Archiv für die Kategorie „Umgebung“

Der Farbenrausch beginnt

Freitag, 3. September 2010

alpseeSeit heute Nacht läuft der Count Down für ein natürliches Farbspektakel. Erfahrungsgemäß, sobald die Nachttemperaturen um die 0 Grad Celsius haben, beginnt sich der Mischwald rund um unser Hotel zu verfärben.

Entsprechend klar ist der heutige Morgen, stahlblauer Himmel und eine Bergsicht, wie sie nur der beginnende Herbst hinbekommt. Das heißt nicht, dass es jetzt kalt bleibt, ganz im Gegenteil. Der Spätsommer und beginnende Herbst hat hier meist sehr viele angenehm, milde Sonnentage.

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An so einem Tag müssen auch die Bilder von Neuschwanstein entstanden sein, die buchstäblich um die ganze Welt gehen, Kalenderblätter zieren und bei meinem Freund Jack in Arizona sogar als Fototapete hängen!
Dass die Realität schöner ist, sehe ich momentan an meinem Arbeitsplatz. Der Rasen braucht einen neuen Schnitt und ich werf immer wieder einen Blick rüber zu den beiden Schlössern, wann sie jetzt im ersten rot-goldenen Bergwald erscheinen. Das ist auch die beste Zeit, in Richtung Bleckenau zu wandern, am Alpsee vorbei übers Königssträßchen zum Schluxen zu laufen oder das Ganze mit dem Bike zu unternehmen.

Herbst-Wandern, Radler-Pauschale und Tage zum Joggen sind darauf eingestellt. Falls Sie zusätzlich Tipps brauchen - die Kolleginnen von der Rezeption kennen sich ganz gut aus und sonst fragen Sie einfach mich.

Ihr Hausmeister Norbert

Erfrischende Abwechslung, Alpsee und Co.

Samstag, 17. Juli 2010

alpsee10Die Gemeindearbeiter haben Wort gehalten. Innerhalb von zwei Tagen setzten sie den Wanderweg rund um den Alpsee wieder in Stand.

Habe mich am vergangenen Freitag davon überzeugt. Warum? Weil der Weg, gerade bei Hitze super Cool ist. In dreifachem Sinn. Der See ist so super zwischen den beiden Schlössern in Wald eingebettet, dass immer ein kühles Lüftchen weht. Und er sieht nicht nur romantisch aus, er wirkt auch ziemlich kühl in seinem Grünblau. Na ja, jetzt hat er bestimmt seine 20 Grad.

Also immer noch eine echte Abkühlung, Gebirgswasser eben. Und das Beste: keine 100 Meter vom trubeligen Parkplatz in Hohenschwangau herrscht hier eine gelassene Ruhe. Und das an einem der Lieblingsplätze des „Kini”! Ein paar Leute waren mit dem Holzkahn, den man dort mieten kann, unterwegs, ein paar Schwimmer und natürlich Nordic Walker.

Ganz anders dagegen mein zweiter Lieblingssee- klein und fein präsentiert sich der Hegratsrieder See. Eine Mini-Kapelle am Nordufer, die beschauliche Stimmung mit direktem Blick auf den Königswinkel - das hat auch was! Dürfte unseren Gästen gut gefallen. Sie können ab sofort in der Zweisitzerkutsche eine Ausfahrt dorthin unternehmen.

Die Freundin unserer Chefin hat dazu extra die Kutscherprüfung gemacht. Mit dem Picknickkorb im Gepäck, einem Haflinger vorgespannt und die Sonne im Gesicht- eine super Sache.

Manchmal möchte ich hier selbst Feriengast sein!

Eure Karina vom Service

Die KönigsCard als Königsweg?

Donnerstag, 1. Juli 2010

DruckGratis aber nicht umsonst sind sie alle. Wie sie auch heißen, von der SalzburgCard bis zur nagelneuen KönigsCard. Die „Mehrwert-Chipkarten” von Destinationen, Orten, grenzüberschreitenden Verbünden kommen im Tourismus immer stärker, werden von Gästen nachgefragt und von den beteiligten Dienstleistern scharf kalkuliert.

Dass sie gut sind, vor allem die neue ganzjährige KönigsCard, für das Ostallgäu, das Ausserfern und die Ammergauer Alpen zusammen, steht außer Frage. So lautet auch das Editorial im Reiseführer der Card: „Zahlst Du noch oder hast Du schon die KönigsCard?”.

Doch im Ernst, sie ist sehr attraktiv, verbindet 150 Freizeiteinrichtungen (ganzjährig) und setzt sie, für den Gast kostenlos, auf eine gemeinsame Chipkarte.

Natürlich wird die Urlaubsplanung für den Endverbraucher dadurch leichter kalkulierbar, die Kosten überschaubarer.  Denn zufriedene, gut entertainte Kunden bzw. Gäste kommen wieder. 

Deshalb werden auch wir Partner ab Oktober 2010 !  Dann nehmen Gäste des Rübezahl von der ersten bis zur letzten Minuten sämtliche Freizeiteinrichtungen von den Bergbahnen, über Frei-, Hallen- und Erlebnisbäder, die Forggenseeschifffahrt, eben nahezu alles zwischen Neuschwanstein, der Wieskirche, Zugspitze und der Naturparkregion Reutte kostenlos in Anspruch. Wohl gemerkt Sommer und Winter.

Die meisten vergleichbaren Cards von Mitbewerbern sind nur auf den (günstigeren) Sommer ausgelegt. Ja eben das ganzjährige Angebot macht sie für uns als Dienstleister teurer und für unsere Gäste wertvoller. Das denken wir zumindest und sind gespannt, wie Sie darüber denken.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihr Erhard Thurmkoenigscard10

Energie für meine Wadeln

Samstag, 19. Juni 2010

Mountainbiker, die auf ihren vollgefederten Bikes, in stylischem Outfit an mir vorüberziehen, hießen bisher bei mir Motivationsbremse.  Warum? Weil sie offensichtlich mühelos zwischen Säuling, Tegelberg und der Bleckenau Höhenmeter kurbeln.

Natürlich schwingt etwas Neid mit, wenn ich am Lenker hänge und die Zähne zusammenbeiße, während hunderte von Bikern voll motiviert zwischen dem idyllischen Voralpenland, vorbei an Neuschwanstein zu den Singletrails, Richtung Ammerwald, durchstarten.

Doch das hat jetzt ein Ende. Nicht, dass ich mehr Zeit fürs Konditionstraining habe, nein. Die Alternative heißt Movelo und greift immer dann ein, wenn meine Wadeln die Kraft verlassen. Die optisch ansprechenden E-Bikes gibt’s seit Kurzem in der Radregion Ostallgäu. Bei uns bringt sie ein Radsportgeschäft auf Bestellung gleich ins Hotel.

Sie fahren zwar auch nicht von allein, aber der umweltfreundliche Motor unterstützt die Pedalumdrehungen und verleiht dem Fahrer bis zu dreifache Kraft. Damit bewältigen auch Genussradler, wie ich, weite Strecken und steile Bergstraßen ganz entspannt und mit einem Lächeln. Adieu schmerzverzerrtes Gesicht, willkommen Radeln im Wohlfühlbereich.

Meine erste Ausfahrt hat mich zur Wieskirche geführt. 25 Kilometer einfache Strecke, abseits aller Autostraßen. Durch Wiesen und Wälder und mit dem sicheren Gefühl, der Akku reicht locker. Ja, mein eigener und der dezent unter dem Sattel integrierte Hilfsmotor. Der schnurrt maximal 60 Kilometer, je nach Steigung und Kraft meiner eigenen Beine. Dann geht er wieder an die Steckdose.

Eine feine Sache mit bezahlbarer Leihgebühr von 20 Euro pro Tag. Vielleicht probieren Sie es ja selbst mal in Verbindung mit dem Aktiv-Sommer Angebot im Allgäu mit sieben Übernachtungen im Hotel Rübezahl.

Mit dem eBike bleibt der Blick entspannt auf die wunderbare Natur, das Märchenschloss Neuschwanstein, die malerischen Seen gerichtet. Sturer Asphaltblick und schwerer Tritt adieu, den eBikes sei Dank.

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Schiffe und Radler sind wieder unterwegs

Sonntag, 6. Juni 2010

Seit Kurzem schimmert er wieder in einem hellen Grün - der Forggensee. Vielleicht will er so signalisieren: freie Fahrt auf meinem Wasserspiegel oder ihr könnt wieder rund um mich herum in die Pedale treten.

Vielleicht sagt er uns ja auch damit, hey, ich bin ein sicherer Wasserspeicher. Ich geb ja zu, dieser Stausee, übrigens Bayerns fünftgrößter See, hat einen festen Platz in meinem Schwangauer Leben. Er bestimmt ja auch ein Stück weit unsere Jahreszeiten.

Denn im Winter ist er eher Karstlandschaft und jetzt, pünktlich zum 01. Juni hat er seine volle Funktion wieder. Damit heißt es ab sofort „Leinen los” zur kleinen oder großen Forggenseerundfahrt. Jetzt legen die MS Allgäu und die MS Füssen wieder in der Nähe des Rübezahl in Waltenhofen an.

Damit kann man ganz geruhsam in zweieinhalb Stunden über den See schippern. Spätestens ab Höhe Dietringen ist man so weit von den Bergen entfernt, dass man einen super Blick auf die Alpenkette von den Ammergauer über den Säuling bis zu den Tannheimer Bergen hat. Trotzdem fühl ich mich an Land wohler - nehm häufig noch abends mein Rad und spul die Forggensee-Radrunde ab.

32 Kilometer sind eine prima Trainingsstrecke. Wenn ich rechtzeitig aus dem Hotel komme, fahr ich erst in Richtung Norden los. Dann ist die zweite Hälfte kurz vor Füssen manchmal in blutrotes Licht getaucht - Sonnenuntergang am Forggensee - einfach super. sunset1

Euer Benni

Reden wir über’s Wetter…

Freitag, 21. Mai 2010

Die Eisheiligen sind vorüber.  „Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.” Dieser und andre Sprüche rund um Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, also die „Eisheiligen” Mitte Mai, haben sich heuer wirklich von Nord nach Süd sehr deutlich bemerkbar gemacht. Zum Wettertief kam so manches Stimmungstief hinzu…

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Webcam vom Hotel Rübezahl - Regenbogen

Jeden Morgen tut es mir dann schon in der Seele weh, wenn ich den Wetterbericht für die Morgenpost downloade. Ich gebe mir besondere Mühe, wetterfeste Ziele in und um Schwangau als Tagestipp herauszusuchen. Gerade in den letzten Tagen, vor die Sonne, so wie jetzt zum Glück gerade, wieder durchspitzelt, fiel mir dabei auf: es gibt so viel zu sehen, zu erleben, was man bei schönem Wetter einfach außer Acht lässt.

Zum Beispiel das wunderschöne Allgäumuseum im Kemptner Kornhaus. Es äußert sich über vier Etagen, interaktiv mit Kinderpfad, sehr zeitgemäß und lebhaft zur Allgäuer Kultur. Oder ein ausgiebiger (fauler) Tag in der Kristalltherme, das würde ich persönlich mir dann gönnen. Der Ausflug zur Wieskirche und zum Welfenmünster in Steingaden und ein Bummel durch die Innenstädte von Füssen und Kempten sind auch nur ein paar Autominuten entfernt. Ach ja und warum sollte eigentlich für die Alpen nicht das gleiche gelten, was an der See selbstverständlich ist - bei „Schiietwetter” zieht man sich wetterfest an und stellt plötzlich fest: die Natur ist auch bei Regen schön, die Luft klar und man hört und sieht ganz andere Dinge, als bei Sonnenschein.

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Ehrlich, davon bin ich überzeugt, ein Versuch lohnt sich. Geht aber schwer, die nächsten Tage sind Sonne und Temperaturen um 21 Grad angesagt - Pfingsten kann kommen.

Eure Lisa von der Rezeption & Service

Mainau, eine Insel zum Träumen

Samstag, 15. Mai 2010

Nach langem typischen April-Wetter mit viel Regen, hatte sich bei uns im Allgäu ein Wochenende voller Sonne angekündigt.  Hmm, wie nutzt man es am besten?! Wir (das ist mein Freund, ich und unsere Hündin Kira) hatten die Idee. Wie wäre es denn mit einem Ausflug zur Blumeninsel Mainau.mainau111

Los ging die Fahrt. Wir machten uns auf den Weg zum Bodensee. Nach ca. 1,5 Std. fahrt über zahlreiche Landstrassen erreichten wir das Ziel. Am Bodensee angekommen, gibt es verschiedene Wege um zur Insel Mainau zu gelangen.Zum Beispiel über Bregenz, Konstanz, Lindau oder Meersburg.  Wir entschieden uns für Meersburg.

Meersburg ist eine kleine verträumte Altstadt mit einem Hafen.  Von dort aus, fahren stündlich Schiffe zur Blumeninsel Mainau.  Die Schiffe waren gut besucht und die Dauer der Schifffahrt betrug nur ca. 20 Minuten.

mainau12Zeit genug um sich mit einer Tasse Kaffee oder einem Stückchen Kuchen zu stärken. Kaum auf der Insel angekommen, konnte man schon den wunderbaren Duft der Blumen warnehmen, der uns verzauberte. Die ganze Insel ist so mit Liebe gepflegt. Es gibt die verschiedensten Blumenarten. Man weiß garnicht, wo man als erstes hinschauen soll. Einfach nur traumhaft.

Die Zeit auf der Insel verging wie im Flug. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Aber wir kommen wieder.

Neugierig geworden ? Dann nichts wie hin.   Gern berate ich Sie hierzu !


Ihre Christiane von der Rezeption

Klatsch über Proms

Donnerstag, 13. Mai 2010

Bei uns im Haus bleiben oft Zeitschriften fast ungelesen liegen. Vor allem die über die Reichen, die Schönen.

Neues über Frederic und Mary, Victoria, Maxima… und all die anderen hebt mich ab vom Alltag. Wenn ich dann noch aus dem Fenster schau, dann kann´s schon mal meine Konzentration weg sein.

Schloss Hohenschwangau

Schloss Hohenschwangau

Ich stell mir vor, wie Felipe von Spanien mit seiner Letitia auf Hohenschwangau vorfährt. Ja kitschig, schon, aber ziemlich schön. Und Klatsch und Tratsch um die Königsfamilie gabs ja schon immer, auch bei Ludwig und seiner Family.

Vielleicht bringen ja die Abendführungen auf Hohenschwangau mal ein paar Botschaften zum Thema? Schön ist es auf alle Fälle abends, wenn es ruhiger wird einmal durchs Familienschloss zu streifen.loss

Am 21. Mai starten die Sonderführungen wieder, jeden Freitag und Samstag, eigentlich zum Thema Geschichte und Geschichten rund um die Wandgemälde der Bayerischen Königsfamilie. Auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, die eigene Fantasie wieder laufen zu lassen. Ich versteh sowieso nicht, warum das warme, gelbe Schloss im Schatten von Neuschwanstein steht. Für mich ist es viel romantischer. Falls Ihr hingeht, achtet mal drauf, wo überall Schwäne in den Gartenanlagen dekoriert sind und dass man bei allen Gebrauchsspuren von Sesseln, Tischen, Teppichen genau weiß, hier haben sie wirklich als Familie gelebt.

Eure Monique vom Frühstücks-Service

PS: Ein Package inkl. Schlossbesichtung gibt es auch bei uns…hier

Wo ist der Forggensee hin ?

Freitag, 30. April 2010
Forgensee im Winter/Frühjahr

Forgensee im Winter/Frühjahr

Einige unserer Gäste haben sich den nächstgelegensten See, den Forggensee (mit 15,2 km² Fläche der fünftgrößte See Bayerns) speziell in Winter und Frühjahr doch etwas anderes vorgestellt. Anstelle einer dicken Eisschicht, oder Anlegestelle für verschiedenste Wassertierchen sieht man zu diesen Zeiten nichts anderes als eine große „Aushebung”.

Natürlich stellt man sich bei einem „See” schon etwas anderes vor. Nachdem ich unsere Gäste dann aufgeklärt habe, das der Forggensee ein künstlich angelegter Stausee ist, sind die Gesichter schon mal etwas klarer. Er (auch „Speicher Roßhaupten´s” genannt), ist ein Zufluss von Lech, Füssener Ache und Mühlberger Ache.

Der Forggensee dient zum einen direkt der Stromerzeugung und auch als sogenannter Kopfspeicher der Niedrigwasseraufhöhung für die lechabwärts gelegenen Wasserkraftwerke, zum anderen ist der See für die Hochwasserregulierung (Hochwasserschutz) am Lech nach Einsetzen der Schneeschmelze wichtig.

Im Sommer ist er perfekt geeignet, für kleine Wasserraten, die sich bei Höchsttemperaturen etwas abkühlen möchten. Meine Oma erzählt mir öfter von Ihrer Umsiedlung. Bevor der Forggensee gebaut wohnte Sie mit Ihren Eltern, welche einen Bauernhof betrieben im Dorf Deutenhausen.

Bereits im Jahre 1898 begann eine dafür zuständige Firma erste Grundstücke aufzukaufen, welche sich auf dem Baugrund befanden. Von der Umsiedlung waren damals ca. 1500 Menschen betroffen.

Also ich kann mir das gar nicht vorstellen, einfach so verpflanzt zu werden, aber damals „musste” das ja fast sein.
Es ist ja klar, das die Anlieger da protestierten. Sie gründeten eine Schutzgemeinschaft und mit dem Schwangauer Vertrag 1952 wurde dann eine weitgehend zufriedenstellende Einigung mit der Bawag erreicht.
Aufgrund des zweiten Weltkriegs begann der Bau dann allerdings erst im Jahre 1950.Forggensee

Heute kann man, wenn der See „ausgelaufen” ist auf Spurensuche nach den Dörfern gehen. Es sind teilweise sogar noch Wege der bekannten „Via Claudia Augusta” zu sehen. Ich hab mir, wenige Meter vom heutigen Ufer bei Brunnen entfernt, einmal die freigespülten Grundmauern und Ziegelreste einer römischen „Villa rustica” angesehen. Solche Gutshöfe versorgten Reisende auf den römischen Straßen.

Traumhaft schön, ein Spaziergang im Winter, wenn Schnee liegt und die Sonne darauf scheint.
Und im Sommer bin ich die meiste Zeit meiner freien Tage an einem geheimen Örtchen am Forggensee beim Sonnenbaden und Wasser-Plätschern.

Der Forggensee ist trotz der vielen Arbeit einer der schönsten Seen unserer Umgebung. Wer im Winter bei uns aber trotzdem lieber „auf Eis läuft”, kann sich gerne an den vielen anderen Seen, wie Bannwaldsee, Schwansee, Alpsee, usw. austoben.

Auf jeden Fall ist der „ausgelaufene” See auch einen Besuch wert. Viel Spaß bei der Entdeckungstour.

Ihre Lisi von der Rezeption

PS: ab 1.Juni kann man wieder die Forggensee-Schifffahrt geniessen !



Der Winter war eine saubere Sache

Samstag, 6. März 2010

Forggensee im WinterIm Allgäu ist der Winter weiß, zuhause in der Stadt ist er nur schmutzig, meinte kürzlich Frau S. aus Berlin.

Das stimmt rund ums Rübezahl, solange die Schneedecke vollständig ist. Sobald Frühlingssonne und Tauwetter, wie jetzt grade, einsetzen, tausch ich ziemlich flott Schneeschaufel gegen Besen und Rechen. Parkplatz, Hauseingang, Garten und Wege sollen sofort wieder „picco bello” sein.

Und die Spuren des letzten Herbstes hab ich beseitigt, bevor die ungeduldigen Schneeglöckchen fuessenund Krokusse sprießen. Die sind in Ufernähe des Lech, knapp 150 Meter hinter dem Hotel, besonders aktiv. Hängt vielleicht mit den windgeschützten Stellen zusammen.

Hier wo die letzte Wildflusslandschaft Europas in den Forggensee mündet, ist das Frühjahr immer ein besonderes Schauspiel. Ende März geht meist Magnus Peresson noch mit Gästen in die „versunkene Welt” des Forggensee, bevor der Stausee, der als Hochwasserrückhaltebecken dient, wieder aufgestaut wird. Manche finden das die spannendste Zeit, um den See zu erleben.

Andere staunen lieber über die Schmelzwassermengen, die über den Lechfall aus den Allgäuer Alpen kommen und den Forggensee endlich wieder zum See machen. Dann ist die Radrunde besonders schön. Die 30 Kilometer mit einem Fahrrad rund um den See vergehen wie im Flug.

Ständig schau ich auf die Berge, oben immer noch super weiß und ringsum grüne Wiesen. Ist halt doch eine besondere Zeit, Winter und Frühling in einem.

Ihr Hausmeister Benni