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Coloman oder Neuschwanstein

Freitag, 2. September 2011

Die Frage stellt sich nicht wirklich - beide gehören untrennbar zu Schwangau.

Natürlich liegt mir geografisch Neuschwanstein noch näher – schließlich sehen wir aus fast allen Fenstern, von der Terrasse, vom Garten aus auf das Märchenschloss. Und trotzdem hat sich St. Coloman, die freistehende Wallfahrtskirche nördlich der Gemeinde, sehr tief ins Bewusstsein von uns Schwangauern eingeschlichen. Unzählige Kalenderbilder geben es vor der prächtigen Bergkulissen und den beiden Schlössern wieder.

Warum ich gerade heute darauf kommen? Vor wenigen Minuten kam die aktuellen Meldung der Kurverwaltung rein: dieses Jahr ist das Colomansfest am 09. Oktober. Ein farbenfroher Tag, der lebendiges Brauchtum und stimmungsvolle Festlichkeit miteinander verbindet. Die Wallfahrtskirche ist dann wieder Ziel des Pferdeumrittes. Er gehört scheinbar zu den bedeutendsten Brauchtumsfesten in Bayern.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Oktober wird es zu Ehren des Heiligen Coloman, dem Schutzheiligen der Tiere, begangen. Mehr als 200 Reiterinnen und Reiter, Kutschen und Gespanne, sind dabei. Vielleicht ja auch das Gaiwägelchen unserer Chefin. Mit ihm kutschieren wir sonst Gäste, die mit einer oder zwei Pferdestärken unterwegs sein wollen. Bevor der Festzug um 9.30 Uhr vom Rathaus, angeführt von der Schwangauer Musikkapelle, zum Festgottesdienest an der Wallfahrtskirche St. Coloman startet, ist schon viel Arbeit passiert. Bereits im Morgengrauen werden die Pferde herausgeputzt und geschmückt. Dann legen die ReiterInnen selbst ihr bestes Gewand an. Entsprechend bunt ist das Bild, das sich nach der Messe bei der feierlichen Pferdebenediktion mit anschließendem Ritt um die Kirche bietet.

Auch wenn´s kitschig klingt, so stellt man sich Bayern vor – Berge, Kirchen mit Zwiebelturm, dem Ludwig sein Schloss und die Allgäuer und Ammergauer Alpen im Hintergrund. Wenn man Heimat empfinden kann, dann an solchen Tagen.  Irgendwann lege ich mir auch noch ein gesticktes Mieder zu. So schön sind die Trachten der Schwangauer Frauen, und Männer natürlich, anzusehen. Übrigens jährt sich nächstes Jahr im Oktober die Gründung von St. Coloman – die 1.000 Jahrfeier wird am 14. Oktober 2012 mit dem Colomanritt feierlich begangen – bitte unbedingt vormerken!
Eure Lisi von der Rezeption

Colomansfest 10.10.2010

Sonntag, 10. Oktober 2010

Schwangau – 200 Pferde und ebenso viele Reiter in Tracht haben bei uns einen festen Termin im Jahreskalender - den zweiten Sonntag im Oktober.

Falls man von lebendigem Brauchtum sprechen will, hier trifft es den Kern der Sache. Ziel der rund 200 super herausgeputzten Pferde, Reiter und Gespanne ist die Colomankirche, die nördlich vom Ort auf freiem Feld steht. Sie ist auch oft Fotomotiv in Kombination mit Neuschwanstein.

Und Heute (10.10.10 !) war es wieder soweit, eine Menge Gäste dürfte das Fest der Pferde zu Ehren des Schutzheiligen Coloman besuchen, und nach dem kirchlichen Teil war auch Feierlaune angesagt, mit Marktbuden, Speisen und Getränken und bayerischer Blasmusik.

Übrigens kann man die Kirche St.Coloman auch im Rahmen einer Führung erleben. Das lohnt sich auch. Die Stuckaturen aus der Wessobrunner Schule sind ebenso sehenswert wie die Lage der Kirche. Führungstermine erhalten Sie bei uns.

Der ganze Stolz der Bauern

Donnerstag, 16. September 2010

Am Samstag ist es wieder soweit – wie jedes Jahr am 18.09. staunen viele zufällige Schlossbesucher in Hohenschwangau über die Ursprünglichkeit der Schlössergemeinde Schwangau.

vaca20Es ist Viehscheidtag. Der Tag, an dem die stolzen Bauern des Dorfes ihre „geälpten” Tiere in Empfang nehmen. Nach 100 Tagen Sommerfrische auf höher gelegenen Alpen, so heißen die Almen auf Allgäuerisch nämlich, kommen die Jungrinder wieder ins Tal. Diese Tradition ist wichtig – auch für uns. Es sieht nicht nur schön aus, wenn rund 200 Tiere mit sauberem Kopfschmuck und geputzten Glocken und Schellen durch die Straßen ziehen.

Sie sind natürliche Landschaftpfleger, Lebensmittelerzeuger und traditionserhaltend obendrein. Dafür danken wir an dieser Stelle allen Bauern des Ortes. Ohne sie wären die gepflegte Kulturlandschaft, die Sicherung der Hochlagen und die hervorragenden Rohmilcherzeugnisse nicht machbar.

Das sehen wir im Rübezahl als echten Wert an. Auch und vor allem unser Küchenchef weiß das zu schätzen. Seine Menükreationen leben von ehrlichen Lebensmitteln, wie der Milch, den Eiern, dem Joghurt, dem Käse aus der Region.

Das „Gold des Allgäus” erlebt man hier authentisch mit Berghüttenflair in der Zirbelstube, beginnt den Morgen am Frühstücksbuffet mit frischen Zutaten und staunt über die edle Zubereitung bei Kochkursen in der Hotelküche. Das wird künftig noch viel häufiger der Falls sein. Denn sobald der Um- und Erweiterungsbau steht, haben wir eine echte Showküche – für alle, die nicht nur gut essen, sondern auch selbst gern und raffiniert kochen möchten.

Doch momentan freuen wir uns auf den Samstag mit den gut genährten Tieren, ihrem natürlichen Kopfputz aus Zweigen und Alpenblumen und das vielstimmige Glocken- und Schellengeläut – ein wahres Erlebnis!

Um 12.30 Uhr ist es in Hohenschwangau so weit, dann ziehen Herden und Halter in den Schwanseepark ein. Kommen Sie doch einfach mit!

Ihre Giselle Thurm

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Gute Tourismuszahlen sind gut für meinen Arbeitsplatz

Samstag, 1. Mai 2010

Schwangau ist ein besonderer Platz für mich – Arbeiten und Leben, wo andere Urlaub machen – das ist echt so und kein Fake für mich !

Wenn man dann noch liest, dass auch im gesamten Ort Schwangau, nicht nur beim eigenen Arbeitgeber, die Übernachtungszahlen um fast sechs Prozent nach oben gehen, ist das ein gutes Gefühl. Besonders, anderswo stehen Entlassungen an. Deshalb hier und heute mein Statement für einen wundervollen Platz zum Leben und Geld verdienen.

Deshalb bin ich auch positiv neugierig, wie das mit dem Um- und Neubau bei uns wird (ab 3.Oktober 2010 !). Ist zwar sicher zusätzliche Arbeit, wenn in zwei Monaten bis zur Weihnachtssaison alles neu und Tip Top sein soll.

Jetzt kommt erst mal die schönste Zeit (für mich) – der Löwenzahn macht alles gelb und oben am Säuling blinkt der letzte Schnee in der Sonne. Einfach gut, hier zu sein.

Im Mai und Juni hat man hier gleich zwei Jahreszeiten auf einmal !

Ihre Karina vom Service

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Wie sagt man so schön….

Donnerstag, 26. März 2009

…eine Radtour die ist lustig, eine Radtour die ist schön !  

Vor allem in unserer schönen Gegend mit den super Fahrradwegen macht das „Rumgurken” richtig Spaß.bike10  Neulich bin ich die sogenannte „Bannwaldseerunde”  gefahren. Keine Angst, ist nicht so lang und auch nicht schwer.  Wir gehen mal vom Standpunkt Schwangau aus. Einfach Richtung Brunnen den gut beschilderten Radweg entlang fahren, über die Achbrücke, und dann immer auf dem Weg halten.  Da kann man richtig gut entspannen, weil du direkt durchs Naturschutzgebiet kurvst, und dir höchstens mal ein „Buldog”  (zu deutsch: Traktor)  entgegen kommt.  Wenn man bisschen aufpasst, kann man auch eine kleine Kapelle entdecken (Wurde im Sommer´08 gebaut). Sieht sehr schön aus.

Dann kommt man am Hegradsriedsee vorbei, kannst ja n kleines Päuschen machen (kommen nämlich noch ein Paar Steigungen) und die Ruhe geniessen.  Jetzt aber weiter. Durch Greith geht’s dann nach Berghof-Buching. (An der Kreuzung rechts).  In Bayerniederhofen, am schönen Maibaum rechts auf den Radweg abbiegen. Von da geht’s immer geradeaus nach Schwangau.

Evtl. noch ein Päuschen gefällig?
Probier doch mal „kneippen” (Liegt genau am Weg)!  Aber aufpassen, es kann etwas rutschig sein, nicht reinfallen.  (Das Wasser ist echt kalt, ich sprech aus eigener Erfahrung ;-)   )

So, ich glaub die Radtour ist soweit ganz einfach und macht auch viel Spaß.
Könnt es ja mal selbst ausprobieren!

Euere  Lisi (von der Rezeption)