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Regentage machen schön

Freitag, 30. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, warum für eine Reise an Nord- und Ostsee selbstverständlich Regensachen zum Urlaubsgepäck gehören. In den Bergen scheint Regen weniger beliebt. Dabei haben Regentage sehr schöne Zeiten, für Haut und Haar und für die Seele. Wenn tiefe Wolken an den Berggipfeln streifen, dicke Tropfen aus dem Himmel platschen, dann atmet die Natur auf.

Flora und Fauna brauchen die Feuchtigkeit, wir auch. Deshalb unternehmen wir auch an Regentagen unsere Wanderungen, folgen den Spuren des Wassers vom Regentropfen, über das Rinnsal am Wegrand bis zum plätschernden Bach und zum ruhig dahin strömenden Lech. Dabei habe ich bisher nur begeisterte Menschen erlebt.

Zugegeben, es braucht Überwindung ins Kühle rauszugehen. Doch dann fängt einen eine stille, reine Natur ein. Geräusche hören sich mit Regen anders an, mystischer Nebel dampft über dem Alp- und Schwansee. Und plötzlich sieht die gewohnte Umgebung ganz anders, ja neu, aus.

Ruhe und Gelassenheit legt sich über jede Wandergruppe, die ich bisher durch den erfrischenden Allgäuer Regen geführt habe. Und anschließend weiß jeder das Grün des Allgäus und die Klarheit von Bächen und Seen viel mehr zu schätzen.

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PS.: Der Teint liebt solche Streifzüge, wird klar und frisch. Danach noch ein entspannendes Bad in der Therme Romana, eine wohltuende Massage und Körper und Seele sind wie neu geboren - versuchen Sie es - natürlich mit passender Regenkleidung!

Ihre Wellness-Gabi

Ein Traum geht in Erfüllung

Dienstag, 6. Juli 2010

es war Liebe auf dem ersten Blick!

es war Liebe auf dem ersten Blick!

Ein- oder Zweispännig in der Zweisitzerkutsche durch Ludwigs Märchenland zu fahren, ist schon lange mein Traum. Zugegeben, es klingt kitschig, ich oute mich trotzdem, weil die Freude so groß ist.

Über eine Anzeige bekam ich den Hinweis, in der Nähe von Stuttgart würde genau so ein „Gaiwägelchen”, zum Verkauf angeboten, wie ich es mir seit Jahren wünsche. Und tatsächlich es war Liebe auf den ersten Blick !

Inzwischen haben wir das gute Stück per Anhänger ins Allgäu gebracht und festgestellt, dass wir es noch gehörig aufmöbeln müssen. Schließlich soll es ja Tipp-Topp sein, damit unsere Gäste ihre romantischen Ausfahrten auch wirklich genießen können.

Mein Mann Erhard hat die Idee gehabt, den Schuster Griessmann aus Schwangau zu fragen ob er uns helfen kann… Er ist gerade dabei, dem guten Stück ein lederbespanntes Verdeck maßgeschneidert anzupassen. Dabei hilft ihm unser Sohn Alexander mit Begeisterung. Für die farbliche Gestaltung hat der Maler Herbert Peter gesorgt !

Anschließend haben wir zusammen mit unserer Freundin Sabine, (die dafür extra die gesetzlich vorgeschriebene Kutscherprüfung gerade absolviert), die erste Ausfahrt unternommen. Das Pferd Niko übrigens gehört ihr auch !

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

Meine Freundin  (im richtigen Leben ist sie Buchhalterin) wird sich künftig viel Zeit nehmen, unsere Gäste individuell, mal mit, mal ohne Picknick, über stille Wege und Straßen mit ein- bzw. zwei PS zu kutschieren. Gibst was Lässigeres?

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

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PS.: Übrigens heißt so eine kleine Kutsche im Bayerischen „Gaiwagen” (oder “Gäuwagen”). Kennt jemand die genaue Bedeutung dieses Begriffs? Auf Wikipedia hab ich dazu nichts gefunden.

Hier können Sie unsere neue Kutsche einbuchen
Ihre Giselle Thurm

Die KönigsCard als Königsweg?

Donnerstag, 1. Juli 2010

DruckGratis aber nicht umsonst sind sie alle. Wie sie auch heißen, von der SalzburgCard bis zur nagelneuen KönigsCard. Die „Mehrwert-Chipkarten” von Destinationen, Orten, grenzüberschreitenden Verbünden kommen im Tourismus immer stärker, werden von Gästen nachgefragt und von den beteiligten Dienstleistern scharf kalkuliert.

Dass sie gut sind, vor allem die neue ganzjährige KönigsCard, für das Ostallgäu, das Ausserfern und die Ammergauer Alpen zusammen, steht außer Frage. So lautet auch das Editorial im Reiseführer der Card: „Zahlst Du noch oder hast Du schon die KönigsCard?”.

Doch im Ernst, sie ist sehr attraktiv, verbindet 150 Freizeiteinrichtungen (ganzjährig) und setzt sie, für den Gast kostenlos, auf eine gemeinsame Chipkarte.

Natürlich wird die Urlaubsplanung für den Endverbraucher dadurch leichter kalkulierbar, die Kosten überschaubarer.  Denn zufriedene, gut entertainte Kunden bzw. Gäste kommen wieder. 

Deshalb werden auch wir Partner ab Oktober 2010 !  Dann nehmen Gäste des Rübezahl von der ersten bis zur letzten Minuten sämtliche Freizeiteinrichtungen von den Bergbahnen, über Frei-, Hallen- und Erlebnisbäder, die Forggenseeschifffahrt, eben nahezu alles zwischen Neuschwanstein, der Wieskirche, Zugspitze und der Naturparkregion Reutte kostenlos in Anspruch. Wohl gemerkt Sommer und Winter.

Die meisten vergleichbaren Cards von Mitbewerbern sind nur auf den (günstigeren) Sommer ausgelegt. Ja eben das ganzjährige Angebot macht sie für uns als Dienstleister teurer und für unsere Gäste wertvoller. Das denken wir zumindest und sind gespannt, wie Sie darüber denken.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihr Erhard Thurmkoenigscard10

Reden wir über’s Wetter…

Freitag, 21. Mai 2010

Die Eisheiligen sind vorüber.  „Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.” Dieser und andre Sprüche rund um Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, also die „Eisheiligen” Mitte Mai, haben sich heuer wirklich von Nord nach Süd sehr deutlich bemerkbar gemacht. Zum Wettertief kam so manches Stimmungstief hinzu…

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Webcam vom Hotel Rübezahl - Regenbogen

Jeden Morgen tut es mir dann schon in der Seele weh, wenn ich den Wetterbericht für die Morgenpost downloade. Ich gebe mir besondere Mühe, wetterfeste Ziele in und um Schwangau als Tagestipp herauszusuchen. Gerade in den letzten Tagen, vor die Sonne, so wie jetzt zum Glück gerade, wieder durchspitzelt, fiel mir dabei auf: es gibt so viel zu sehen, zu erleben, was man bei schönem Wetter einfach außer Acht lässt.

Zum Beispiel das wunderschöne Allgäumuseum im Kemptner Kornhaus. Es äußert sich über vier Etagen, interaktiv mit Kinderpfad, sehr zeitgemäß und lebhaft zur Allgäuer Kultur. Oder ein ausgiebiger (fauler) Tag in der Kristalltherme, das würde ich persönlich mir dann gönnen. Der Ausflug zur Wieskirche und zum Welfenmünster in Steingaden und ein Bummel durch die Innenstädte von Füssen und Kempten sind auch nur ein paar Autominuten entfernt. Ach ja und warum sollte eigentlich für die Alpen nicht das gleiche gelten, was an der See selbstverständlich ist - bei „Schiietwetter” zieht man sich wetterfest an und stellt plötzlich fest: die Natur ist auch bei Regen schön, die Luft klar und man hört und sieht ganz andere Dinge, als bei Sonnenschein.

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Ehrlich, davon bin ich überzeugt, ein Versuch lohnt sich. Geht aber schwer, die nächsten Tage sind Sonne und Temperaturen um 21 Grad angesagt - Pfingsten kann kommen.

Eure Lisa von der Rezeption & Service

Mainau, eine Insel zum Träumen

Samstag, 15. Mai 2010

Nach langem typischen April-Wetter mit viel Regen, hatte sich bei uns im Allgäu ein Wochenende voller Sonne angekündigt.  Hmm, wie nutzt man es am besten?! Wir (das ist mein Freund, ich und unsere Hündin Kira) hatten die Idee. Wie wäre es denn mit einem Ausflug zur Blumeninsel Mainau.mainau111

Los ging die Fahrt. Wir machten uns auf den Weg zum Bodensee. Nach ca. 1,5 Std. fahrt über zahlreiche Landstrassen erreichten wir das Ziel. Am Bodensee angekommen, gibt es verschiedene Wege um zur Insel Mainau zu gelangen.Zum Beispiel über Bregenz, Konstanz, Lindau oder Meersburg.  Wir entschieden uns für Meersburg.

Meersburg ist eine kleine verträumte Altstadt mit einem Hafen.  Von dort aus, fahren stündlich Schiffe zur Blumeninsel Mainau.  Die Schiffe waren gut besucht und die Dauer der Schifffahrt betrug nur ca. 20 Minuten.

mainau12Zeit genug um sich mit einer Tasse Kaffee oder einem Stückchen Kuchen zu stärken. Kaum auf der Insel angekommen, konnte man schon den wunderbaren Duft der Blumen warnehmen, der uns verzauberte. Die ganze Insel ist so mit Liebe gepflegt. Es gibt die verschiedensten Blumenarten. Man weiß garnicht, wo man als erstes hinschauen soll. Einfach nur traumhaft.

Die Zeit auf der Insel verging wie im Flug. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Aber wir kommen wieder.

Neugierig geworden ? Dann nichts wie hin.   Gern berate ich Sie hierzu !


Ihre Christiane von der Rezeption

Sorgt der unaussprechliche Vulkan für anderes Reiseverhalten?

Donnerstag, 22. April 2010

Beim Blick aus dem Fenster war zwar nichts zu sehen, doch auch über dem Allgäu hing im weiß- blauen, bayerischen Himmel hing die letzten Tage diese fiese Vulkanasche aus Island.

Sie verschaffte auch dem Regionalflughafen AllgäuAirport eine unliebsame Zwangspause.

Doch wie geht es weiter? Verändert diese Extremsituation das Kundenverhalten oder kehrt man wieder zurück zum Business as usual? Fahren mehr Bahn, nutzen individuell ihren PKW oder bleiben bei der Flugreise?

Wir möchten wissen, ob sich das Reiseverhalten ändert.

tuiflyIst der direkte Autobahn A 7-Anschluss bis Füssen eine Alternative? Sorgt die Direktverbindung vom Hauptbahnhof München nach Füssen (mit anschl. Hotelshuttle) für den maximalen Komfort? Oder ist der AllgäuAirport mit Shuttleservice der Top-Favorit zur An- und Abreise?

Was denken Sie darüber ?

Ihre Familie Thurm und das Rübezahl-Team

Ostern ist nicht mehr weit…

Mittwoch, 24. März 2010

…und darauf freu ich mich heut !

Auch wir im Allgäu sind happy , wenn endlich die letzten Schneefelder weg sind und der Winter nach fünf Monaten leise „servus” sagt.

schneeglFrühjahr, juchu du kannst kommen, es ist schön wenn die ersten Schneeglöckchen sich durch den nassen und kalten Humusboden bohren und ihr weißes Kleidchen entfalten.

Die Krokusse, Tulpen und Osterglocken ziehen nach und zeigen sich von ihrer schönsten farbigen Seite.  Die Natur erwacht.

Und wie fit sind Sie? Machen Ihnen die Wetterkapriolen (mal warm mal kalt) zu schaffen oder haben Sie aus anderen Gründen ein Frühlingstief ?

Hier hilft vor allem Bewegung - werden sie aktiv, bringen Sie ihren Kreislauf in Schwung. Schon ein morgendliches Recken und Strecken vor weit geöffnetem Fenster erleichtert den Start in den Tag.  Wie wäre es mit einem Gefäßtraining unter der Dusche? Auch wenn es im ersten Moment etwas Überwindung kostet, aber Wechselduschen helfen, jedoch bitte mit „Kalt” aufhören, denn das bringt den Kreislauf erst richtig auf Trab.

krokkus1Eine regelmäßige Schwitzkur in der Sauna (Therme-Romana im Hotel Rübezahl) mit anschließendem kühlem Bad, hilft ebenso ihrem Organismus dauerhaft auf die Sprünge.

All diese Maßnahmen fördern die Durchblutung von Haut und Atemwegen. Ihr Blutdruck lernt so, sich der neuen Jahreszeit anzupassen und die Nebennierenrinden werden zur positiven Hormonproduktion angeregt.

Zum Schluss empfehle ich noch die Kur von innen, denn die Speicher sind leer.  Verzichten Sie gerade jetzt auf die flüssigen „Dopingmittel”, wie Energie- oder Cola-Getränke, sie puschen zwar erst auf, führen danach aber zu noch mehr Müdigkeit. Besser eignen sich als Getränke, Wasser Kräutertees, Frucht- und Gemüsesäfte, sowie mein Geheimtipp -” Zellenaufbau-Getränk” .  Das ist wahrlich ein „Wundermittel” und Muntermacher, wollen Sie wissen um welchen Inhalt es sich hier handelt?  Ich verrate es Ihnen gerne am Montag um 10.00 h bei unserem Gäste-Treff im Wintergarten des Hotels Rübezahl.

Ihre Rosi  -  Wellness-Trainerin

Der Winter war eine saubere Sache

Samstag, 6. März 2010

Forggensee im WinterIm Allgäu ist der Winter weiß, zuhause in der Stadt ist er nur schmutzig, meinte kürzlich Frau S. aus Berlin.

Das stimmt rund ums Rübezahl, solange die Schneedecke vollständig ist. Sobald Frühlingssonne und Tauwetter, wie jetzt grade, einsetzen, tausch ich ziemlich flott Schneeschaufel gegen Besen und Rechen. Parkplatz, Hauseingang, Garten und Wege sollen sofort wieder „picco bello” sein.

Und die Spuren des letzten Herbstes hab ich beseitigt, bevor die ungeduldigen Schneeglöckchen fuessenund Krokusse sprießen. Die sind in Ufernähe des Lech, knapp 150 Meter hinter dem Hotel, besonders aktiv. Hängt vielleicht mit den windgeschützten Stellen zusammen.

Hier wo die letzte Wildflusslandschaft Europas in den Forggensee mündet, ist das Frühjahr immer ein besonderes Schauspiel. Ende März geht meist Magnus Peresson noch mit Gästen in die „versunkene Welt” des Forggensee, bevor der Stausee, der als Hochwasserrückhaltebecken dient, wieder aufgestaut wird. Manche finden das die spannendste Zeit, um den See zu erleben.

Andere staunen lieber über die Schmelzwassermengen, die über den Lechfall aus den Allgäuer Alpen kommen und den Forggensee endlich wieder zum See machen. Dann ist die Radrunde besonders schön. Die 30 Kilometer mit einem Fahrrad rund um den See vergehen wie im Flug.

Ständig schau ich auf die Berge, oben immer noch super weiß und ringsum grüne Wiesen. Ist halt doch eine besondere Zeit, Winter und Frühling in einem.

Ihr Hausmeister Benni

Ehrlich hin und hergerissen

Freitag, 19. Februar 2010

…Das bin ich jedes Mal, wenn sich das Wetter rund um unser Haus so zeigt, wie die letzten Tage. Natürlich freue ich mich mit unseren Gästen, die begeistert vom Schneeschuhwander Schneeschuwandern im Schwangauoder der Pferdschlittenfahrt zurückkommen.

Peter S. aus Stuttgart kam gestern zu mir und berichtete von der sportlich-rasanten Abfahrt vom Tegelberg.  Allein die Höhendifferenz von 900 Metern, eine hervorragende Pistenpräparierung am Tegelberg und die gesamte Streckenführung seien hier vor der Hoteltüre einfach genial.

Doch eigentlich hätte ich ihn ja lieber mit den Fischkreationen zum Start der „Fastenzeit” verwöhnt. Denn mit dem Aschermittwoch beginnt im christlich geprägten Allgäu ja noch die klassische Zeit des Verzichtens. Sie reicht bis Ostern und zeigt sich im Rübezahl bestimmt nicht als Verzicht sondern flexibel und kreativ. Ich nehme sie zum Anlass ausgesuchten heimischen und internationalen Fisch leicht zu präsentieren.

Elementare regionale Küche kommt in dieser Zeit ebenfalls groß raus. Fast vergessene Gerichte versuche ich ehrlich und doch unserem heutigen Gaumen gerecht anzupassen. Unserem Team fällt es teilweise nicht leicht, Lunchpakete für die Tagesausflüge vorzubereiten, anstatt mit schlichten und klassisch hervorragenden Gerichten zu überraschen. Trotzdem tun es alle mit viel Liebe zum Detail.

Verdenken kann ich es unseren Gästen allerdings nicht - sie haben jetzt täglich die Qual der Wahl zwischen einem romantischen Spaziergang um den verschneiten Schwansee und den super sonnigen Panoramawinterwegen.

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Ein Trost bleibt - frische Luft, Bewegung und neue Erlebnisse machen hungrig und die Abendkarte geht jeden Tag anders darauf ein.

Ihr Küchenchef Franz Ehritz

Zwischen Gunglhos und Bleckenau

Samstag, 13. Februar 2010

Schon erstaunlich, wie angenehm ruhig es hier ist. Dabei liegen zwischen dem Schwangauer Gunglhos und meinem Arbeitsplatz nur zwei Kilometer.

Gestern war wieder einer dieser Abende, ein herausragendes Ereignis im faschingsverrückten Schwangau. Ich mittendrin. Hat natürlich lange gedauert, die Sketche, Stücke und Aufführungen waren ziemlich abgefahren. Umso angenehmer ist es jetzt hier. Eine Oase der Ruhe – ich liebe es, morgens ganz zeitig das Frühstücksbuffet für unsere Gäste vorzubereiten.

Die Vitalecke hat heute richtig schöne Cranberry´s bekommen und der Prosecco fürs späte Frühstück steht im Sektkühler bereit. Denn „meine Gäste“ im Rübezahl lieben eher die Ruhe, als Fasching, Karneval und Co.

Schloss Neuschwanstein

Dafür ist es hier momentan wie geschaffen. Der frisch gefallene Schnee dämpft alle Geräusche. Abends leuchten die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau zu uns herüber. Eine Zauberwelt, meinte das nette Ehepaar von Tisch neun.

Sie schwören ja auf die abendliche Flutlichtloipe am Fuß des Tegelberg.Tegelberg Ich an ihrer Stelle würde mich lieber im Pferdeschlitten warm eingepackt nach Hohenschwangau kutschieren lassen. Oder die super Rodelstrecke von der Bleckenau genießen. Bis einschließlich Aschermittwoch kann man sich mit dem Bus hinauffahren lassen. Dann beim Rodelverleih eine fahrbare Unterlage geschnappt und schon geht’s in Richtung Tal zurück.

Ach und bevor ich es vergesse: Gunglhos ist kein Ort sondern eine traditionelle Faschingsveranstaltung. Sie reicht bis in die Zeit des Flachsanbaus im Allgäu zurück. Wenn Sie´s genauer wissen wollen, fragen Sie mich – fragen Sie einfach nach der Monique vom Frühstücksservice.