, ist die Tatsache, dass es keine großen Events oder Treatments drum herum braucht – mit ausreichend Bewegung, dem Wechsel von An- und Entspannung, aber auch nachhaltiger Ernährung werden Körper und Geist gepflegt.
Und das ist mehr als ein Zustand, es ist zunehmen auch ein Lebensstil. Zum Glück können wir das auch an unseren Gästen sehen. Mehr und mehr nehmen sie sich Zeit, im Zweispänner abseits die Winterwelt zu genießen, auf Schneeschuhen durch die weiße Pracht zu stapfen. Dann ist es immer besonders schön, aus der Kälte ins Warme zu wechseln. Ob Sauna oder Sanarium, darüber mag man geteilter Meinung sein. Aber der Wechselreiz von Kalt und Warm, die Kombination von Anspannung und Entspannung sind wie ein Wundermittel für Geist und Seele.
Das schenkt unserem Körper eine wertvolle Auszeit im Hochleistungssport, was wir heutzutage Leben nennen. Außerdem machen die Berge und Täler im Königswinkel weniger Lärm als wir gewohnt sind. Je höher man hinaufsteigt, desto weiter entfernt sich der Lärmpegel der Zivilisation. Schritt für Schritt lernt man die Stille zu hören. Viel Ballast des täglichen Lebens lässt sich hier abwerfen. Und schließlich liegt die Faszination auch in der Reduktion. Es ist eine Welt der Ursprünglichkeit und der Ehrlichkeit. Berge verheimlichen und verfremden nichts, wir haben hier authentische Landschaften, die sich täglich, je nach Wetter und Tageszeit, neu zeigen und für immer mehr Menschen zur Leidenschaft werden. Sie öffnen den Weitblick und geben Anstoß zu Rückblick.
Unbestritten ist, dass ein Winteraufenthalt in den Bergen bei vielen von uns ein tiefes Wohlgefühl voller Erholung, Entspannung und Ausgeglichenheit hervorruft. Also nutzen wir diese Ressourcen, die in den Höhenlagen von 800 bis über 2.000 Metern direkt vor der Tür des Rübezahl liegen. Gerade dann, wenn die oft stressigen Weihnachtsferien vorbei sind, zeigt sich das Land der Könige in einer einmaligen Klarheit, weiß, kühl und echt! Ein Versuch lohnt, vielleicht mit dem Winterspass.
Bis dahin schneeflockenleichte Grüße von Lisi von der Rezeption













