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Regentage machen schön

Freitag, 30. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, warum für eine Reise an Nord- und Ostsee selbstverständlich Regensachen zum Urlaubsgepäck gehören. In den Bergen scheint Regen weniger beliebt. Dabei haben Regentage sehr schöne Zeiten, für Haut und Haar und für die Seele. Wenn tiefe Wolken an den Berggipfeln streifen, dicke Tropfen aus dem Himmel platschen, dann atmet die Natur auf.

Flora und Fauna brauchen die Feuchtigkeit, wir auch. Deshalb unternehmen wir auch an Regentagen unsere Wanderungen, folgen den Spuren des Wassers vom Regentropfen, über das Rinnsal am Wegrand bis zum plätschernden Bach und zum ruhig dahin strömenden Lech. Dabei habe ich bisher nur begeisterte Menschen erlebt.

Zugegeben, es braucht Überwindung ins Kühle rauszugehen. Doch dann fängt einen eine stille, reine Natur ein. Geräusche hören sich mit Regen anders an, mystischer Nebel dampft über dem Alp- und Schwansee. Und plötzlich sieht die gewohnte Umgebung ganz anders, ja neu, aus.

Ruhe und Gelassenheit legt sich über jede Wandergruppe, die ich bisher durch den erfrischenden Allgäuer Regen geführt habe. Und anschließend weiß jeder das Grün des Allgäus und die Klarheit von Bächen und Seen viel mehr zu schätzen.

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PS.: Der Teint liebt solche Streifzüge, wird klar und frisch. Danach noch ein entspannendes Bad in der Therme Romana, eine wohltuende Massage und Körper und Seele sind wie neu geboren - versuchen Sie es - natürlich mit passender Regenkleidung!

Ihre Wellness-Gabi

Lebensweisheit beim Wandern

Samstag, 21. März 2009

blumeAllwöchentlich biete ich meinen Gästen geführte Wandertouren ins Ammergebirge oder ins benachbarte Tirol an.

Eine interessante Geschichte erlebte ich mit einem fiten Mitachziger beim Aufstieg zur Rohrkopfhütte, die ca.1.350m hoch gelegen ist.

Mit noch sechs super sympatischen Gästen machten wir uns vormittags auf den Weg.  Allesamt kamen wir “Jungen” auf kaum soviel Lenze wie unser Seniorwanderer. Schon nach den ersten 30 Minuten bemerkte ich, das Peter so hieß er,  die Führung übernahm. Der Rest unserer Truppe schleppte sich ehrer langsam die 500 Höhenmeter in Richtung Berg.  Wie schon zu erwarten war, erreichte unser Peter als erster die Hütte. 

Oben fragte ich Ihn, ob er was trinken wolle.  Er verlangte nach einer großen Flasche Minneralwasser, welche er schnell lehrte. Der nächste Durschtlöscher sollte ein Maß Bier sein !!  Als er bereits die Hälfte gelehrt hatte, näherte sich schwitzend und schnaufend der Rest unserer Wandergruppe. Natürlich wollte nun alle das Erfolgsrezept seiner ewigen Jugend wissen. 

Peter sagte …

  • immer aktiv sein, er übergab seine Landartzpraxis erst mit 79 !! 
  • Ein harmonisches Familienleben
  • positive Gedanken und
  • Disziplin beim Essen und Trinken

So einfach ist das also….dann freue ich mich auf viele, viele aktive Jahre.

Euer Erhard