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Aller Anfang ist schwer

Donnerstag, 6. Januar 2011

Year One – Aller Anfang ist schwer ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahre 2009. Regie führte Harold Ramis, der auch das Drehbuch schrieb und die Rolle des „Adam” besetzt.

Aller Anfang ist schwer – omne principium difficile – ist vor allem ein ursprünglich aus dem Lateinischen übersetztes Sprichwort.

Seine eigentliche Bedeutung habe ich erst die letzten Wochen so ganz und hautnah begriffen: Wenn das Sprichwort sagt: Aller Anfang ist schwer – so will es damit aufmuntern und über die Klippen hinweghelfen. Es will trösten, später ist es dann nicht mehr so schlimm; dann läuft das einmal Begonnene leicht und glatt zu Ende. Das Sprichwort handelt also eigentlich gar nicht vom Anfang, sondern vom Anfangen: von jenen berühmten schweren Augenblicken, in denen ein Werk begonnen wird.

74 Bautage und 19 Tage Betriebszeit später wäre es schlichtweg falsch, zu sagen, es lief von Null auf Hundert alles sofort glatt und super. Diese sportliche Bauphase, in denen das Haupthaus entkernt, das Landhaus renoviert und Beide technisch völlig neu ausgestattet wurden, hat natürlich auch technische Startschwierigkeiten verursacht. Inzwischen können wir darüber lächeln, uns freuen, dass von allen Seiten die nötige technische Unterstützung, schnelle Hilfe und ab und an konstruktive Kritik kam.

Verständnisvolle Gäste nahmen den nachmittäglichen „Feueralarm” in der Solegrotte gelassen. Ein Rauchmelder war zu dicht an der Eingangstür der mit Salzsteinen ausgekleideten Grotte platziert. Die Swarovski-Steine funkelten beim ersten Candle-Light-Dinner zu grell. Die Lichtanlage musste kurzfristig noch mal nachgeregelt werden.  

>Wir haben geschwitzt, gezittert und improvisiert< , sagte Christiane von der Rezeption.  Ja das stimmt wohl. Sie half mir, im maximalen Stress, kurz vor den Weihnachtstagen die Handwerker mit Engelszungen zu motivieren – und siehe da: alle haben ihre maximale Leistung gegeben, sich eingebracht und dazu beigetragen, dass wir über Weihnachten und Silvester einen fast reibungslosen Hotelbetrieb hatten. Schöne, unvergesslich romantische Tage für unsere Gäste – das war das Ziel. Dabei haben wir aktiv zugehört – denn nur dann kann man lernen – hier und da nacharbeiten, optimieren, verbessern. Danke an Sie alle – Sie haben die kleinen technischen Pannen mit einem langen Geduldsfaden gelassen genommen.

Jetzt läuft das Begonnene technisch reibungslos, die Arbeitsabläufe haben sich eingespielt und ganz wichtig: nun bleibt auch die Zeit für alle guten Geister des Hauses, selbst mal durchzuatmen, ein paar Tage im Wechsel frei zu nehmen oder sich unter die wohltuenden Hände unserer Physiotherapeuten zu begeben. Eine Runde im neuen Außenpool selbst zu erleben. Sich die Zeit nehmen und das Panorama aus der Orangerie heraus wahrzunehmen.

Ihre Giselle Thurm

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Laaaaaange Nacht !

Freitag, 1. Januar 2010

- Puuh, bin noch ganz schön müde !

Es ist zu Ende gefeiert, die Partynacht der Nächte:  Silvester.

Hier im Rübezahl haben Gäste, Chefs und Mitarbeiter in einer (man kanns schon so sagen) ausgelassenen Atmosphäre miteinander gefeiert.

Tischdeko Silvester

Wir haben uns natürlich schon Wochen zuvor überlegt, wie man den Abend kulinarisch, dekorativ und unterhaltungstechnisch gestalten könnte. Wir Mädels an der Rezeption haben tagelang gebastelt, geklebt, und gefalten, bis und die Finger glühten.

Den ganzen Nachmittag über wurden Tische eingedeckt und Räume dekoriert, ganz passend zum Gala-Abend in den Farben Weiß, Türkis und Silber! Sehr chic.

Um 18 Uhr sind dann die ersten Gäste zum Aperitif und Amuse Gueule im Amuse GueuleWintergarten eingetroffen. Natürlich waren alle richtig hübsch herausgeputzt.  Unsere Zweimann-Unterhalter (besser gesagt: zwei hübsche Blondinen) haben zum Einstieg schon mal ein paar Liedchen angestimmt, um den Abend in Schwung zu bringen. Als alle vollzählig versammelt,und die kleinen Häppchen vernascht waren hieß es “Auf die Plätze, fertig, los!”.

dessert

Und dann gings los: Unser Küchenchef zauberte mit seinem Team ein gigantisches Menü. Nicht das ich Sie neidisch machen möchte, aber bei gerolltem Thunfisch mit Jakobsmuscheln, Topinamburschaum mit gebackenem Salbeiblatt oder dem Hauptgericht “Feines vom Kalb, mit Rotweinschalotten und Trüffelkartoffeln” muss man einfach ins schwärmen kommen. Na, hungrig geworden ?

Natürlich gab es zwischen den 5 Gängen auch mehrere Tanzpäuschen, wo der ein oder andere die flotte Sohle aufs Parkett gelegt hat.  Bis um Mitternacht wurde noch viel getanzt und gelacht. Dann hat sich die ganze Truppe mitSekt & Champagner auf die Terrasse begeben um das traumhafte Feuerwerk vor der wundervollen Bergkulisse und den Schlössern zu bestaunen.

Wer nach dem 5-Gänge-Menü noch etwas Apetitt hatte, oder beim tanzen schon wieder alles abtrainiert hatte, konnte sich anschließend beim Mitternachtsbüffet noch “den Rest” geben. Dort waren schon Austern und eine herzhafte Gulaschsuppe mit Brezeln und Brot parat gestellt.service team

Und so wurde noch viel weiter unterhalten, getanzt und gelacht. Bis 1 Uhr. Bis 2 Uhr. Bis 3 Uhr. Dann noch eben aufräumen und die Frühstückstische decken….   Jetzt aber nichts, wie in die Heia (zu Hochdeutsch: ab ins Bett)

Eure Lisi