Archiv für die Kategorie „Sport & Aktivitäten“

Inspektion

Dienstag, 26. April 2011

Alles ist in Ordnung: Wir haben ihn auf Öl, Wasser, Batterie testen lassen, dem Mechaniker dabei genau über die Schulter gesehen. Gestern war es so weit und er durfte sein trockenes Winterquartier gegen die Hebebühne tauschen, wurde wieder heruntergelassen und sorgsam nach Hause chauffiert.

Letzte Spritzwassertropfen mit weichem Lappen entfernen, liebevoll über die ausladenden Kotflügel streichen und polieren. Ja keine moderne Waschanlage! Chrom und silbergrau-Metallic strahlten anschließend mit der Frühlingssonne fast um die Wette – aber nur so weit, wie es sich für einen echten Oldtimer seiner Klasse geziemt. Jetzt ist unser Barockengel wieder startklar, fast jedenfalls.

Alexander besteht auf einer Inspektionsfahrt mit mir. Fast ein Wunder für einen 15-jährigen. Aber er hat sein Herz genauso an die BMW-Legende aus der TV-Serie „Isar12″ verloren (wie ich). Obwohl er den Funkspruch „Isar 12 bitte kommen” nur von alten Videos aus meiner Sammlung kennt. Vielleicht gerade deshalb hat er sich mit mir zusammen in dieses finanzielle „Abenteuer” gestürzt.

Kurz und gut – wir nutzen das schöne Wetter noch aus und sind anschließend 100 Prozent sicher, dass sich unsere Gäste nicht nur in einen schönen Wagen, sondern sich damit in ein sicheres und zuverlässiges Auto setzen.
Die strahlenden Gesichter sehe ich jetzt schon wieder vor mir, bei der Fahrt zum Standesamt, auf dem Weg zum verschwiegenen Picknickplatz. Und immer ergeben sich nette Gespräche, kommen Anekdoten zum Vorschein, sobald ich mit den Gästen im Fond des Wagens über die geruhsamen Landstraßen gleite. Ja gleite, denn in unserem Barockengel fährt man nicht Auto, man reist höchstens im Wagen! Oder gleitet durch die Landschaft.

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Ihr Erhard und Alexander Thurm

Es wird Frühling!

Mittwoch, 13. April 2011

Ein traumhaft schönes Frühlingswochenende, mit schon sommerlichen Temperaturen, (so warm war es im April seit 1879 nicht mehr) liegt hinter uns.

Ich hatte das Glück, den Sonntag frei zu haben und konnte meiner Lieblingsbeschäftigung – dem Wandern – nachgehen. Um den Wanderern unter unseren lieben Gästen noch bessere Auskünfte geben zu können, habe ich eine für mich neue Tour auf den Tegelberg ausgekundschaftet, von der ich schon des Öfteren gehört hatte, den Gratweg auf den Tegelberg.

Von der Talstation der Tegelbergbahn führt mich der Weg rechts Richtung Schloss Neuschwanstein, vorbei an der Reith-Alpe und weiter zur Gipsmühle. Kurz danach beginnt der Aufstieg durch die wild tosende Pöllatschlucht. Ein mächtiger Wasserfall ist vor mir zu sehen und darüber spannt sich der Bogen der Marienbrücke. Diese Brücke ist mein nächstes Ziel. Dort genießen schon mehrere Urlauber den Ausblick auf das vom Märchenkönig Ludwig erbaute Schloss Neuschwanstein.

Kurz nach der Brücke beginnt der Gratweg Richtung Tegelberg. Er führt mich durch schöne Buchenwälder. Fast niemand ist mehr zu sehen, ich genieße die Stille, höre das Zwitschern der Vögel, bewundere die ersten Blumen wie Aurikel, Sultanelle und sogar der erste Enzian blüht bereits. Dieses Jahr beginnt der Frühling schon sehr früh hier im Allgäu, der Schnee hat sich schon in die höheren Lagen zurück gezogen.

Der Weg führt mich immer weiter an der Südseite des Tegelbergs entlang, die Ausblicke sind einfach grandios. Das dunkle Blau des Alpsees und des Schwanensees stehen im Kontrast zum hellen Türkis des Lechs, der sich an Füssen vorbei windet. Das Schloss Neuschwanstein mit seinem hellen „Schwangauer Marmor” erscheint mit jedem zurück gelegten Höhenmeter in einer anderen Perspektive. Selbst der Eingangsbereich mit den wartenden Gästen ist von hier oben bestens einsehbar. Mit einem Fernglas ließen sich noch weitere Details erkennen.

Das letzte Drittel des Weges verläuft an der Nordseite des Tegelbergs, durch Fichtenwälder – einige kleine Schneefelder müssen im Moment noch überquert werden. Und schon stehe ich vor dem letzten steilen Anstieg. 15 Minuten später bin ich am Tegelberghaus, dem ehemaligen Jagdhaus König Ludwigs angelangt. An schönen Tagen kann man den Gleitschirm- und Drachenfliegern zusehen. Wie wäre es mal mit einem Tandemflug? Gleiten Sie wie ein Vogel über das Märchenschloss und die vielen Seen. Welch ein Erlebnis!

Nach einer kurzen Rast sollten Sie die Mühe nicht scheuen, die nächsten 15 Minuten Richtung Branderschrofen bis zu der Holzbank weiterzugehen, denn dann werden Sie noch belohnt mit einem fantastischen Ausblick zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands und den umliegenden Ammergauer Bergen. Wer möchte, geht nun noch weiter zum Branderschrofen – aber Vorsicht, der Gipfelanstieg sollte nicht unterschätzt werden.

Nun können Sie entweder über den Schutzengelweg wieder ins Tal absteigen oder Sie fahren mit der Tegelbergbahn als Königscard-Inhaber kostenlos ins Tal zurück. Die Tour kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge gelaufen werden – so hat man beim Abstieg immer die fantastischen Ausblicke vor sich.

Und anschließend zurück ins Hotel, einen Kaffee auf dem Panoramadeck – oder schon bald auf unserer neuen Terrasse – genießen und die Tour mit Blick auf den Tegelberg und Schloss Neuschwanstein nochmals in Gedanken Revue passieren lassen, anschließend noch einen Saunagang zur Lockerung der Muskeln und abends ein leckeres Abendessen in schönem Ambiente. So kann ein Urlaubstag im Hotel Rübezahl aussehen.

Ich wünsche Ihnen schöne Urlaubstage hier im Hotel Rübezahl und halte gerne weitere Wandertipps für Sie bereit.

Ihre Brigitte von der Rezeption

Pöllat und Partnach – jetzt tosen sie wieder

Dienstag, 29. März 2011

Jedes Frühjahr dieselbe Szenerie: Schneeschmelze in den Bergen haben tosende Wassermassen am Lechfall und in der Pöllatschlucht, fast vor unserer Haustüre zur Folge. Und jedes Jahr ist es wieder faszinierend, diese Urgewalt zu beobachten. Auf dem gesicherten Steig das Rauschen, Tosen und Gischten zu hören und zu sehen erdet und verbindet mit der Natur, mit der Region.

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Ein Schauspiel, das für uns als „KönigsCard_ler” nun noch mehr Naturbühnen dieser Art beschert. Es ist erstaunlich, wie sich der eigene Fokus durch die Partnerschaft mit den Ammergauer Alpen und den Tiroler Nachbarn in der Naturparkregion Reutte weitet. Was sich für uns im tagtäglichen Arbeitsumfeld sonst manchmal auf die unmittelbare Umgebung verengt, machen uns begeisterte Gäste mit ihren Erzählungen wieder deutlich – die KönigsCard verbindet wirklich Erlebnisse aus drei Regionen: Allgäu-Oberbayern und Tirol rücken so mit einer Wahnsinns Erlebnisvielfalt zusammen.

Es ist ja auch ein Katzensprung von der Pöllat vor der Schwangauer Haustüre hinüber zur Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen. Das gleiche gilt für die Bauernhofmuseen, die Burgruinen und allen voran ganz neu: für die Residenz in Kempten und das Schloss Schachen bei Garmisch. Im Radius von einer Autostunde sind die kostenlosen Erlebnisse mit der königlichen Karte auf über 180 angewachsen – in einem Jahr!

Wir sind inzwischen überzeugt, mit dieser Investition die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Resonanz unserer Gäste ist jedenfalls mehr als zufriedenstellend. Zumal die Card auch am An- und Anreisetag noch volle Gültigkeit behält. Ostern wäre ein guter Zeitpunkt, sie zu testen….

Ihr Erhard Thurm

Wohin Frauen bei tanzenden Männern schauen

Mittwoch, 23. Februar 2011

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Freunde des ausdrucksstarken Tanzstils wird das freuen: Laut einer Studie finden Frauen jene Männer besonders attraktiv, die sehr abwechslungsreich und ausufernd tanzen. Auch der dynamische Einsatz des rechten Knies kommt gut an. Sie hätten zum ersten Mal die biomechanischen Feinheiten von erfolgreichem Männertanz herausgefunden, nimmt die Forschergruppe um den Psychologen Nick Neave von der Northumbria University in Newcastle für sich in Anspruch. Das berichtete der ORF im September 2010.

Ich meine, Tanzen ist ganz einfach ursprünglicher Ausdruck von Lebensfreude. Menschen kommen sich näher, sind kommunikativ. Ein Spruch, den ich gehört habe, lautet: Würden wir mehr tanzen, die Welt sähe anders aus.

Dem kann ich, als geborene Südamerikanerin, ungeteilt zustimmen. Vielleicht habe ich mich davon inspirieren lassen, als wir die Idee, ein Salsa-Wochenende im Hotel anzubieten, in die Tat umsetzten. Salsa & Wellness mit Schlossblick ist eine Mischung, die jungen und jung gebliebenen Paaren wahrscheinlich unvergesslich bleiben wird. Ein langes Wochenende mit allen kulinarischen Verführungen, den Wohlfühlmomenten der Therme Romana und eben, einem Salsa-Tanzkurs mit Tanzabend am Samstag.

Dann ist die Königsloge Bühne für eine gekonnte Showeinlage der Tanzlehrer. Wir sind gespannt, wie der bayerisch-königliche Ausblick auf die Schlösser zusammen mit der temperamentvollen Verbindung aus afrokaribischem und europäischem Tanzstil, der Salsa, wirkt. Hochexplosiv, glaube ich selbst und bin seit eh und je eine große Freundin der hinreißenden Salsa-Musik. Zugegeben, es schwingt auch neugierige Erwartungshaltung mit, wie viel man in 3 x2 Stunden Salsa-Kurs lernen und entwickeln kann. Eines ist sicher – Lebensfreude, Spaß und einen Beziehungskick bringt das Wochenende auf alle Fälle.

Mehr zum Tanzwochenende im November hier clicken

Ihre Giselle Thurm

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Winter bei uns

Mittwoch, 12. Januar 2011

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Die Allgäuer Zeitung hat mich inspiriert, diesen Beitrag kurzentschlossen zu schreiben. Mein AHA-Erlebnis war die gestrige Ausgabe, besser ein Bild mit Blick auf den nächtlichen Tegelberg und Säuling. Beeindruckt haben mich dabei drei Farben: gleißend bläulich die Flutlichtpiste des Reitliftes, rechts davon majestätisch weiß angestrahlt Neuschwanstein. Und rechts in mildem, warmem Scheinwerferlicht Hohenschwangau vor dem Säuling.

Ja, natürlich sehe ich das auch, sobald ich aus dem Fenster sehe. Doch das Zeitungsbild hat mir erst wieder bewusst gemacht, in welcher Bilderbuch-Winterlandschaft wir hier Tag und Nacht leben. Jetzt sind meine sprichwörtlichen Scheuklappen wieder etwas zurückgefahren und ich hab mir fest vorgenommen: ein Pistenabend, eine geruhsame Pferdewagenfahrt und eine Rodelpartie vom Buchenberg ins Tal müssen an meinen freien Tagen im Januar unbedingt noch sein.

Sonst empfehle ich diese winterlichen Highlights immer nur unseren Gästen an der Rezeption. Dass der Ski- und Rodeltag hier abends per Flutlicht in die Verlängerung geht, finden alle ziemlich cool. Und dieses Jahr haben sie alle auch noch den Vorteil, mit der KönigsCard drei Stunden täglich kostenlos Ski zu fahren.  Der Sessellift auf den Buchenberg mit 2,5 Kilometer Rodelstrecke ist auch auf der Card mit drauf. Diesen deutlichen Mehrwert wissen unsere Gäste allesamt zu schätzen, wir übrigens auch.

Eure Elisabeth

Die weißen Zeiten rücken näher

Montag, 8. November 2010

Über Nacht, von Sonntag auf Montag, hat Frau Holle wieder einige Zentimeter Schnee auf die Bergspitzen gelegt.

Der Neuschnee reicht jetzt bis herunter auf 1.200 Meter und ist schon eine richtig gute Grundlage – ja, für die ersten Schwünge im Schnee. Das passt sehr gut zum neuen Angebot der KönigsCard, dem wir uns angeschlossen haben.

koenigscard10-389546Was die KönigsCard ist? Sie gibt inklusive An- und Abreisetag inzwischen über 180 Gratisleistungen im Bereich des Ostallgäus, in den angrenzenden Ammergauer Alpen und in der Naturparkregion Reutte/Tirol.

Bergbahnen, Bäder, Museen, Freizeiteinrichtungen, Natur- und Familienerlebnisse, Sport- und Wanderveranstaltungen sind das ganze Jahr über kostenlos nutzbar. Jetzt sattelt die Card noch eins drauf und gibt jedem Gast pro Aufenthaltstag drei Stunden Skifahren gratis dazu. Auch bei uns. Denn wir sind Partnerhotel und legen einen entsprechenden Betrag  in den KönigsCard-Pool. Wir tun das, weil wir uns sicher sind – die Entdeckerlust unserer Gäste steigt mit der königlichen Freikarte.

Die Erfahrung der ersten Monate hat es gezeigt . Jetzt sind wir gespannt, wie unsere Gäste auf die Gratis-Ski-Freizeit auf 120 Pistenkilometern, die Bergbahnfahrten der Wintersonne entgegen oder die mühelosen Rodelpartie reagieren. Die weiße Unterlage jedenfalls ist oben am Berg schon gesichert.

Im Tal messen momentan Herbst und Frühwinter ihre Kräfte – der weiße, stille Winter wird wieder die Oberhand haben – ich bin mir sicher.

Ihre
Giselle Thurm

http://www.koenigscard.com/alles-inklusive.html

Der Farbenrausch beginnt

Freitag, 3. September 2010

alpseeSeit heute Nacht läuft der Count Down für ein natürliches Farbspektakel. Erfahrungsgemäß, sobald die Nachttemperaturen um die 0 Grad Celsius haben, beginnt sich der Mischwald rund um unser Hotel zu verfärben.

Entsprechend klar ist der heutige Morgen, stahlblauer Himmel und eine Bergsicht, wie sie nur der beginnende Herbst hinbekommt. Das heißt nicht, dass es jetzt kalt bleibt, ganz im Gegenteil. Der Spätsommer und beginnende Herbst hat hier meist sehr viele angenehm, milde Sonnentage.

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An so einem Tag müssen auch die Bilder von Neuschwanstein entstanden sein, die buchstäblich um die ganze Welt gehen, Kalenderblätter zieren und bei meinem Freund Jack in Arizona sogar als Fototapete hängen!
Dass die Realität schöner ist, sehe ich momentan an meinem Arbeitsplatz. Der Rasen braucht einen neuen Schnitt und ich werf immer wieder einen Blick rüber zu den beiden Schlössern, wann sie jetzt im ersten rot-goldenen Bergwald erscheinen. Das ist auch die beste Zeit, in Richtung Bleckenau zu wandern, am Alpsee vorbei übers Königssträßchen zum Schluxen zu laufen oder das Ganze mit dem Bike zu unternehmen.

Herbst-Wandern, Radler-Pauschale und Tage zum Joggen sind darauf eingestellt. Falls Sie zusätzlich Tipps brauchen – die Kolleginnen von der Rezeption kennen sich ganz gut aus und sonst fragen Sie einfach mich.

Ihr Hausmeister Norbert

Regentage machen schön

Freitag, 30. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, warum für eine Reise an Nord- und Ostsee selbstverständlich Regensachen zum Urlaubsgepäck gehören. In den Bergen scheint Regen weniger beliebt. Dabei haben Regentage sehr schöne Zeiten, für Haut und Haar und für die Seele. Wenn tiefe Wolken an den Berggipfeln streifen, dicke Tropfen aus dem Himmel platschen, dann atmet die Natur auf.

Flora und Fauna brauchen die Feuchtigkeit, wir auch. Deshalb unternehmen wir auch an Regentagen unsere Wanderungen, folgen den Spuren des Wassers vom Regentropfen, über das Rinnsal am Wegrand bis zum plätschernden Bach und zum ruhig dahin strömenden Lech. Dabei habe ich bisher nur begeisterte Menschen erlebt.

Zugegeben, es braucht Überwindung ins Kühle rauszugehen. Doch dann fängt einen eine stille, reine Natur ein. Geräusche hören sich mit Regen anders an, mystischer Nebel dampft über dem Alp- und Schwansee. Und plötzlich sieht die gewohnte Umgebung ganz anders, ja neu, aus.

Ruhe und Gelassenheit legt sich über jede Wandergruppe, die ich bisher durch den erfrischenden Allgäuer Regen geführt habe. Und anschließend weiß jeder das Grün des Allgäus und die Klarheit von Bächen und Seen viel mehr zu schätzen.

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PS.: Der Teint liebt solche Streifzüge, wird klar und frisch. Danach noch ein entspannendes Bad in der Therme Romana, eine wohltuende Massage und Körper und Seele sind wie neu geboren – versuchen Sie es – natürlich mit passender Regenkleidung!

Ihre Wellness-Gabi

Ein Traum geht in Erfüllung

Dienstag, 6. Juli 2010

es war Liebe auf dem ersten Blick!

es war Liebe auf dem ersten Blick!

Ein- oder Zweispännig in der Zweisitzerkutsche durch Ludwigs Märchenland zu fahren, ist schon lange mein Traum. Zugegeben, es klingt kitschig, ich oute mich trotzdem, weil die Freude so groß ist.

Über eine Anzeige bekam ich den Hinweis, in der Nähe von Stuttgart würde genau so ein „Gaiwägelchen”, zum Verkauf angeboten, wie ich es mir seit Jahren wünsche. Und tatsächlich es war Liebe auf den ersten Blick !

Inzwischen haben wir das gute Stück per Anhänger ins Allgäu gebracht und festgestellt, dass wir es noch gehörig aufmöbeln müssen. Schließlich soll es ja Tipp-Topp sein, damit unsere Gäste ihre romantischen Ausfahrten auch wirklich genießen können.

Mein Mann Erhard hat die Idee gehabt, den Schuster Griessmann aus Schwangau zu fragen ob er uns helfen kann… Er ist gerade dabei, dem guten Stück ein lederbespanntes Verdeck maßgeschneidert anzupassen. Dabei hilft ihm unser Sohn Alexander mit Begeisterung. Für die farbliche Gestaltung hat der Maler Herbert Peter gesorgt !

Anschließend haben wir zusammen mit unserer Freundin Sabine, (die dafür extra die gesetzlich vorgeschriebene Kutscherprüfung gerade absolviert), die erste Ausfahrt unternommen. Das Pferd Niko übrigens gehört ihr auch !

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

Meine Freundin  (im richtigen Leben ist sie Buchhalterin) wird sich künftig viel Zeit nehmen, unsere Gäste individuell, mal mit, mal ohne Picknick, über stille Wege und Straßen mit ein- bzw. zwei PS zu kutschieren. Gibst was Lässigeres?

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

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PS.: Übrigens heißt so eine kleine Kutsche im Bayerischen „Gaiwagen” (oder “Gäuwagen”). Kennt jemand die genaue Bedeutung dieses Begriffs? Auf Wikipedia hab ich dazu nichts gefunden.

Hier können Sie unsere neue Kutsche einbuchen
Ihre Giselle Thurm

Energie für meine Wadeln

Samstag, 19. Juni 2010

Mountainbiker, die auf ihren vollgefederten Bikes, in stylischem Outfit an mir vorüberziehen, hießen bisher bei mir Motivationsbremse.  Warum? Weil sie offensichtlich mühelos zwischen Säuling, Tegelberg und der Bleckenau Höhenmeter kurbeln.

Natürlich schwingt etwas Neid mit, wenn ich am Lenker hänge und die Zähne zusammenbeiße, während hunderte von Bikern voll motiviert zwischen dem idyllischen Voralpenland, vorbei an Neuschwanstein zu den Singletrails, Richtung Ammerwald, durchstarten.

Doch das hat jetzt ein Ende. Nicht, dass ich mehr Zeit fürs Konditionstraining habe, nein. Die Alternative heißt Movelo und greift immer dann ein, wenn meine Wadeln die Kraft verlassen. Die optisch ansprechenden E-Bikes gibt’s seit Kurzem in der Radregion Ostallgäu. Bei uns bringt sie ein Radsportgeschäft auf Bestellung gleich ins Hotel.

Sie fahren zwar auch nicht von allein, aber der umweltfreundliche Motor unterstützt die Pedalumdrehungen und verleiht dem Fahrer bis zu dreifache Kraft. Damit bewältigen auch Genussradler, wie ich, weite Strecken und steile Bergstraßen ganz entspannt und mit einem Lächeln. Adieu schmerzverzerrtes Gesicht, willkommen Radeln im Wohlfühlbereich.

Meine erste Ausfahrt hat mich zur Wieskirche geführt. 25 Kilometer einfache Strecke, abseits aller Autostraßen. Durch Wiesen und Wälder und mit dem sicheren Gefühl, der Akku reicht locker. Ja, mein eigener und der dezent unter dem Sattel integrierte Hilfsmotor. Der schnurrt maximal 60 Kilometer, je nach Steigung und Kraft meiner eigenen Beine. Dann geht er wieder an die Steckdose.

Eine feine Sache mit bezahlbarer Leihgebühr von 20 Euro pro Tag. Vielleicht probieren Sie es ja selbst mal in Verbindung mit dem Aktiv-Sommer Angebot im Allgäu mit sieben Übernachtungen im Hotel Rübezahl.

Mit dem eBike bleibt der Blick entspannt auf die wunderbare Natur, das Märchenschloss Neuschwanstein, die malerischen Seen gerichtet. Sturer Asphaltblick und schwerer Tritt adieu, den eBikes sei Dank.

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