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Ein ganz normaler Tag im Oktober

Freitag, 7. Oktober 2011

Was gibt es Herrlicheres als einen schönen, klaren Herbsttag mit seinem typisch erdigen Geruch, mild-wärmenden Sonnenstrahlen und einem Bergpanorama, dass man selbst als Einheimischer ins ehrfürchtige Staunen gerät?

An solchen Tagen wird einem bewusst, was für ein unbeschreibliches Glück es ist, in solch einer wunderschönen Landschaft leben zu dürfen. Klar, dass man sie nicht nur hinterm Schreibtisch verbringen will. Ein Grund mehr, mit Hausgästen Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen. Die freuen sich über Tipps und Insiderwissen und ich freue mich, selbst zwischendurch eine Auszeit vom Alltagsstress zu bekommen, in der Natur Kraft zu tanken für die nächsten Herausforderungen. Und natürlich stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite und habe meinen Spaß daran, „meine Gäste” über so manchen Schleichweg zum Ziel zu führen.

Ich mag es, mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen. Es ist einfach faszinierend, was man alles entdeckt. Und es kommt nicht darauf an, immer große Touren zu planen. Deshalb war ich mit zwei Ehepaaren am Schwansee unterwegs. Der wunderschöne See mit seinem märchenhaft-verwunschenen Flair und seinem tiefgrünen Wasser weckte natürlich ganz besonders die Begeisterung meiner Begleiter. Auch mich berührt seine Schönheit jedes Mal wieder – umgeben von Wald, Schilfgürteln, Streuwiesen und Mooren liegt er still und unergründlich im ehemaligen Schlosspark von Schloss Hohenschwangau.

Apropos Hohenschwangau: Wir beschlossen, durch den Wald zum Schloss hinauf zu wandern. Glücklicherweise hatte ich meinen Gästen geraten, festes Schuhwerk anzuziehen und Wanderstöcke mitzunehmen – denn man weiß ja nie. Ein Spaziergang um den See kann schnell zur Wandertour werden, wenn ich merke, dass meine Mitwanderer Spaß daran haben. Hinauf ging es also bis zur Weggabelung, an der es heißt: Zum Schloss 20 Minuten. Schnurstracks wollten meine Begleiter stramm voran schreiten, aber ich winkte sie zurück. Wir nahmen einen kleinen unscheinbaren Weg durch den Wald Richtung Berzenkopf. Denn hier ist es ruhiger als auf dem Hauptweg zum Schloss. Und tatsächlich: bei unserem gemütlichen Aufstieg begegnete uns fast niemand, der Blick auf den Forggense war beeindruckend in der klaren, trockenen Herbstluft. Zwei kleine Salamander huschten durch die raschelnden Blätter über den Weg. Ein scheues Eichhörnchen kletterte schnell auf seinen Baum, als es uns entdeckte.

Am Abend blieb das gute Gefühl, einen wunderschönen Tag optimal genutzt zu haben. Es muss ja nicht immer die Mammut-Tour mit hohen Zielen sein. Wenn ich nicht das Glück hätte, hier im Ostallgäu zu leben, ich würde wohl jetzt im Herbst keine Gelegenheit für einen Wochenendausflug auslassen. Deshalb haben wir ein eigenes Last-Minute-Paket geschnürt. Sozusagen für spontane, schöne Herbsttage. Noch genau die richtige Gelegenheit Wärme zu tanken, bevor es richtig kalt wird.

Herzlichst,
Ihr Erhard Thurm

Endlich Frühling !

Samstag, 28. März 2009

alpsee100

Heute am 28.März 2009 blinzelte die Sonne richtig frech in mein Schlafzimmer-Fenster und ich hatte urplötzlich das Gefühl, heute wird es Frühling und nichts hielt mich mehr in den Federn. Die Morgenwäsche und das Frühstück wurden in Windes-Eile verrichtet, denn im Hausflur warteten schon meine Nordic Walking-Stöcke.

Die Tour führte mich nach Trauchgau durch den Ort und dann entlang einem landschaftlich, wunderschönen Weg, immer mit Blick auf die Berge und ständig von der Sonne begleitet. Die Felder lagen zwar noch unter ihrem weißen Winterkleid, aber die Sonne bemühte sich sehr, um das eine oder andere Fleckchen grün zu bekommen und da blitzelten dann auch schon die erste Schneeglöckchen heraus.

In dieser aufwachenden Natur fühlte ich mich richtig wohl und jeder Schritt motivierte mich ganz besonders die Nordic Walking Technik präzise auszuführen, denn die Landschaft zu geniessen und dabei den Körper zu trainieren, kann man sehr gut mit Nordic Walking. Nach 60 Minuten war ich wieder Zuhause und der Tag bekam ein anderes Gesicht, weil ich mich rundum gut  fühlte und die anschließende Tasse Kaffee schmeckte traumhaft.

Meine Empfehlung:

“Wer rastet der rostet”, deshalb raus in die Natur und Sie werden nichts mehr von der Frühjahrs-Müdigkeit spüren. Ihr Körper fühlt sich wirklich wohl, wenn er frische Luft atmen kann und sich vor allen Dingen bewegen darf. Zwei Mal in der Woche ca  50 – 60 Minuten Laufen, hält Sie fit und stärkt  – Körper – Geist und Seele.

Ihre Wellness-Trainerin Rosi vom Rübezahl