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Mainau, eine Insel zum Träumen

Samstag, 15. Mai 2010

Nach langem typischen April-Wetter mit viel Regen, hatte sich bei uns im Allgäu ein Wochenende voller Sonne angekündigt.  Hmm, wie nutzt man es am besten?! Wir (das ist mein Freund, ich und unsere Hündin Kira) hatten die Idee. Wie wäre es denn mit einem Ausflug zur Blumeninsel Mainau.mainau111

Los ging die Fahrt. Wir machten uns auf den Weg zum Bodensee. Nach ca. 1,5 Std. fahrt über zahlreiche Landstrassen erreichten wir das Ziel. Am Bodensee angekommen, gibt es verschiedene Wege um zur Insel Mainau zu gelangen.Zum Beispiel über Bregenz, Konstanz, Lindau oder Meersburg.  Wir entschieden uns für Meersburg.

Meersburg ist eine kleine verträumte Altstadt mit einem Hafen.  Von dort aus, fahren stündlich Schiffe zur Blumeninsel Mainau.  Die Schiffe waren gut besucht und die Dauer der Schifffahrt betrug nur ca. 20 Minuten.

mainau12Zeit genug um sich mit einer Tasse Kaffee oder einem Stückchen Kuchen zu stärken. Kaum auf der Insel angekommen, konnte man schon den wunderbaren Duft der Blumen warnehmen, der uns verzauberte. Die ganze Insel ist so mit Liebe gepflegt. Es gibt die verschiedensten Blumenarten. Man weiß garnicht, wo man als erstes hinschauen soll. Einfach nur traumhaft.

Die Zeit auf der Insel verging wie im Flug. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Aber wir kommen wieder.

Neugierig geworden ? Dann nichts wie hin.   Gern berate ich Sie hierzu !


Ihre Christiane von der Rezeption

Sorgt der unaussprechliche Vulkan für anderes Reiseverhalten?

Donnerstag, 22. April 2010

Beim Blick aus dem Fenster war zwar nichts zu sehen, doch auch über dem Allgäu hing im weiß- blauen, bayerischen Himmel hing die letzten Tage diese fiese Vulkanasche aus Island.

Sie verschaffte auch dem Regionalflughafen AllgäuAirport eine unliebsame Zwangspause.

Doch wie geht es weiter? Verändert diese Extremsituation das Kundenverhalten oder kehrt man wieder zurück zum Business as usual? Fahren mehr Bahn, nutzen individuell ihren PKW oder bleiben bei der Flugreise?

Wir möchten wissen, ob sich das Reiseverhalten ändert.

tuiflyIst der direkte Autobahn A 7-Anschluss bis Füssen eine Alternative? Sorgt die Direktverbindung vom Hauptbahnhof München nach Füssen (mit anschl. Hotelshuttle) für den maximalen Komfort? Oder ist der AllgäuAirport mit Shuttleservice der Top-Favorit zur An- und Abreise?

Was denken Sie darüber ?

Ihre Familie Thurm und das Rübezahl-Team

Ostern ist nicht mehr weit…

Mittwoch, 24. März 2010

…und darauf freu ich mich heut !

Auch wir im Allgäu sind happy , wenn endlich die letzten Schneefelder weg sind und der Winter nach fünf Monaten leise „servus” sagt.

schneeglFrühjahr, juchu du kannst kommen, es ist schön wenn die ersten Schneeglöckchen sich durch den nassen und kalten Humusboden bohren und ihr weißes Kleidchen entfalten.

Die Krokusse, Tulpen und Osterglocken ziehen nach und zeigen sich von ihrer schönsten farbigen Seite.  Die Natur erwacht.

Und wie fit sind Sie? Machen Ihnen die Wetterkapriolen (mal warm mal kalt) zu schaffen oder haben Sie aus anderen Gründen ein Frühlingstief ?

Hier hilft vor allem Bewegung – werden sie aktiv, bringen Sie ihren Kreislauf in Schwung. Schon ein morgendliches Recken und Strecken vor weit geöffnetem Fenster erleichtert den Start in den Tag.  Wie wäre es mit einem Gefäßtraining unter der Dusche? Auch wenn es im ersten Moment etwas Überwindung kostet, aber Wechselduschen helfen, jedoch bitte mit „Kalt” aufhören, denn das bringt den Kreislauf erst richtig auf Trab.

krokkus1Eine regelmäßige Schwitzkur in der Sauna (Therme-Romana im Hotel Rübezahl) mit anschließendem kühlem Bad, hilft ebenso ihrem Organismus dauerhaft auf die Sprünge.

All diese Maßnahmen fördern die Durchblutung von Haut und Atemwegen. Ihr Blutdruck lernt so, sich der neuen Jahreszeit anzupassen und die Nebennierenrinden werden zur positiven Hormonproduktion angeregt.

Zum Schluss empfehle ich noch die Kur von innen, denn die Speicher sind leer.  Verzichten Sie gerade jetzt auf die flüssigen „Dopingmittel”, wie Energie- oder Cola-Getränke, sie puschen zwar erst auf, führen danach aber zu noch mehr Müdigkeit. Besser eignen sich als Getränke, Wasser Kräutertees, Frucht- und Gemüsesäfte, sowie mein Geheimtipp -” Zellenaufbau-Getränk” .  Das ist wahrlich ein „Wundermittel” und Muntermacher, wollen Sie wissen um welchen Inhalt es sich hier handelt?  Ich verrate es Ihnen gerne am Montag um 10.00 h bei unserem Gäste-Treff im Wintergarten des Hotels Rübezahl.

Ihre Rosi  -  Wellness-Trainerin

Der Winter war eine saubere Sache

Samstag, 6. März 2010

Forggensee im WinterIm Allgäu ist der Winter weiß, zuhause in der Stadt ist er nur schmutzig, meinte kürzlich Frau S. aus Berlin.

Das stimmt rund ums Rübezahl, solange die Schneedecke vollständig ist. Sobald Frühlingssonne und Tauwetter, wie jetzt grade, einsetzen, tausch ich ziemlich flott Schneeschaufel gegen Besen und Rechen. Parkplatz, Hauseingang, Garten und Wege sollen sofort wieder „picco bello” sein.

Und die Spuren des letzten Herbstes hab ich beseitigt, bevor die ungeduldigen Schneeglöckchen fuessenund Krokusse sprießen. Die sind in Ufernähe des Lech, knapp 150 Meter hinter dem Hotel, besonders aktiv. Hängt vielleicht mit den windgeschützten Stellen zusammen.

Hier wo die letzte Wildflusslandschaft Europas in den Forggensee mündet, ist das Frühjahr immer ein besonderes Schauspiel. Ende März geht meist Magnus Peresson noch mit Gästen in die „versunkene Welt” des Forggensee, bevor der Stausee, der als Hochwasserrückhaltebecken dient, wieder aufgestaut wird. Manche finden das die spannendste Zeit, um den See zu erleben.

Andere staunen lieber über die Schmelzwassermengen, die über den Lechfall aus den Allgäuer Alpen kommen und den Forggensee endlich wieder zum See machen. Dann ist die Radrunde besonders schön. Die 30 Kilometer mit einem Fahrrad rund um den See vergehen wie im Flug.

Ständig schau ich auf die Berge, oben immer noch super weiß und ringsum grüne Wiesen. Ist halt doch eine besondere Zeit, Winter und Frühling in einem.

Ihr Hausmeister Benni

Ehrlich hin und hergerissen

Freitag, 19. Februar 2010

…Das bin ich jedes Mal, wenn sich das Wetter rund um unser Haus so zeigt, wie die letzten Tage. Natürlich freue ich mich mit unseren Gästen, die begeistert vom Schneeschuhwander Schneeschuwandern im Schwangauoder der Pferdschlittenfahrt zurückkommen.

Peter S. aus Stuttgart kam gestern zu mir und berichtete von der sportlich-rasanten Abfahrt vom Tegelberg.  Allein die Höhendifferenz von 900 Metern, eine hervorragende Pistenpräparierung am Tegelberg und die gesamte Streckenführung seien hier vor der Hoteltüre einfach genial.

Doch eigentlich hätte ich ihn ja lieber mit den Fischkreationen zum Start der „Fastenzeit” verwöhnt. Denn mit dem Aschermittwoch beginnt im christlich geprägten Allgäu ja noch die klassische Zeit des Verzichtens. Sie reicht bis Ostern und zeigt sich im Rübezahl bestimmt nicht als Verzicht sondern flexibel und kreativ. Ich nehme sie zum Anlass ausgesuchten heimischen und internationalen Fisch leicht zu präsentieren.

Elementare regionale Küche kommt in dieser Zeit ebenfalls groß raus. Fast vergessene Gerichte versuche ich ehrlich und doch unserem heutigen Gaumen gerecht anzupassen. Unserem Team fällt es teilweise nicht leicht, Lunchpakete für die Tagesausflüge vorzubereiten, anstatt mit schlichten und klassisch hervorragenden Gerichten zu überraschen. Trotzdem tun es alle mit viel Liebe zum Detail.

Verdenken kann ich es unseren Gästen allerdings nicht – sie haben jetzt täglich die Qual der Wahl zwischen einem romantischen Spaziergang um den verschneiten Schwansee und den super sonnigen Panoramawinterwegen.


Ein Trost bleibt – frische Luft, Bewegung und neue Erlebnisse machen hungrig und die Abendkarte geht jeden Tag anders darauf ein.

Zwischen Gunglhos und Bleckenau

Samstag, 13. Februar 2010

Schon erstaunlich, wie angenehm ruhig es hier ist. Dabei liegen zwischen dem Schwangauer Gunglhos und meinem Arbeitsplatz nur zwei Kilometer.

Gestern war wieder einer dieser Abende, ein herausragendes Ereignis im faschingsverrückten Schwangau. Ich mittendrin. Hat natürlich lange gedauert, die Sketche, Stücke und Aufführungen waren ziemlich abgefahren. Umso angenehmer ist es jetzt hier. Eine Oase der Ruhe – ich liebe es, morgens ganz zeitig das Frühstücksbuffet für unsere Gäste vorzubereiten.

Die Vitalecke hat heute richtig schöne Cranberry´s bekommen und der Prosecco fürs späte Frühstück steht im Sektkühler bereit. Denn „meine Gäste“ im Rübezahl lieben eher die Ruhe, als Fasching, Karneval und Co.

Schloss Neuschwanstein

Dafür ist es hier momentan wie geschaffen. Der frisch gefallene Schnee dämpft alle Geräusche. Abends leuchten die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau zu uns herüber. Eine Zauberwelt, meinte das nette Ehepaar von Tisch neun.

Sie schwören ja auf die abendliche Flutlichtloipe am Fuß des Tegelberg.Tegelberg Ich an ihrer Stelle würde mich lieber im Pferdeschlitten warm eingepackt nach Hohenschwangau kutschieren lassen. Oder die super Rodelstrecke von der Bleckenau genießen. Bis einschließlich Aschermittwoch kann man sich mit dem Bus hinauffahren lassen. Dann beim Rodelverleih eine fahrbare Unterlage geschnappt und schon geht’s in Richtung Tal zurück.

Ach und bevor ich es vergesse: Gunglhos ist kein Ort sondern eine traditionelle Faschingsveranstaltung. Sie reicht bis in die Zeit des Flachsanbaus im Allgäu zurück. Wenn Sie´s genauer wissen wollen, fragen Sie mich – fragen Sie einfach nach der Monique vom Frühstücksservice.

Laaaaaange Nacht !

Freitag, 1. Januar 2010

- Puuh, bin noch ganz schön müde !

Es ist zu Ende gefeiert, die Partynacht der Nächte:  Silvester.

Hier im Rübezahl haben Gäste, Chefs und Mitarbeiter in einer (man kanns schon so sagen) ausgelassenen Atmosphäre miteinander gefeiert.

Tischdeko Silvester

Wir haben uns natürlich schon Wochen zuvor überlegt, wie man den Abend kulinarisch, dekorativ und unterhaltungstechnisch gestalten könnte. Wir Mädels an der Rezeption haben tagelang gebastelt, geklebt, und gefalten, bis und die Finger glühten.

Den ganzen Nachmittag über wurden Tische eingedeckt und Räume dekoriert, ganz passend zum Gala-Abend in den Farben Weiß, Türkis und Silber! Sehr chic.

Um 18 Uhr sind dann die ersten Gäste zum Aperitif und Amuse Gueule im Amuse GueuleWintergarten eingetroffen. Natürlich waren alle richtig hübsch herausgeputzt.  Unsere Zweimann-Unterhalter (besser gesagt: zwei hübsche Blondinen) haben zum Einstieg schon mal ein paar Liedchen angestimmt, um den Abend in Schwung zu bringen. Als alle vollzählig versammelt,und die kleinen Häppchen vernascht waren hieß es “Auf die Plätze, fertig, los!”.

dessert

Und dann gings los: Unser Küchenchef zauberte mit seinem Team ein gigantisches Menü. Nicht das ich Sie neidisch machen möchte, aber bei gerolltem Thunfisch mit Jakobsmuscheln, Topinamburschaum mit gebackenem Salbeiblatt oder dem Hauptgericht “Feines vom Kalb, mit Rotweinschalotten und Trüffelkartoffeln” muss man einfach ins schwärmen kommen. Na, hungrig geworden ?

Natürlich gab es zwischen den 5 Gängen auch mehrere Tanzpäuschen, wo der ein oder andere die flotte Sohle aufs Parkett gelegt hat.  Bis um Mitternacht wurde noch viel getanzt und gelacht. Dann hat sich die ganze Truppe mitSekt & Champagner auf die Terrasse begeben um das traumhafte Feuerwerk vor der wundervollen Bergkulisse und den Schlössern zu bestaunen.

Wer nach dem 5-Gänge-Menü noch etwas Apetitt hatte, oder beim tanzen schon wieder alles abtrainiert hatte, konnte sich anschließend beim Mitternachtsbüffet noch “den Rest” geben. Dort waren schon Austern und eine herzhafte Gulaschsuppe mit Brezeln und Brot parat gestellt.service team

Und so wurde noch viel weiter unterhalten, getanzt und gelacht. Bis 1 Uhr. Bis 2 Uhr. Bis 3 Uhr. Dann noch eben aufräumen und die Frühstückstische decken….   Jetzt aber nichts, wie in die Heia (zu Hochdeutsch: ab ins Bett)

Eure Lisi

Allgäu Urlaub ohne Kässpätzle…

Donnerstag, 26. März 2009

…ist wie das Hofbräuhaus ohne Bier.

Zubereitung meiner Lieblingskässpätzle

Mehl, Eier, Wasser, Salz zu einem geschmeidigen Teig schlagen. Wichtig solange schlagen bis er Blasen schlägt. Nun den Teig der nicht zu fest sein sollte ins siedende Wasser einhobeln(spezieller Spätzlehobel). Fertig !

Spätzle durchkochen lassen in ein Kochgeschirr je eine Schicht Spätzle dann eine Schicht geriebenen Allgäuer Bergkäs geben. Dann kurz in das vorgeheizte Ofenrohr schieben.   Beim Anrichten goldgelb gebratene Zwiebelwürfel  und Schnittlauch obenauf geben.

Dazu trinke ich am Liebsten ein allgäuer Hefeweizen. Prost !

Euer Erhard Thurm