Artikel-Schlagworte: „Hotel Rübezahl“

Unsere Stammgäste haben das Wort

Donnerstag, 17. Februar 2011

Unsere Stammgäste, Familie  Delasauce berichten:

Nur Positives ist fast nicht glaubhaft  – So sind wir heute wohl alle gepolt. Wenn es nichts zu kritisieren, meckern oder zu verbessern gibt, sind wir schon skeptisch, kritisch, ob etwas getürkt sein könnte.

Gerade deshalb stehen hier unsere Erfahrungen. Denn wir haben Anfang Februar fünf Tage als eingeladene Gäste im Rübezahl genossen, um uns zu überzeugen, was aus unseren Vorschlägen zum Umbau wurde. Kurz zurück. 2009 hat Familie Thurm online Gäste aufgefordert, an der Planung zum neuen Rübezahl mitzuwirken. Wir haben uns ehrlich Gedanken gemacht und Mühe gegeben. 20 Jahre Rübezahl-Erfahrung und, beruflich bedingt, gute Einblicke in die weltweite Hotellerie flossen in unsere Vorschläge ein:

* Verschiedene Stilrichtungen zu kombinieren
* Mit viel und passendem Licht zu arbeiten
* Auf Details Wert zu legen
* und vor allem das organische Wachstum des Hauses nicht mit einer komplett durchgestylten Innenausstattung zu vernichten.

Das ist sehr gut gelungen.

Viel wohnliche Atmosphäre, Zimmer und Suiten, die intelligent geschnitten und eingerichtet sind. Nicht zu groß, sondern eben geschickt gemacht. Was wir noch nie gesehen haben: ein Waschbecken, ja mit einer kleinen Erhebung in der Mitte – damit das Wasser nicht spritzt. Lauter Details eben, die zeigen, hier hat man sich ganz fundiert Gedanken gemacht. Passend im Stil der Schlösser und doch zeitgemäß anders.

Die Zirbelstube ist geblieben, welche Freude. Wer weiter im ländlichen Stil übernachten will, wählt das Landhaus, wer´s stylisch will, bucht im Haupthaus. Die Verschiedenheit, die harmonisch ineinander übergeht, macht für uns den Reiz aus. Einfach eine gute Atmosphäre. Nicht die perfekten Marmorböden wirken, sondern die Menschen. Hier machen alle einen guten Job, aufmerksam und kreativ. Küchenchef Daniel Huber hat uns mit seiner kreativen Küche überzeugt, besonders mit seinem selbstgebackenen Brot und den köstlichen Suppen.

Wir sind länger geblieben, haben zwei Tage dazu gebucht. Wetter und Haus waren es einfach wert.

Die Abreise war fröhlich gestimmt, weil wir wissen, wir wurden als Gäste ernst genommen. Unsere Vorschläge flossen in die Bauplanung mit ein und dem Rübezahl hat der Umbau eines gebracht: ein schönes Haus hat einen unverwechselbaren Stil erhalten und wächst weiter.

Herzlichen Dank von unserer Seite und viel Erfolg wünschen
Horst und Marita Delasauce

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Eröffnungsfeier Teil II

Freitag, 4. Februar 2011

Wie versprochen – heute kommt eine kleine Bildauswahl von über 500 Motiven, die Freunde für uns am Eröffnungstag „geschossen” haben. Es war nicht anders zu erwarten, bei der Durchsicht der Motive blieb ich immer wieder hängen, erinnerte mich an die unzähligen herzlichen Glückwünsche, freute mich über unerwartete Begegnungen, staunte über die Vielfalt der Perspektiven und konnte endlich das tun, was ich am Eröffnungstag vor lauter Nervosität völlig vergessen habe – genießen. Ggenießen so viel Zuspruch, so viel Aufmerksamkeit, so viel Zustimmung und so viel Freude erleben zu dürfen.

Drinks zu Beginn: Rot, Blau und Grün präsentierte Barkeeper Josef „seine” neue Bar im Lounge-Bereich. Charmante Erklärungen, was die Farbe im Prosecco ausmacht, Hinweis auf die Weinverkostung unseres italienischen Weingute – Josef war ganz in seinem Element.

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 Gratulations: Wir haben schriftlich eingeladen und viele, sehr viele haben uns die Ehre gegeben. Schwangaus Erster Bürgermeister Reinhold Sontheimer, sein Füssener Kollege Paul Jacob, Gemeinderatsmitglieder, Kooperationspartner, Nachbarn, Freunde, Bekannte – alle waren, augenscheinlich gerne, hier.

 

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Süßer Abschluss: Dafür sorgte unser Architektenteam um Otto Blender, nach sportlichen 60 (!) Bautagen. Seine Schlüsselübergabe an uns wiegt kalorienschwer und war ein echter Hingucker.
Augenschmaus: Blattgold auf hauchdünnem Laugenbaguette mit Frischkäse, gerollte Kavierhäppchen und überbackene Austern - Daniel Huber, unser Küchenchef, hat einen kulinarischen Spagat elegant geschafft – der Wechsel zwischen internationalen Köstlichkeiten und einer zartschmelzenden Kalbskeule – perfekt inszeniert, vorgelegt und hinreißend begehrt….

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Ohrenschmaus: Kokette Stimme, dichterisches Talent und der Mut, bauliche Missgeschicke witzig, frech und gekonnt zu vertonen – Beautiful Desaster mit Tamara.
Frivole Stimmung im Bademantel – 2000 Jahre Badekultur kurzweilig, witzig und kess zu präsentieren fiel Cäsar, alias Tenor Christoph Rösel und Pianistin Dr. Ingrid Czaika spielerisch leicht – ins Schwitzen gerieten nur die begeisterten Zuhörer in unserer Therme Romana.

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Leichte Salonmusik, in der Königsloge vorgetragen, machte mir mit meinen Freunden von „Ton-in-Ton”,  unsere musikalische Begleitung von Masako Sakai, Hans-Peter Matiak, Wolfi Hössle, Oliver Radke, die Sängerin Isabelle und die Trompetter Luc und Oscar sehr viel Freude und die Aufregung war wie weggeblasen.

Was haben ein Logopäde, ein Maschinenbautechniker, ein Maschinenschlosser, ein Zimmerer, ein Konstrukteur und ein Qualitätsmanager gemeinsam? Sie lieben alle Musik, singen was das Zeug hält – ganz ohne Instrumente - die Weizenguys sorgten für Riesenstimmung.

Gute Geister: Sie strahlten um die Wette, waren überall mit wachem Blick, Engagement und einer Hingabe, die bewundernswert war – unser Serviceteam Ricardo, Maggie, Florian, Karina, Monique und Sarah

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Gute Unterhaltung: >Eine wohlig-warme, freundliche und natürliche Atmosphäre herrscht hier<, meinte eine Besucherin. Offensichtlich haben sich alle bestens unterhalten, sich im Haus umgesehen und waren gerne hier.

Gutes Gefühl: Das hatten wir vier spätestens als die Veranstaltung ins Laufen kam, Gäste das Haus füllten, überall Stimmengewirr herrschte, Musik erklang…..

Wir danken allen von Herzen, die dazu beigetragen haben.
Ihre Familie Thurm

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Tee oder Kaffee?

Sonntag, 30. Januar 2011

An dieser Frage scheiden sich oft die Geister.  Nicht beim Barister-Seminar, diese Woche in unserem Haus.  Nicht die Bohne langweilig war das Seminar von Frau Bosch, der Expertin unseres Kaffeelieferanten Seeberger.

Höchstes Qualitätsbewusstsein und die Leidenschaft für eine gute Tasse Kaffee – mit diesen Prämissen arbeitet Seeberger bereits seit der Einrichtung der Kaffeerösterei im Jahre 1882 und ist damit eines der ältesten Unternehmen für Kaffeespezialitäten in Deutschland. Also unser richtiger Partner für Kaffee, Espresso, Cappuccino, Latte macchiato und Co. Schnell wussten wir Kollegen aus dem Service, was der Sommelier für den Wein ist, ist der Barista für den Espresso. Mit Frau Bosch und ihrem exzellenten Fachwissen tauchten wir im Nu ab in die Welt des heißgeliebten und zelebrierten Heißgetränks

Zuerst war Theorie. Verständnis schaffen für Anbau, Röstverfahren, Verpacken und Aufbewahren, Kaffeekultur, die Geschichte der Kaffeebohne, sowie die Bedeutung des Kaffees in der heutigen Gesellschaft.
Dann wurde es ernst, besser ziemlich lustig, den perfekten Espresso zu zelebrieren. Das richtige Milchaufschäumen als tatsächliche Kunstwerke zu begreifen und die Technik für DEN Kaffee schlechthin zu erlernen, ließ uns die Schweißperlen des Ehrgeizes auf die Stirn treten. Ganz entspannt wollten wir zum Schluss die unterschiedlichen Kaffeesorten via Verkostung erkennen – na ja, mit wechselndem Erfolg.

Spannend, anstrengend und lehrreich das Fazit – und überaus wichtig für unser Fortkommen an Theke und im Service! Mit wie viel Liebe zum Detail man doch arbeitet, wenn man die Leidenschaft zum Produkt entwickelt, sich auskennt und aus eigener Erfahrung sprechen kann. Endlich weiß bei uns auch wirklich jeder, dass die Ursprungsregion Kaffa in Äthiopien der Namensgeber des heiß geliebten Koffeingetränks ist. Von da aus startete der Muntermacher seinen Siegeszug über den Vorderen Orient bis nach Europa. Das erste Kaffeehaus eröffnete 1645 in Venedig.

Auch noch ganz nett: Kennt jemand die fünf M des Barista?
M wie la miscela – Die Mischung
M wie la macinatura – Das Mahlen
M wie la macchina espresso – Die Espressomaschine
M wie la mano maestra – Die Meisterhand
M wie la magia – Die Magie

Ihr  Barkeeper (und Kaffespezialist !)  Josef

Aller Anfang ist schwer

Donnerstag, 6. Januar 2011

Year One – Aller Anfang ist schwer ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahre 2009. Regie führte Harold Ramis, der auch das Drehbuch schrieb und die Rolle des „Adam” besetzt.

Aller Anfang ist schwer – omne principium difficile – ist vor allem ein ursprünglich aus dem Lateinischen übersetztes Sprichwort.

Seine eigentliche Bedeutung habe ich erst die letzten Wochen so ganz und hautnah begriffen: Wenn das Sprichwort sagt: Aller Anfang ist schwer – so will es damit aufmuntern und über die Klippen hinweghelfen. Es will trösten, später ist es dann nicht mehr so schlimm; dann läuft das einmal Begonnene leicht und glatt zu Ende. Das Sprichwort handelt also eigentlich gar nicht vom Anfang, sondern vom Anfangen: von jenen berühmten schweren Augenblicken, in denen ein Werk begonnen wird.

74 Bautage und 19 Tage Betriebszeit später wäre es schlichtweg falsch, zu sagen, es lief von Null auf Hundert alles sofort glatt und super. Diese sportliche Bauphase, in denen das Haupthaus entkernt, das Landhaus renoviert und Beide technisch völlig neu ausgestattet wurden, hat natürlich auch technische Startschwierigkeiten verursacht. Inzwischen können wir darüber lächeln, uns freuen, dass von allen Seiten die nötige technische Unterstützung, schnelle Hilfe und ab und an konstruktive Kritik kam.

Verständnisvolle Gäste nahmen den nachmittäglichen „Feueralarm” in der Solegrotte gelassen. Ein Rauchmelder war zu dicht an der Eingangstür der mit Salzsteinen ausgekleideten Grotte platziert. Die Swarovski-Steine funkelten beim ersten Candle-Light-Dinner zu grell. Die Lichtanlage musste kurzfristig noch mal nachgeregelt werden.  

>Wir haben geschwitzt, gezittert und improvisiert< , sagte Christiane von der Rezeption.  Ja das stimmt wohl. Sie half mir, im maximalen Stress, kurz vor den Weihnachtstagen die Handwerker mit Engelszungen zu motivieren – und siehe da: alle haben ihre maximale Leistung gegeben, sich eingebracht und dazu beigetragen, dass wir über Weihnachten und Silvester einen fast reibungslosen Hotelbetrieb hatten. Schöne, unvergesslich romantische Tage für unsere Gäste – das war das Ziel. Dabei haben wir aktiv zugehört – denn nur dann kann man lernen – hier und da nacharbeiten, optimieren, verbessern. Danke an Sie alle – Sie haben die kleinen technischen Pannen mit einem langen Geduldsfaden gelassen genommen.

Jetzt läuft das Begonnene technisch reibungslos, die Arbeitsabläufe haben sich eingespielt und ganz wichtig: nun bleibt auch die Zeit für alle guten Geister des Hauses, selbst mal durchzuatmen, ein paar Tage im Wechsel frei zu nehmen oder sich unter die wohltuenden Hände unserer Physiotherapeuten zu begeben. Eine Runde im neuen Außenpool selbst zu erleben. Sich die Zeit nehmen und das Panorama aus der Orangerie heraus wahrzunehmen.

Ihre Giselle Thurm

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Zwischen Gunglhos und Bleckenau

Samstag, 13. Februar 2010

Schon erstaunlich, wie angenehm ruhig es hier ist. Dabei liegen zwischen dem Schwangauer Gunglhos und meinem Arbeitsplatz nur zwei Kilometer.

Gestern war wieder einer dieser Abende, ein herausragendes Ereignis im faschingsverrückten Schwangau. Ich mittendrin. Hat natürlich lange gedauert, die Sketche, Stücke und Aufführungen waren ziemlich abgefahren. Umso angenehmer ist es jetzt hier. Eine Oase der Ruhe – ich liebe es, morgens ganz zeitig das Frühstücksbuffet für unsere Gäste vorzubereiten.

Die Vitalecke hat heute richtig schöne Cranberry´s bekommen und der Prosecco fürs späte Frühstück steht im Sektkühler bereit. Denn „meine Gäste“ im Rübezahl lieben eher die Ruhe, als Fasching, Karneval und Co.

Schloss Neuschwanstein

Dafür ist es hier momentan wie geschaffen. Der frisch gefallene Schnee dämpft alle Geräusche. Abends leuchten die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau zu uns herüber. Eine Zauberwelt, meinte das nette Ehepaar von Tisch neun.

Sie schwören ja auf die abendliche Flutlichtloipe am Fuß des Tegelberg.Tegelberg Ich an ihrer Stelle würde mich lieber im Pferdeschlitten warm eingepackt nach Hohenschwangau kutschieren lassen. Oder die super Rodelstrecke von der Bleckenau genießen. Bis einschließlich Aschermittwoch kann man sich mit dem Bus hinauffahren lassen. Dann beim Rodelverleih eine fahrbare Unterlage geschnappt und schon geht’s in Richtung Tal zurück.

Ach und bevor ich es vergesse: Gunglhos ist kein Ort sondern eine traditionelle Faschingsveranstaltung. Sie reicht bis in die Zeit des Flachsanbaus im Allgäu zurück. Wenn Sie´s genauer wissen wollen, fragen Sie mich – fragen Sie einfach nach der Monique vom Frühstücksservice.