Artikel-Schlagworte: „Feinschmecker“

Was überwiegt – Freude oder Verpflichtung ?

Dienstag, 8. März 2011

Erst mal der Reihe nach…

feinschmecker

Den DER FEINSCHMECKER kennen alle, die sich mit Genuss, Essen und Wein auseinandersetzen. Das Magazin über sich selbst: Monat für Monat informiert DER FEINSCHMECKER seine anspruchsvollen Leser sachkundig und amüsant über attraktive Reiseziele, über neue Trends in der Gastronomie, Hotellerie und im Weinbau ebenso wie über regionale Spezialitäten bester Qualität. Nach eigenen Angaben ist die Redaktion in ihrem Urteil unabhängig und hat ein klares Ziel: Die Redaktion und ihre Autoren betreiben weltweit die Recherchen vor Ort – unbestechlich und immer genussorientiert.

Die Mail, die wir von dieser Redaktion jetzt bekommen haben, informiert uns folgendermaßen: „Am 16. März 2011 wird die April-Ausgabe des Magazins DER FEINSCHMECKER mit dem Taschenbuch „DIE BESTEN LANDHOTELS IN DEUTSCHLAND 2011″erscheinen.  Dieser Guide wurde zum “Who-is-Who” der Landhotels in Deutschland und ist der unentbehrliche Ratgeber für alle Feinschmecker! Wir freuen uns, Sie heute darüber informieren zu können, dass Ihr Haus in den Kreis der Top-Adressen aufgenommen wurde. Dadurch wird über 130.000-mal in DER FEINSCHMECKER-GESAMTAUFLAGE auf die herausragende Fachkompetenz Ihres Hauses hingewiesen.”

essen15Glauben Sie mir, die Freude in unserer Küchenbrigade und im ganzen Haus war riesig. Meine Reaktion ist verhaltener. Das liegt daran, dass ich mit meinem Team der Erwartungshaltung unserer Gäste nicht nur gerecht werden möchte. Unsere Kreativität und Professionalität soll Tag für Tag so hoch sein, dass wir positiv überraschen und damit überzeugen. Die Hardware, von der Küche bis zum Front-Cooking, ist inzwischen nach dem Umbau ein idealer Arbeits- und Präsentationsplatz.

Die Weinauswahl, die wir durch fachliche Beratung bekommen haben, passt ebenfalls hervorragend. Nur deutsche und italienische familiengeführte Qualitätsweingüter – besser könnte die Philosophie unserer Küche nicht unterstützt werden. Und damit zurück zu meiner eingangs gestellten Frage – ja es liegt sehr viel Verantwortung und auch Verpflichtung in der Auszeichnung des Feinschmecker – und genau die ist zusätzlicher Ansporn für mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Herzlichst
Ihr Rübezahl-Küchenchef

Wir haben erneut zu danken

Sonntag, 26. Dezember 2010

Die lokale Presse war heute bei uns zu Besuch und hat sich einen Überblick über die neuen, „inneren Werte” des neuen Rübezahl verschafft.

Die sportliche Bauzeit von zehn Wochen hat die beiden Redakteure dann doch einigermaßen beeindruckt.

tripadvisorAuch die am Rande erwähnten Rankings in diversen Hotelplattformen. Es war mir fast peinlich, dass so viel Aufhebens über etwas gemacht wurde, was wir allein unseren Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken haben. Natürlich haben sich mein Mann und ich über die wieder gestiegene Kundenzufriedenheit auf HolidayCheck ( von 94 auf 96 %) gefreut. Auch die Auszeichnung bei TripAdvisor, die nach eigenen Aussagen die weltweit größte Reise-Website betreiben, freut uns. Dort sind wir momentan als best- serviciertes Haus in Schwangau gelistet.

Ja und last, but not least die Urkunde des Feinschmecker, der uns auch 2011 weiter als „empfehlenswert” darstellt. Dabei konnte ich die drei Urkunden nur lose zeigen – zum Einrahmen hat es vor lauter Baustress nicht mehr gereicht. Und erst jetzt im Gespräch wird mir selbst bewusst, dass alle drei Urkunden noch vor dem Relaunch kamen – wie werden unsere Gäste wohl reagieren, sobald sie die neue Königsloge, den Spiegelsaal oder eine der Mastersuiten gesehen haben?

Ich bin so gespannt und habe mich wohl noch nie so sehr auf die Weihnachtsfeiertage gefreut – wir wollen doch ein echtes und umfassendes Feedback unserer Gäste erfahren. Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal ein ganz besonderer Dank an unsere Gäste, die unsere Arbeit offensichtlich so wertschätzen und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben die letzten Wochen alles gegeben und stehen jetzt wieder strahlend und erwartungsfroh zur Stelle.

Ganz einfach danke
Ihre Giselle Thurm

Streng geheim und heiß begehrt

Freitag, 20. August 2010

pilzEs ist Pilz-Zeit! Wohl dem, der gerade jetzt zur Steinpilz-Hochzeit die streng geheimen Fundorte des geschätzten und aromatischen Speisepilzes kennt. Darüber mache ich mir, ehrlich gestanden, keine Sorgen. Denn unser langjähriger Pilzfreund und -Kenner Peter kennt die Wälder rund um Schwangau wie seine Westentasche.

Gestern brachte er nach dreistündiger Suche eine so große Ausbeute mit, dass wir ihn auf die Abendkarte setzen konnten.

Sein Aroma, das von den Gerüchen des Waldes durchdrungen ist, verzückt Feinschmecker geradezu – auch unseren Chef! Es tut gut, wenn der eigene Chef in die Küche kommt und einen Nachschlag von der Steinpilzrahmsuppe an Blätterteig-Croutons möchte, oder?

Aber ganz im Ernst, Peter beliefert uns seit Jahr und Tag zuverlässig in Qualität, Frische und sicherer Bestimmung der heimischen Pilze. Dabei achtet er streng darauf, nie zu viel von einem Standort zu nehmen, damit immer genügend Pilze nachwachsen können. Er erklärt auch jedes Mal unseren Gästen wieder lachend, warum der Steinpilz Steinpilz heißt.

Nein, er wachse nicht auf Steinen, wie der Name vielleicht suggerieren mag. Steinpilze haben ein härteres Fleisch als andere Pilze und werden nicht weich, wenn man sie zubereitet. Man kann sie problemlos schmoren, braten, trocknen oder zu Risotto verarbeiten. Übrigens wachsen sie vorzugsweise in der Nähe von bestimmten Bäumen – sie sind sogenannte Mykorrhiza-Pilze von bestimmten Bäumen, das heißt, sie leben in Partnerschaften mit ihnen. Das machen auch die Namen der Steinpilze deutlich. Denn es gibt nicht nur den einen Steinpilz, sondern verschiedene Arten, wie den Fichtensteinpilz, den Kiefernsteinpilz oder den Eichensteinsteinpilz, auch Sommersteinpilz genannt.

Wir behandeln sie sorgfältiger als die sprichwörtlichen rohen Eier. Sie sollten nicht gewaschen werden, deshalb putzen wir sie mit einem Pinsel sorgfältig ab, befreien sie von Resten des Allgäuer Waldbodens, Fichten- und Tannennadeln. Dann tupfen wir sie vorsichtig mit Küchenpapier ab, bevor wir sie in Rahm anrichten, gebraten mir Rührei servieren, oder als Bett für ein zartes Kalbsschnitzel dekorieren.

In diesem Sinne guten Appetit an alle Pilzliebhaber.