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Ein ganz normaler Tag im Oktober

Freitag, 7. Oktober 2011

Was gibt es Herrlicheres als einen schönen, klaren Herbsttag mit seinem typisch erdigen Geruch, mild-wärmenden Sonnenstrahlen und einem Bergpanorama, dass man selbst als Einheimischer ins ehrfürchtige Staunen gerät?

An solchen Tagen wird einem bewusst, was für ein unbeschreibliches Glück es ist, in solch einer wunderschönen Landschaft leben zu dürfen. Klar, dass man sie nicht nur hinterm Schreibtisch verbringen will. Ein Grund mehr, mit Hausgästen Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen. Die freuen sich über Tipps und Insiderwissen und ich freue mich, selbst zwischendurch eine Auszeit vom Alltagsstress zu bekommen, in der Natur Kraft zu tanken für die nächsten Herausforderungen. Und natürlich stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite und habe meinen Spaß daran, „meine Gäste” über so manchen Schleichweg zum Ziel zu führen.

Ich mag es, mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen. Es ist einfach faszinierend, was man alles entdeckt. Und es kommt nicht darauf an, immer große Touren zu planen. Deshalb war ich mit zwei Ehepaaren am Schwansee unterwegs. Der wunderschöne See mit seinem märchenhaft-verwunschenen Flair und seinem tiefgrünen Wasser weckte natürlich ganz besonders die Begeisterung meiner Begleiter. Auch mich berührt seine Schönheit jedes Mal wieder – umgeben von Wald, Schilfgürteln, Streuwiesen und Mooren liegt er still und unergründlich im ehemaligen Schlosspark von Schloss Hohenschwangau.

Apropos Hohenschwangau: Wir beschlossen, durch den Wald zum Schloss hinauf zu wandern. Glücklicherweise hatte ich meinen Gästen geraten, festes Schuhwerk anzuziehen und Wanderstöcke mitzunehmen – denn man weiß ja nie. Ein Spaziergang um den See kann schnell zur Wandertour werden, wenn ich merke, dass meine Mitwanderer Spaß daran haben. Hinauf ging es also bis zur Weggabelung, an der es heißt: Zum Schloss 20 Minuten. Schnurstracks wollten meine Begleiter stramm voran schreiten, aber ich winkte sie zurück. Wir nahmen einen kleinen unscheinbaren Weg durch den Wald Richtung Berzenkopf. Denn hier ist es ruhiger als auf dem Hauptweg zum Schloss. Und tatsächlich: bei unserem gemütlichen Aufstieg begegnete uns fast niemand, der Blick auf den Forggense war beeindruckend in der klaren, trockenen Herbstluft. Zwei kleine Salamander huschten durch die raschelnden Blätter über den Weg. Ein scheues Eichhörnchen kletterte schnell auf seinen Baum, als es uns entdeckte.

Am Abend blieb das gute Gefühl, einen wunderschönen Tag optimal genutzt zu haben. Es muss ja nicht immer die Mammut-Tour mit hohen Zielen sein. Wenn ich nicht das Glück hätte, hier im Ostallgäu zu leben, ich würde wohl jetzt im Herbst keine Gelegenheit für einen Wochenendausflug auslassen. Deshalb haben wir ein eigenes Last-Minute-Paket geschnürt. Sozusagen für spontane, schöne Herbsttage. Noch genau die richtige Gelegenheit Wärme zu tanken, bevor es richtig kalt wird.

Herzlichst,
Ihr Erhard Thurm

111.111 mal alles inklusive

Freitag, 5. August 2011

Vor wenigen Tagen wurde die 111.111te All-Inklusive-Karte, die in den Ammergauer Alpen, im Außerfern und im Allgäu gültig ist, an einen Stammgast ausgegeben. Anlass für eine kleine Feier im Hotel Rübezahl

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„Schade, dass es die KönigsCard erst jetzt gibt. Die hätte ich vor zehn Jahren für mich und meine Familie auch schon gerne genutzt.” Spontan hat der Pensionär Wolfgang Knappstein die familientauglichen Seiten der All-Inklusiv-Karte während einer kleinen Feierstunde im Hotel Rübezahl kommentiert.  Unser Stammgast war der 111.111 ! -  der in den ersten 20 Monaten seit Einführung die rund 200 Leistungen nutzen kann.

Bis Dezember 2010, innerhalb des ersten Projektjahres, wurden rund 34.000 Karten bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,4 Tagen ausgegeben. Die Verdreifachung der Karten- und damit Gästezahl hat sich parallel mit einer Leistungssteigerung von 80 auf 200 Angebote bis heute rasant entwickelt.

Deshalb ließ es sich der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft nicht nehmen, den Schwangau-Insider aus dem Sauerland, der seit 50 Jahren ins Ostallgäu kommt, selbst zu begrüßen und mit einem Blumenstrauß zu überraschen.

Martin Kumbrink unterstrich dabei den generations- und interessensübergreifenden Einsatz der Karte. „Die Leistungen sind von den Bergbahnen über die Schifffahrt bis zu namhaften Museen so vielseitig, dass jeder seine persönlichen Highlights findet“.

Wolfgang Knappstein sei dafür ein gutes Beispiel. Er nutzt, wie viele seines Alters, die Bergbahnen und die Forggensee-Schifffahrt als Alternative, um kraftsparend in den Genuss einiger der schönsten Seiten am Urlaubsort zu kommen. Außer seine Enkelkinder würden ihn begleiten, räumt er ein. Dann stünden Kletterwald, Rodelbahn und Erlebnisbäder auf dem Programm.

Auch von Gastgeberseite habe sich die Kooperation gelohnt. Nach längerer Kalkulation habe man sich dort pro Karte, und damit richtig, entschieden. Die Aufenthaltsqualität und die Kundenbindung an die Region als Gesamtdestination seien spürbar gestiegen.

Kommen Sie an Deck!

Donnerstag, 28. Juli 2011

deckKlang für mich beim ersten Mal wie die Aufforderung des Kapitäns, während der Kreuzfahrt sich am Schiffsdeck einzufinden. Dabei haben meine beiden Chefs „nur” zur Gästebegrüßung aufs neue Panoramadeck eingeladen. Neben einer super Kulisse auf Schlösser und Allgäuer Berge haben sie dort am vergangenen Samstag ganz keck aufgefordert, hier an Deck nicht nur ein Käptn`s Dinner zu erwarten, sondern doch selbst mal in See zu stechen. Stimmt ja auch, wenn es auch anders gemeint war, als im klassischen Sinne.

Schließlich sind wir im seenreichsten Teil des Allgäus. Und man kann von der Linienschifffahrt bis zum Segeln, Surfen oder Schwimmen wirklich für jede Art Wassersport den richtigen Platz, sprich See, auswählen. Die Zahl 42(!) Seen allein im Landkreis Ostallgäu ging mir nicht mehr aus dem Sinn. Wie Schuppen fiel mir von den Augen, was ich offensichtlich längst gewohnt war. Ja, für jede Gelegenheit gibt’s den richtigen See – in unmittelbarer Nähe.

Den Alpsee zum Beispiel, eingebettet zwischen die beiden Schlösser. Ein klassischer Holzkahn, den Liebsten an Bord und ein romantischer Bootsausflug vor großer Kulisse ist sicher. Badenixen treffen sich zuallererst am Schwansee, fünf Minuten von hier. Er ist sehr schnell herrlich warm. Sonnenstrahlen auf der Haut, Ruhe ringsum, weil er so schön im Schlosspark liegt. Leinen los heißt es nebenan am Bootsanleger Forggensee. Mit den beiden Motorschiffen Füssen und Roßhaupten kann man sogar als Radler bequem von einem zum anderen Seeufer gelangen, (falls die Forggenseeradrunde mal zu anstrengend wird). Lohnt sich, ist immerhin der viertgrößte See Bayerns und die Schifffahrt bleibt auch diesen Sommer gratisfür unsere Gäste – weil wir Partner der KönigsCard sind. Deshalb haben ja auch Segelfreunde in Rieden gute Karten für einen Schupperkurs.

Wem das alles zu viel ist, der verzieht sich an einen der vielen Naturseen, mit samtig dunklem Moorwasser. Ideal ist der Hegratsriedsee, ein paar Radminuten entfernt. Streuwiesen, Kuhglocken, seltene Blumen am Wegrand und sonst nur eins, Ruhe, Entspannung und ein wundervolles Wasser. Sorry, jetzt habe ich nur vier Seen aufgezählt, unmittelbar in Hotelnähe. Die anderen 38 sind nicht weniger interessant – und alle mit hoher Wasserqualität. Ach, bevor ich es vergesse, hier im Allgäu hat man freien Zugang zu den Seeufern. Das ist wohl nicht in allen Bundesländern so. Verwunderte Blicke und immer wieder die Nachfrage von Gästen haben mich erst darauf gebracht, dass das gar nicht überall selbstverständlich ist. Hier schon!

Eure Christiane von der Rezeption

Leinen los für die weiße Flotte

Freitag, 10. Juni 2011

Es ist einfach reizend. Kein Mensch denkt beim Thema Allgäu an Schifffahrt sondern nur an Berge. Immer wieder erlebe ich verwunderte Blicke, wenn ich unseren Gästen als Tipp eine kombinierte Schiff- und Radtour empfehle. Doch das kann man guten Gewissens.

luft_musicalSchließlich übertrifft der Forggensee mit 12 Kilometern Länge und 3 Kilometern Breite alle anderen Seen im Allgäu. 16 km² Fläche heißt, er ist der viertgrößte See Bayerns.  Obwohl er vor über 60 Jahren als Stausee gebaut wurde, geht er heute, bei vollem Wasserstand glatt als Natursee durch.

Ja Wasserstand ist heute mein Stichwort. Wir haben heuer länger drauf gewartet, dass er endlich voll wird. Am 04.06. war es so weit: Leinen los für die MS Allgäu und die MS Füssen. Seitdem sind schon die ersten Gäste von uns an Bord gegangen und haben dem Bordpersonal einfach die Karte gezeigt. Nicht die rote, sondern die KönigsCard. Und das ist ja das geniale, mit ihr hat man gleich auf drei Seen freie Schifffahrt: am Forggen-, Heiterwanger- und Plansee.

Die drei auf einen Streich gehören für mich zu den einzigartigen Gebirgsseen. Giftgrün oder stahlblau, je nach Witterung und Sonneneinstrahlung! 

Hier vom Rübezahl aus kann man entweder direkt in Waltenhofen oder Brunnen an Bord gehen, mit und ohne Rad übrigens. Je weiter man sich vom südlichen Seeufer entfernt, desto großartiger wird der Blick auf die Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen, die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und die Füssener Stadtsilhouette.

schifffahrtVielleicht will ja jemand auf dem Forggenseeradweg nur ein Stück lang in die Pedale treten und sich dann zurückschippern lassen. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Das trifft übrigens auf die KönigsCard auch zu. Sie hat inzwischen fast 200 Leistungen zwischen Allgäu, Oberbayern und Tirol, die jeder unserer Gäste auch am An- und Abreisetag in Anspruch nehmen kann.

Die Resonanz ist verständlicherweise gut. Dabei höre ich immer wieder, dass es nicht nur die Kostenersparnis ist, die gefällt. Selbst langjährige Stammgäste finden durch die Karte noch Angebote und Erlebnisse, die sie noch nicht kannten oder ganz einfach noch nicht wahrgenommen haben. Vielleicht will es ja jemand in den Pfingstferien mit Familie testen.

Also bis dann und schöne Pfingsten für alle
Eure Gabi

Unsere Stammgäste haben das Wort

Donnerstag, 17. Februar 2011

Unsere Stammgäste, Familie  Delasauce berichten:

Nur Positives ist fast nicht glaubhaft  – So sind wir heute wohl alle gepolt. Wenn es nichts zu kritisieren, meckern oder zu verbessern gibt, sind wir schon skeptisch, kritisch, ob etwas getürkt sein könnte.

Gerade deshalb stehen hier unsere Erfahrungen. Denn wir haben Anfang Februar fünf Tage als eingeladene Gäste im Rübezahl genossen, um uns zu überzeugen, was aus unseren Vorschlägen zum Umbau wurde. Kurz zurück. 2009 hat Familie Thurm online Gäste aufgefordert, an der Planung zum neuen Rübezahl mitzuwirken. Wir haben uns ehrlich Gedanken gemacht und Mühe gegeben. 20 Jahre Rübezahl-Erfahrung und, beruflich bedingt, gute Einblicke in die weltweite Hotellerie flossen in unsere Vorschläge ein:

* Verschiedene Stilrichtungen zu kombinieren
* Mit viel und passendem Licht zu arbeiten
* Auf Details Wert zu legen
* und vor allem das organische Wachstum des Hauses nicht mit einer komplett durchgestylten Innenausstattung zu vernichten.

Das ist sehr gut gelungen.

Viel wohnliche Atmosphäre, Zimmer und Suiten, die intelligent geschnitten und eingerichtet sind. Nicht zu groß, sondern eben geschickt gemacht. Was wir noch nie gesehen haben: ein Waschbecken, ja mit einer kleinen Erhebung in der Mitte – damit das Wasser nicht spritzt. Lauter Details eben, die zeigen, hier hat man sich ganz fundiert Gedanken gemacht. Passend im Stil der Schlösser und doch zeitgemäß anders.

Die Zirbelstube ist geblieben, welche Freude. Wer weiter im ländlichen Stil übernachten will, wählt das Landhaus, wer´s stylisch will, bucht im Haupthaus. Die Verschiedenheit, die harmonisch ineinander übergeht, macht für uns den Reiz aus. Einfach eine gute Atmosphäre. Nicht die perfekten Marmorböden wirken, sondern die Menschen. Hier machen alle einen guten Job, aufmerksam und kreativ. Küchenchef Daniel Huber hat uns mit seiner kreativen Küche überzeugt, besonders mit seinem selbstgebackenen Brot und den köstlichen Suppen.

Wir sind länger geblieben, haben zwei Tage dazu gebucht. Wetter und Haus waren es einfach wert.

Die Abreise war fröhlich gestimmt, weil wir wissen, wir wurden als Gäste ernst genommen. Unsere Vorschläge flossen in die Bauplanung mit ein und dem Rübezahl hat der Umbau eines gebracht: ein schönes Haus hat einen unverwechselbaren Stil erhalten und wächst weiter.

Herzlichen Dank von unserer Seite und viel Erfolg wünschen
Horst und Marita Delasauce

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Angela Merkel hat auch eins

Dienstag, 30. November 2010

Bundeskanzerlin Angela Merkel auf der Regierungsbank sitzend, den Blick aufs Handy gerichtet und eine SMS nach der anderen schreibend – an diesen Anblick hat sich die Fernsehnation gewöhnt. Um so größer war die Überraschung, wie dpa berichtet, als Angela Merkel während der Generaldebatte des Bundestages vergangenen Mittwoch plötzlich ihr iPad auspackte und begann, auf dem schicken, kleine Tablet-Computer quer durch die Zeitungslandschaft zu surfen. Der vage Blick auf den Touchscreen des dpa-Fotos zeigt den Bundesadler als Bildschirmschoner – standesgemäß, wie es sich gehört.

ipadSpätestens hier unterscheidet sich der handliche PC von den zwanzig iPads, die Gäste bei uns künftig ausleihen können. Wir halten es hier eher königlich dezent, als staatstragend schwarz-rot-gold.

Aber Spaß beiseite – die Kanzlerin hat durch ihren Auftritt im Bundestag den Tablet-PC geadelt, der Mails, Internet, Videos per Touchscreen auf vernünftige Größe bringt und gleichzeitig gut in der Hand liegt.

Wir haben ihn für uns privat getestet und waren, obwohl wir eingeschworene iPhone-Nutzer sind, einfach rundum begeistert. Das wünschen wir uns auch von unseren Gästen, denn sie sollen die praktischen Teile gerne während ihres gesamten Aufenthaltes nutzen. Natürlich auch mit diversen Apps, wie dem “Allgäu App”, oder “Bairisch für Anfänger App“, usw. das die Ferien in der Region noch spielerischer macht.

Das dürfte der Kanzlerin aktuell noch fehlen – aber wer weiß, vielleicht können wir sie auch für das Allgäu begeistern…

Erhard und Alexander Thurm

Regentage machen schön

Freitag, 30. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, warum für eine Reise an Nord- und Ostsee selbstverständlich Regensachen zum Urlaubsgepäck gehören. In den Bergen scheint Regen weniger beliebt. Dabei haben Regentage sehr schöne Zeiten, für Haut und Haar und für die Seele. Wenn tiefe Wolken an den Berggipfeln streifen, dicke Tropfen aus dem Himmel platschen, dann atmet die Natur auf.

Flora und Fauna brauchen die Feuchtigkeit, wir auch. Deshalb unternehmen wir auch an Regentagen unsere Wanderungen, folgen den Spuren des Wassers vom Regentropfen, über das Rinnsal am Wegrand bis zum plätschernden Bach und zum ruhig dahin strömenden Lech. Dabei habe ich bisher nur begeisterte Menschen erlebt.

Zugegeben, es braucht Überwindung ins Kühle rauszugehen. Doch dann fängt einen eine stille, reine Natur ein. Geräusche hören sich mit Regen anders an, mystischer Nebel dampft über dem Alp- und Schwansee. Und plötzlich sieht die gewohnte Umgebung ganz anders, ja neu, aus.

Ruhe und Gelassenheit legt sich über jede Wandergruppe, die ich bisher durch den erfrischenden Allgäuer Regen geführt habe. Und anschließend weiß jeder das Grün des Allgäus und die Klarheit von Bächen und Seen viel mehr zu schätzen.

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PS.: Der Teint liebt solche Streifzüge, wird klar und frisch. Danach noch ein entspannendes Bad in der Therme Romana, eine wohltuende Massage und Körper und Seele sind wie neu geboren – versuchen Sie es – natürlich mit passender Regenkleidung!

Ihre Wellness-Gabi

Ein Traum geht in Erfüllung

Dienstag, 6. Juli 2010

es war Liebe auf dem ersten Blick!

es war Liebe auf dem ersten Blick!

Ein- oder Zweispännig in der Zweisitzerkutsche durch Ludwigs Märchenland zu fahren, ist schon lange mein Traum. Zugegeben, es klingt kitschig, ich oute mich trotzdem, weil die Freude so groß ist.

Über eine Anzeige bekam ich den Hinweis, in der Nähe von Stuttgart würde genau so ein „Gaiwägelchen”, zum Verkauf angeboten, wie ich es mir seit Jahren wünsche. Und tatsächlich es war Liebe auf den ersten Blick !

Inzwischen haben wir das gute Stück per Anhänger ins Allgäu gebracht und festgestellt, dass wir es noch gehörig aufmöbeln müssen. Schließlich soll es ja Tipp-Topp sein, damit unsere Gäste ihre romantischen Ausfahrten auch wirklich genießen können.

Mein Mann Erhard hat die Idee gehabt, den Schuster Griessmann aus Schwangau zu fragen ob er uns helfen kann… Er ist gerade dabei, dem guten Stück ein lederbespanntes Verdeck maßgeschneidert anzupassen. Dabei hilft ihm unser Sohn Alexander mit Begeisterung. Für die farbliche Gestaltung hat der Maler Herbert Peter gesorgt !

Anschließend haben wir zusammen mit unserer Freundin Sabine, (die dafür extra die gesetzlich vorgeschriebene Kutscherprüfung gerade absolviert), die erste Ausfahrt unternommen. Das Pferd Niko übrigens gehört ihr auch !

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

Meine Freundin  (im richtigen Leben ist sie Buchhalterin) wird sich künftig viel Zeit nehmen, unsere Gäste individuell, mal mit, mal ohne Picknick, über stille Wege und Straßen mit ein- bzw. zwei PS zu kutschieren. Gibst was Lässigeres?

Bilder gibt es dann hier zum Anschauen. Und zur Vorfreude für alle Pferdeliebhaber und Romantiker.

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PS.: Übrigens heißt so eine kleine Kutsche im Bayerischen „Gaiwagen” (oder “Gäuwagen”). Kennt jemand die genaue Bedeutung dieses Begriffs? Auf Wikipedia hab ich dazu nichts gefunden.

Hier können Sie unsere neue Kutsche einbuchen
Ihre Giselle Thurm

Die KönigsCard als Königsweg?

Donnerstag, 1. Juli 2010

DruckGratis aber nicht umsonst sind sie alle. Wie sie auch heißen, von der SalzburgCard bis zur nagelneuen KönigsCard. Die „Mehrwert-Chipkarten” von Destinationen, Orten, grenzüberschreitenden Verbünden kommen im Tourismus immer stärker, werden von Gästen nachgefragt und von den beteiligten Dienstleistern scharf kalkuliert.

Dass sie gut sind, vor allem die neue ganzjährige KönigsCard, für das Ostallgäu, das Ausserfern und die Ammergauer Alpen zusammen, steht außer Frage. So lautet auch das Editorial im Reiseführer der Card: „Zahlst Du noch oder hast Du schon die KönigsCard?”.

Doch im Ernst, sie ist sehr attraktiv, verbindet 150 Freizeiteinrichtungen (ganzjährig) und setzt sie, für den Gast kostenlos, auf eine gemeinsame Chipkarte.

Natürlich wird die Urlaubsplanung für den Endverbraucher dadurch leichter kalkulierbar, die Kosten überschaubarer.  Denn zufriedene, gut entertainte Kunden bzw. Gäste kommen wieder. 

Deshalb werden auch wir Partner ab Oktober 2010 !  Dann nehmen Gäste des Rübezahl von der ersten bis zur letzten Minuten sämtliche Freizeiteinrichtungen von den Bergbahnen, über Frei-, Hallen- und Erlebnisbäder, die Forggenseeschifffahrt, eben nahezu alles zwischen Neuschwanstein, der Wieskirche, Zugspitze und der Naturparkregion Reutte kostenlos in Anspruch. Wohl gemerkt Sommer und Winter.

Die meisten vergleichbaren Cards von Mitbewerbern sind nur auf den (günstigeren) Sommer ausgelegt. Ja eben das ganzjährige Angebot macht sie für uns als Dienstleister teurer und für unsere Gäste wertvoller. Das denken wir zumindest und sind gespannt, wie Sie darüber denken.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Ihr Erhard Thurmkoenigscard10

Reden wir über’s Wetter…

Freitag, 21. Mai 2010

Die Eisheiligen sind vorüber.  „Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.” Dieser und andre Sprüche rund um Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, also die „Eisheiligen” Mitte Mai, haben sich heuer wirklich von Nord nach Süd sehr deutlich bemerkbar gemacht. Zum Wettertief kam so manches Stimmungstief hinzu…

regenbogen

Webcam vom Hotel Rübezahl - Regenbogen

Jeden Morgen tut es mir dann schon in der Seele weh, wenn ich den Wetterbericht für die Morgenpost downloade. Ich gebe mir besondere Mühe, wetterfeste Ziele in und um Schwangau als Tagestipp herauszusuchen. Gerade in den letzten Tagen, vor die Sonne, so wie jetzt zum Glück gerade, wieder durchspitzelt, fiel mir dabei auf: es gibt so viel zu sehen, zu erleben, was man bei schönem Wetter einfach außer Acht lässt.

Zum Beispiel das wunderschöne Allgäumuseum im Kemptner Kornhaus. Es äußert sich über vier Etagen, interaktiv mit Kinderpfad, sehr zeitgemäß und lebhaft zur Allgäuer Kultur. Oder ein ausgiebiger (fauler) Tag in der Kristalltherme, das würde ich persönlich mir dann gönnen. Der Ausflug zur Wieskirche und zum Welfenmünster in Steingaden und ein Bummel durch die Innenstädte von Füssen und Kempten sind auch nur ein paar Autominuten entfernt. Ach ja und warum sollte eigentlich für die Alpen nicht das gleiche gelten, was an der See selbstverständlich ist – bei „Schiietwetter” zieht man sich wetterfest an und stellt plötzlich fest: die Natur ist auch bei Regen schön, die Luft klar und man hört und sieht ganz andere Dinge, als bei Sonnenschein.

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Ehrlich, davon bin ich überzeugt, ein Versuch lohnt sich. Geht aber schwer, die nächsten Tage sind Sonne und Temperaturen um 21 Grad angesagt – Pfingsten kann kommen.

Eure Lisa von der Rezeption & Service