Artikel-Schlagworte: „Wieskirche“

Ausflugstipp: Die Wieskirche in Steingaden

Freitag, 3. Juni 2011

Erst kürzlich habe ich den Brettlesweg - einer der schönsten Zugänge zur Wieskirche – ausgekundschaftet. Es handelt sich hierbei um einen gemütlichen Spaziergang von ca. 3 Stunden ohne große Steigungen.Von Steingaden - dort kann man das Welfenmünster besichtigen – führt uns der Weg durch ein herrliches Hochmoorgebiet über einen Bohnenweg, den so genannten „Brettlesweg”. Am Marktplatz Steingaden geht es rechts durch den Torbogen, dann am Sägewerk vorbei und am Mühlbach entlang bis zur B17.

p1090238

 

Nach ca. 150 m biegen wir nach links ab und wandern immer gemütlich am Bach entlang. Leicht ansteigend weiter bis wir einen Forstweg erreichen, der später ansteigend bis zu einer Abzweigung führt. Hier biegen wir rechts ab, dem Hinweisschild »Brettlesweg-Wies« folgend. Der Brettlesweg ist auch ein Teil des Prälatenwegs. Er führt uns durch ein wunderschönes Hochmoor (ca. 30 Minuten). Nach der Durchquerung des Moors geht es nach links weiter über Wiesen bis zur Wieskirche.

 p1090259

Die Wieskirche wird auch die Wallfahrtskirche „Zum gegeißelten Heiland auf der Wies” genannt. Sie ist als Weltkulturerbe inzwischen international bekannt. Die Gebrüder Zimmermann haben mit ihr ein Meisterwerk des Rokoko geschaffen. Im Sommer finden immer wieder festliche Konzerte dort statt.

p1090263

Der Rückweg kann natürlich auch wieder über den Brettlesweg erfolgen, oder aber man läuft über die Landvolkshochschule Wies und den Ortsteil. Litzau weiter auf einer Teerstraße bis zum Gagrasweiher. Ein steiler Weg führt uns bergab zum Sägewerk und kurz darauf sind wir wieder am Marktplatz, unserem Ausgangspunkt angekommen.

Eine schöne Tour wünscht

Ihre Brigitte von der Rezeption

„Isar 12–bitte kommen“–der BMW Barockengel im Rübezahl

Samstag, 26. Juni 2010

oldie31Wenn der Ruf  “Isar 12 – bitte kommen!” ertönte, konnten sich Fernsehzuschauer auf eine knappe halbe Stunde spannender Unterhaltung einrichten. Die Krimiserie “Funkstreife Isar 12″ lief bei der ARD ab 1961 im Vorabendprogramm und brachte es bis 1963 auf immerhin 35 Folgen.

Sie scheint bis heute nachzuwirken – schon allein wegen dem schnittigen Streifenwagen “Isar 12″, einem BMW “Barockengel”. Immerhin wiederholte der Bayerische Rundfunk die Serie ab 2006 noch mal.

Und spätestens beim Wiedersehen mit dem unvergessenen flaschengrünen Auto, einem BMW 501, der seiner runden Form wegen auch “Barockengel” hieß, war für mich klar – so ein Wagen würde sich in unserem Haus sehr gut machen.

Für die 140 PS unter seiner Haube fuhr er für damalige Verhältnisse rasante 180 Stundenkilometer, und beim Anblick des Barockengels schlagen die Herzen aller Oldtimerfans höher. Meins auch, aber nicht nur.

Zu meiner absoluten Überraschung unterstützte Alexander, unser 14-jähriger Sohn, von Anfang an meine Idee, einen BMW 502 als Hotel-Oldtimer anzuschaffen. Gesagt, getan, seit Kurzem ist ein eleganter silberfarbener Barockengel unser gemeinsames Eigentum.

Vater und Sohn sind Anteilseigner! Die ersten Wochen waren allerdings nicht ganz störungsfrei mit unserer neuen Liebe. Undichte Gummilippen an Front- und Heckscheibe, eine gerissene Öldruckleitung auf dem Weg zum Autosattler und noch ein paar Kleinigkeiten stellten unsere Begeisterung auf eine harte Probe. Inzwischen längst vergessen – die Bilder entstanden bei unserer ersten gemeinsamen Ausfahrt nach Neuschwanstein und auf dem Weg zur Wieskirche.

Jetzt schnurrt die alte Dame zuverlässig und sehr nobel bei individuellen Gästeausfahrten mit Chauffeur oder bei der Fahrt zum Standesamt. Ganz besonders kann man sie für den schönsten Tag im Leben, die kirchliche Hochzeit ausstaffieren. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn zu besonderen Anlässen der Engel aus den bayerischen Motorenwerken einen glänzenden Auftritt haben wird.

Ihr Erhard Thurm

oldie19

Energie für meine Wadeln

Samstag, 19. Juni 2010

Mountainbiker, die auf ihren vollgefederten Bikes, in stylischem Outfit an mir vorüberziehen, hießen bisher bei mir Motivationsbremse.  Warum? Weil sie offensichtlich mühelos zwischen Säuling, Tegelberg und der Bleckenau Höhenmeter kurbeln.

Natürlich schwingt etwas Neid mit, wenn ich am Lenker hänge und die Zähne zusammenbeiße, während hunderte von Bikern voll motiviert zwischen dem idyllischen Voralpenland, vorbei an Neuschwanstein zu den Singletrails, Richtung Ammerwald, durchstarten.

Doch das hat jetzt ein Ende. Nicht, dass ich mehr Zeit fürs Konditionstraining habe, nein. Die Alternative heißt Movelo und greift immer dann ein, wenn meine Wadeln die Kraft verlassen. Die optisch ansprechenden E-Bikes gibt’s seit Kurzem in der Radregion Ostallgäu. Bei uns bringt sie ein Radsportgeschäft auf Bestellung gleich ins Hotel.

Sie fahren zwar auch nicht von allein, aber der umweltfreundliche Motor unterstützt die Pedalumdrehungen und verleiht dem Fahrer bis zu dreifache Kraft. Damit bewältigen auch Genussradler, wie ich, weite Strecken und steile Bergstraßen ganz entspannt und mit einem Lächeln. Adieu schmerzverzerrtes Gesicht, willkommen Radeln im Wohlfühlbereich.

Meine erste Ausfahrt hat mich zur Wieskirche geführt. 25 Kilometer einfache Strecke, abseits aller Autostraßen. Durch Wiesen und Wälder und mit dem sicheren Gefühl, der Akku reicht locker. Ja, mein eigener und der dezent unter dem Sattel integrierte Hilfsmotor. Der schnurrt maximal 60 Kilometer, je nach Steigung und Kraft meiner eigenen Beine. Dann geht er wieder an die Steckdose.

Eine feine Sache mit bezahlbarer Leihgebühr von 20 Euro pro Tag. Vielleicht probieren Sie es ja selbst mal in Verbindung mit dem Aktiv-Sommer Angebot im Allgäu mit sieben Übernachtungen im Hotel Rübezahl.

Mit dem eBike bleibt der Blick entspannt auf die wunderbare Natur, das Märchenschloss Neuschwanstein, die malerischen Seen gerichtet. Sturer Asphaltblick und schwerer Tritt adieu, den eBikes sei Dank.

bike2

Reden wir über’s Wetter…

Freitag, 21. Mai 2010

Die Eisheiligen sind vorüber.  „Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss, ganz gern noch einen Regenguss.” Dieser und andre Sprüche rund um Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, also die „Eisheiligen” Mitte Mai, haben sich heuer wirklich von Nord nach Süd sehr deutlich bemerkbar gemacht. Zum Wettertief kam so manches Stimmungstief hinzu…

regenbogen

Webcam vom Hotel Rübezahl - Regenbogen

Jeden Morgen tut es mir dann schon in der Seele weh, wenn ich den Wetterbericht für die Morgenpost downloade. Ich gebe mir besondere Mühe, wetterfeste Ziele in und um Schwangau als Tagestipp herauszusuchen. Gerade in den letzten Tagen, vor die Sonne, so wie jetzt zum Glück gerade, wieder durchspitzelt, fiel mir dabei auf: es gibt so viel zu sehen, zu erleben, was man bei schönem Wetter einfach außer Acht lässt.

Zum Beispiel das wunderschöne Allgäumuseum im Kemptner Kornhaus. Es äußert sich über vier Etagen, interaktiv mit Kinderpfad, sehr zeitgemäß und lebhaft zur Allgäuer Kultur. Oder ein ausgiebiger (fauler) Tag in der Kristalltherme, das würde ich persönlich mir dann gönnen. Der Ausflug zur Wieskirche und zum Welfenmünster in Steingaden und ein Bummel durch die Innenstädte von Füssen und Kempten sind auch nur ein paar Autominuten entfernt. Ach ja und warum sollte eigentlich für die Alpen nicht das gleiche gelten, was an der See selbstverständlich ist – bei „Schiietwetter” zieht man sich wetterfest an und stellt plötzlich fest: die Natur ist auch bei Regen schön, die Luft klar und man hört und sieht ganz andere Dinge, als bei Sonnenschein.

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Webcam vom Hotel Rübezahl - Sonne !

Ehrlich, davon bin ich überzeugt, ein Versuch lohnt sich. Geht aber schwer, die nächsten Tage sind Sonne und Temperaturen um 21 Grad angesagt – Pfingsten kann kommen.

Eure Lisa von der Rezeption & Service