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Es wird Frühling!

Mittwoch, 13. April 2011

Ein traumhaft schönes Frühlingswochenende, mit schon sommerlichen Temperaturen, (so warm war es im April seit 1879 nicht mehr) liegt hinter uns.

Ich hatte das Glück, den Sonntag frei zu haben und konnte meiner Lieblingsbeschäftigung – dem Wandern – nachgehen. Um den Wanderern unter unseren lieben Gästen noch bessere Auskünfte geben zu können, habe ich eine für mich neue Tour auf den Tegelberg ausgekundschaftet, von der ich schon des Öfteren gehört hatte, den Gratweg auf den Tegelberg.

Von der Talstation der Tegelbergbahn führt mich der Weg rechts Richtung Schloss Neuschwanstein, vorbei an der Reith-Alpe und weiter zur Gipsmühle. Kurz danach beginnt der Aufstieg durch die wild tosende Pöllatschlucht. Ein mächtiger Wasserfall ist vor mir zu sehen und darüber spannt sich der Bogen der Marienbrücke. Diese Brücke ist mein nächstes Ziel. Dort genießen schon mehrere Urlauber den Ausblick auf das vom Märchenkönig Ludwig erbaute Schloss Neuschwanstein.

Kurz nach der Brücke beginnt der Gratweg Richtung Tegelberg. Er führt mich durch schöne Buchenwälder. Fast niemand ist mehr zu sehen, ich genieße die Stille, höre das Zwitschern der Vögel, bewundere die ersten Blumen wie Aurikel, Sultanelle und sogar der erste Enzian blüht bereits. Dieses Jahr beginnt der Frühling schon sehr früh hier im Allgäu, der Schnee hat sich schon in die höheren Lagen zurück gezogen.

Der Weg führt mich immer weiter an der Südseite des Tegelbergs entlang, die Ausblicke sind einfach grandios. Das dunkle Blau des Alpsees und des Schwanensees stehen im Kontrast zum hellen Türkis des Lechs, der sich an Füssen vorbei windet. Das Schloss Neuschwanstein mit seinem hellen „Schwangauer Marmor” erscheint mit jedem zurück gelegten Höhenmeter in einer anderen Perspektive. Selbst der Eingangsbereich mit den wartenden Gästen ist von hier oben bestens einsehbar. Mit einem Fernglas ließen sich noch weitere Details erkennen.

Das letzte Drittel des Weges verläuft an der Nordseite des Tegelbergs, durch Fichtenwälder – einige kleine Schneefelder müssen im Moment noch überquert werden. Und schon stehe ich vor dem letzten steilen Anstieg. 15 Minuten später bin ich am Tegelberghaus, dem ehemaligen Jagdhaus König Ludwigs angelangt. An schönen Tagen kann man den Gleitschirm- und Drachenfliegern zusehen. Wie wäre es mal mit einem Tandemflug? Gleiten Sie wie ein Vogel über das Märchenschloss und die vielen Seen. Welch ein Erlebnis!

Nach einer kurzen Rast sollten Sie die Mühe nicht scheuen, die nächsten 15 Minuten Richtung Branderschrofen bis zu der Holzbank weiterzugehen, denn dann werden Sie noch belohnt mit einem fantastischen Ausblick zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands und den umliegenden Ammergauer Bergen. Wer möchte, geht nun noch weiter zum Branderschrofen – aber Vorsicht, der Gipfelanstieg sollte nicht unterschätzt werden.

Nun können Sie entweder über den Schutzengelweg wieder ins Tal absteigen oder Sie fahren mit der Tegelbergbahn als Königscard-Inhaber kostenlos ins Tal zurück. Die Tour kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge gelaufen werden – so hat man beim Abstieg immer die fantastischen Ausblicke vor sich.

Und anschließend zurück ins Hotel, einen Kaffee auf dem Panoramadeck – oder schon bald auf unserer neuen Terrasse – genießen und die Tour mit Blick auf den Tegelberg und Schloss Neuschwanstein nochmals in Gedanken Revue passieren lassen, anschließend noch einen Saunagang zur Lockerung der Muskeln und abends ein leckeres Abendessen in schönem Ambiente. So kann ein Urlaubstag im Hotel Rübezahl aussehen.

Ich wünsche Ihnen schöne Urlaubstage hier im Hotel Rübezahl und halte gerne weitere Wandertipps für Sie bereit.

Ihre Brigitte von der Rezeption

Pöllat und Partnach – jetzt tosen sie wieder

Dienstag, 29. März 2011

Jedes Frühjahr dieselbe Szenerie: Schneeschmelze in den Bergen haben tosende Wassermassen am Lechfall und in der Pöllatschlucht, fast vor unserer Haustüre zur Folge. Und jedes Jahr ist es wieder faszinierend, diese Urgewalt zu beobachten. Auf dem gesicherten Steig das Rauschen, Tosen und Gischten zu hören und zu sehen erdet und verbindet mit der Natur, mit der Region.

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Ein Schauspiel, das für uns als „KönigsCard_ler” nun noch mehr Naturbühnen dieser Art beschert. Es ist erstaunlich, wie sich der eigene Fokus durch die Partnerschaft mit den Ammergauer Alpen und den Tiroler Nachbarn in der Naturparkregion Reutte weitet. Was sich für uns im tagtäglichen Arbeitsumfeld sonst manchmal auf die unmittelbare Umgebung verengt, machen uns begeisterte Gäste mit ihren Erzählungen wieder deutlich – die KönigsCard verbindet wirklich Erlebnisse aus drei Regionen: Allgäu-Oberbayern und Tirol rücken so mit einer Wahnsinns Erlebnisvielfalt zusammen.

Es ist ja auch ein Katzensprung von der Pöllat vor der Schwangauer Haustüre hinüber zur Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen. Das gleiche gilt für die Bauernhofmuseen, die Burgruinen und allen voran ganz neu: für die Residenz in Kempten und das Schloss Schachen bei Garmisch. Im Radius von einer Autostunde sind die kostenlosen Erlebnisse mit der königlichen Karte auf über 180 angewachsen – in einem Jahr!

Wir sind inzwischen überzeugt, mit dieser Investition die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Resonanz unserer Gäste ist jedenfalls mehr als zufriedenstellend. Zumal die Card auch am An- und Anreisetag noch volle Gültigkeit behält. Ostern wäre ein guter Zeitpunkt, sie zu testen….

Ihr Erhard Thurm

Des Königs Geburtstag

Freitag, 13. August 2010

Erinnern Sie sich? Im Juli haben wir über die Königs-Gala berichtet. Sie ist eine von drei Veranstaltungen, die sich rund um den Geburtstag von Ludwig II. ranken.

img04555Warum man hier auch 165 Jahre nach seiner Geburt das Datum noch so hoch hält, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Der „Königswinkel” und seine Menschen haben seit jeher eine andere Beziehung zu den Wittelsbachern gehabt. König Ludwig II. war zwar ein scheuer Monarch, doch die Bevölkerung hat zu allen Zeiten fürs Schloss gearbeitet und viele spürten seine wohltätige Hand. Das wirkt bis heute.

Außerdem verschweigt hier auch niemand, dass das kühne Bauwerk über der Pöllatschlucht der touristische Magnet der Region ist. Kürzlich las ich eine Umfrage über die beliebtesten Regionen Deutschlands. Keine Frage, Neuschwanstein war auf den vordersten Rängen zu finden. Noch weit vor der Metropole München. Doch was macht die Faszination, die Strahlkraft aus? Ich glaube immer noch fest, dass wir uns alle über die Einzigartigkeit des Bauwerks, die extrem schöne Lage und den Mythos um das Leben und Sterben von Ludwig II. Gedanken machen. Er ist einfach einzigartig in einer heute sonst so austauschbaren Welt.

Deshalb bekommt er auch am 26.08., einen Tag nach seinem 165. Geburtstag, wieder ein besonderes Andenken. Das Schloss öffnet sich abends zur „Königlichen Abendmusik”. Der Erlös wird für die Kinderkrebshilfe Königswinkel gespendet. Dieser Abend ist kein Konzertabend im herkömmlichen Sinn – eher eine musikalische Schloss-Begehung. Zu Beginn heißt der „Schlossherr” und Schlossverwalter alle Gäste im oberen Hof Willkommen.

Bei Fackelschein ertönen Begrüßungsfanfaren. Anschließend werden im oberen Schlosshof die Besucher in Gruppen eingeteilt und durch ausgewählte Räume des Märchenschlosses geführt. Schlossführer geben historische Einblicke in das Leben von König Ludwig II. Musikalische Einlagen greifen die Atmosphäre der Räume auf und verstärken sie. Im Sängersaal treffen alle Besucher wieder zusammen. Dort genießen sie dann die etwa einstündige königliche Abendmusik. So berichtet die Tourist Information.

Janet Chvatal und Marc Gremm, beide aus dem Ludwig Musical bekannt, werden den musikalischen Part der Abendmusik leiten. Mit dabei sind der Tölzer Knabenchor, John Artur Westerdoll und „Die Alp-Hörner”. Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf bei der Tourist Information Schwangau. Preis: 36 €, ein Bustransfer ist eingerichtet.

Danach können Sie in aller Ruhe hier noch mit einem schönen Glas Champagner auf „unseren Kini” und seinen Geburtstag anstoßen. Ich finde diesen Anlasse einfach bezaubernd. Übrigens, was bezaubert Sie an Neuwschwanstein?

Ihre Giselle Thurm